Süße Kindheitserinnerung: Karamellbonbons

Wie man aus wenigen Zutaten etwas ganz Besonderes machen kann, daran habe ich mich neulich erinnert, als ich Karamellbonbons genascht habe. Denn selbstgemacht schmecken die doch viel besser als gekauft. Ich musste sofort an meine Kindheit denken und daran, wie sehr ich den Duft des flüssigen Karamells in der Pfanne mochte.

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Deshalb machte ich mich gleich mal ran, das Landkind schaute interessiert zu – wie gut, dass es noch nicht weiß, wie gut dieser Süßkram schmeckt – und machte Karamellbonbons. Die lassen sich nicht nur selbst genießen, sondern auch super verschenken. Dafür habe ich ein paar hübsche Papier-Bonbontüten aus Papier gefaltet.

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Für die Bonbons benötigt ihr im Grunde nur Zucker und Butter. Ich füge gern noch einen Schuss Sahne hinzu – wenn schon auf die Hüften, dann doch richtig! Statt weißem Zucker, habe ich Urzucker verwendet, der einen intensiveren Geschmack hat. Weißer Zucker geht aber genauso gut.

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Etwa 200 Gramm Zucker mit ungefähr 70 Gramm Butter in einer heißen sowie gut beschichteten Pfanne karamellisieren lassen. Dann einen Schuss Sahne hinzufügen und die Masse unter rühren köcheln lassen, bis sich keine Blasen mehr bilden.

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Nun die Masse auf eine hitzebeständige Unterlage mit Backpapier geben und sie fest werden lassen. Nach einer Weile ziehe ich Bruch-Linien mit einem Messer, das macht es mir später einfacher. Sobald das Karamell abgekühlt ist, breche ich es in Stücke und gebe es in die vorgefertigten Bonbon-Tüten.

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Trocken und kühl können die Bonbons sehr lange aufbewahrt werden, wenn sie denn nicht schnell im Bauch verschwinden. Wer mag, kann zur Masse in der Pfanne noch zerkleinerte Haselnüsse oder Ähnliches hinzugeben.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

 

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Update: Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten ist alles restlos Grün. Der kleine Garten hat jetzt Hochsaison. Alles ist ordentlich gewachsen und erstreckt sich über die Beete und gen Himmel. Auch die alten Apfelbäume zeigen schon kleine Früchte, die aber noch bis zum Herbst groß und rot und süß werden. Wir freuen uns nun schon auf die näher rückende Gemüseernte. Das erste Eigene werden wir uns gut schmecken lassen.

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Neben dem Obst und Gemüse wachsen auch die Sommerblumen. Viele Blumen sind über den Frühling bis jetzt in den Sommer hinein schon verblüht. Alles hat seine Zeit – die Pflanzen wechseln sich ab. Besonders hübsch ist noch immer der giftige Fingerhut, der von zahlreichen Bienen und Hummeln besucht wird. Es summt und duftet im Garten.

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Auch die Rosen recken sich gen Sonne. Sie fangen die Strahlen ein und die kleinen Knospen werden zu pastellfarbenen Blüten. Rosen gefallen mir einfach am Allerbesten im Garten. Das ist für mich echte Landromantik.

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Auch die Wild-Erdbeeren beginnen nun zu erröten. Unzählige hängen an den kleinen Erdbeersträuchern. Schön, dass die Zeit der Garten-Erdbeeren noch vor uns liegt und wir somit noch ein Weilchen länger etwas von den leckeren Früchten haben, die vor allem das Landkind so liebt.

Die Zucchinis zeigen gelbe Blüten, die Bohnen ranken ihre Kletter-Hilfen hinauf und die Karotten wachsen neben den Zwiebeln heimlich in die Erde hinein. Wie auch die Kartoffeln, die wahrscheinlich in wenigen Tagen zu blühen beginnen.

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Am Strauch im Topf wachsen Physalis (Kapstachelbeere), viele Tomaten und Paprika. Daneben duften viele verschiedene Kräuter und die kleinen Chilis wechseln ihre Farbe schon ganz bald von Grün zu Rot.

Der Salat wird wohl bald erntebereit sein. In seinem hellen Grün wächst er buschig aus der Erde heraus. Hoffentlich kommen die Schnecken uns nicht zuvor..

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Der Rhabarber muss unbedingt noch in diesem Monat in leckerem Kompott oder Ähnlichem enden. Denn wenn sein Gehalt an Oxalsäure steigt, wird er sogar giftig. Ihn sollte man ungefähr bis zum Johannistag, den 24. Juni, ernten. Meist endet mit diesem tag ebenso die Spargel-Ernte.

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Eine Freude für alle Sinne ist so ein Garten, wenn man ihn mit Liebe pflegt. Hier gibt es viel zu entdecken. Ein Genuss wird es allemal, wenn alles probiert werden darf. Wir sind auch gespannt, was dem Landkind wohl am Besten schmeckt..

Hier im Vergleich: rechts der Garten im Frühling, links gegenwärtig. Wir werden über das Jahr weiter aus Oma Lenchens Bauerngarten berichten..

Lämmchen-Update: Freundschaft

Der kleine Bock ist nun handzahm und ganz schön neugierig. Auf ein Rufen reagiert er sofort! Das Landkind erfreut sich sehr daran, ihm beim Trinken seiner Milchflasche zuzuschauen. Danach gibt es eine Bäuchlein-Massage – das Lammfell ist unglaublich weich und kuschelig. Er wird unsere Tochter sicher eine lange Zeit begleiten..

Sommer-Spaziergang – in 9 Bildern

 




Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal.

Glückspilz!

Juhuu! Wir haben die ersten Steinpilze und Pfifferlinge gefunden, rein zufällig. Wo, das verraten wir natürlich nicht, denn jeder Sammler hat so seine geheimen Ecken. Am Wochenende werden wir uns so richtig auf die Pirsch begeben..

Am liebsten mögen wir genau diese zwei Artgenossen: den Steinpilz und den güldenen Pfifferling. Aber auch Maronen oder die ein oder andere Fette Henne landen bei uns gern im Körbchen.

Der König unter den Pilzen: der Pfifferling

Er wächst am liebsten in der Nähe von Birken, Kiefern, Fichten, Buchen und Eichen. Zu milden Zeiten, bei Regen und Wärme sprießt er auch schonmal im Juni, ansonsten im Spätsommer bis Herbst. Leider ist er immer seltener zu finden. Er liebt die Gesellschaft von jungen Gräsern, Stauden und Moosen – oft auch an lichten Stellen.

Feiner Geschmack: der Steinpilz

Der dicke Röhrling ist ebenfalls ein Liebling. Er hält sich gern im Schatten von Bäumen auf, denn mit diesen geht er eine Symbiose ein – bevorzugt mit Fichten.

Bitte seid lieb zu den Pilzen!

Bitte erntet die Pilze erst bei ausreichender Größe (Pfifferling ab circa einem Zentimeter Durchmesser), denn so geht ihr sicher, dass er sich trotz Ernte zuvor noch ausreichend vermehren konnte beziehungsweise „aussporen“ konnte. Falls ihr welche entdeckt habt, erntet sie bitte schonend: Nehmt ein scharfes Küchenmesser und schneidet den Pilz vorsichtig oberhalb des Waldbodens ab. Nicht herausdrehen!

Angefressene Pilze bitte stehen lassen, denn ihr könnt sie nicht gebrauchen, für das Ökosystem Wald sind sie jedoch sehr wichtig. Außerdem beherzigt Folgendes: Nur für den Eigenbedarf ernten – und auch nur so viel ihr wirklich esst! Für den Transport eignet sich ein luftiges und dennoch feinmaschiges Körbchen.

Falls ihr euch nicht wirklich gut auskennt sollte die Pilze vor dem Verzehr unbedingt von einem Kundigen prüfen lassen. Es empfiehlt sich bei der Pilzsuche immer ein gutes Bestimmungsbuch zur Hand zu haben!

Wir können euch folgende empfehlen:

  • „Welcher Pilz ist das?“, Kosmosnaturführer
  • „Pilze bestimmen leicht gemacht“, GU Kompass
  • „Der große BLV Pilzführer für unterwegs“, BLV

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Diese hier landen am Abend mit Speck und Zwiebeln in der Pfanne, denn so schmecken sie uns am Besten! Wenn die Pilzzeit erst so richtig begonnen hat, dann trocknen wir mehrere Bleche voll im Ofen – so haben wir das ganze Jahr über aromatische Pilze für herrliche Saucen. Davon berichten wir natürlich..

Im Walden Westen – Landart

Bei schönstem Wetter – es gab nur einen kleinen Schauer zur Abkühlung – pirschte eine bunte Truppe durch den Walden Westen Lintzels, um die sehr vielseitigen und spannenden Werke der kreativen Hobby-Künstler zu entdecken. Der blaue Waldpfad ist – so oder so – immer einen Besuch wert. Hier lässt es sich wunderbar und vor allem in aller Ruhe durch den Wald spazieren..




Und so fing bei uns alles an: Landart-Vorfreude

Diese Bilder stammen von der Auftaktveranstaltung der Lintzeler Route (Blauer Waldpfad Lintzel, 3 Kilometer) am Sonntag, 11. Juni 2017.

Landschaft ist wieder Kunst, bis zum 9. Juli 2017 im Landkreis Uelzen. Fünf Routen – in Uelzen, Bad Bevensen, Ebstorf, Hösseringen und Lintzel – laden dazu ein in und mit der Natur zu entdecken..

Weitere Informationen finden sich hier.

Kleine Sommer-Freuden – in 9 Bildern





Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal

..und im Wendland.