Herzensangelegenheiten – im Alltag mit Kleinkindern

Eltern sein ist ein stetiger Lern-Prozess rund um Werte, Moralvorstellungen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit, mit den eigenen Eltern, guten so wie schlechten Erfahrungen – es ist ein sehr individueller Weg, auf dem wir unsere eigenen Prioritäten setzen, einen Raum gemeinsam mit unserem Partner schaffen, der den Kindern Sicherheit bieten soll. Eltern sein ist eine echte Herzensangelegenheit.

Und das ist unser Weg, das sind unsere Prioritäten, unsere festen Säulen – unsere Herzensangelegenheiten:

Tragen: Wie hier schon so oft erwähnt, das Tragen unserer Kinder ist für uns eine echte Herzensangelegenheit. Besonders im ersten Lebensjahr wollten meine Mädels permanent bei mir oder ihrem Vater sein, unsere Nähe spüren, den so bekannten Herzschlag hören, den heimeligen Duft riechen. Was liegt da näher als sie im Tuch oder einer Trage immer bei sich zu haben, denn das gibt auch uns Eltern eine große Sicherheit.

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Schlafen: Guter Schlaf ist immens wichtig. Nicht nur für uns Eltern, denn: Nur gut ausgeschlafen, können unsere Kleinen gesund und munter in den Tag starten, Abenteuer erleben und neue Dinge lernen. Doch ist es für die kleinsten unter uns gar nicht so einfach nach all den oft noch unbekannten Eindrücken und Gefühlen in den Schlaf zu finden. Das braucht viel Vertrauen und Sicherheit – Geborgenheit.

Bei uns gibt es ein festes Ritual vor dem Schlafen: Neben der Abend-Hygiene gibt es meist ein Buch für das Landkind während das Landbaby einschlaf-stillt und danach besprechen wir den vergangenen Tag. Ich denke das hilft dem Landkind sehr all das erlebte zu verarbeiten. Dann hören beide immer wieder ihr festes Schlaflied und wir kuscheln.

Soweit möglich bringen wir unsere Kinder gemeinsam ins Bett. Und einer von uns bleibt immer an ihrer Seite, bis beide eingeschlafen sind. Auch in der Nacht bleiben wir zusammen. Das ist unser Weg. Und ich muss sagen, das führt bei uns zu einem sehr gesunden Familienschlaf. Niemand muss in der Nacht aufstehen, während des Stillens schlafen alle weiter und wenn eines der Kinder erwacht, nimmt es unsere Hand und schläft beruhigt wieder ein. Bisher klappt das wirklich gut.

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Bedürfnisorientiert Stillen: Mir war vor der Geburt des Landkindes nicht ansatzweise bewusst, welche Arbeit so eine Stillbeziehung sein würde. Stillen kann sehr anstrengend sein, aber auch einfach so unglaublich wunderschön und nicht in Worte zu fassen. Und deshalb: Lasst euch niemals entmutigen, all ihr Mamas da draußen! Es lohnt sich so sehr dran zu bleiben! Stillen ist Nahrung und Geborgenheit zugleich und sollte in meinen Augen nicht durch Zeit und Ort begrenz werden – und vor allem aber kein Schamgefühl in der Öffentlichkeit auslösen.

Vorlesen: Wenn ich auf etwas wirklich Wert lege, was die Anschaffungen für unsere Kinder betrifft, dann sind es nahezu in jedem Fall Bücher. Und es ist mir so verdammt noch mal wichtig ihnen vorzulesen. Für ihre Fantasie, für die bunten Geschichten in ihren Köpfen, weil es verbindet und viel Platz für Kommunikation schafft. Vorlesen ist für uns auch einfach: Zeit füreinander haben.

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Essen: Das gemeinsame Essen ist ein wichtiges Ritual in unserem Familienalltag. Soweit wir Zuhause sind, finden alle drei Mahlzeiten gemeinsam am Esstisch und ohne Ablenkungen statt. Ich finde Essen ist sehr kommunikativ und am Abend bekommt jeder von jedem ein Update vom Tag. Es wird gelacht, gekleckert, zum gefühlt hundertsten Mal das Wasserglas umgestoßen, auch mal heftig zwischen uns Großen diskutiert und wieder geherzt.

Dabei ist die einzige Regel: alle sitzen gemeinsam am Tisch. Die Kinder dürfen gern mit den Händen essen, auch das Landkind tut dies manchmal noch sehr gern. Jeder isst das, was ihm schmeckt und nur so viel er möchte. Solange eine relativ gesunde Auswahl vorhanden ist, klappt  das mit der ausgewogenen Ernährung soweit auch ganz gut.

Natur: Es ist uns ein sehr tiefes Bedürfnis täglich und so viel wie möglich Zeit mit den Kindern in der Natur, an der frischen Luft zu verbringen. Ganz egal ob im Wald, auf der Wiese, am Fluss, im Garten oder auf dem Spielplatz – es gibt dort so viel zu entdecken, zu lernen und zu erfahren.

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Freiraum: Letztendlich muss man die Kinder aber einfach auch mal „Machen lassen“. Und das klappt auch schon beim kleinen Landbaby. Wir Großen ziehen uns dann zurück und lassen die Kids einfach mal machen, ausprobieren, ohne uns klar kommen.

Und das alles mit einem Ziel: Ein tief verankertes Vertrauen in uns als Eltern schaffen und ihnen genügend Selbstvertrauen für die Welt außerhalb ihres Schutzraumes geben. Dafür versuchen wir tagtäglich unser Bestes, verzweifeln manchmal, brauchen mal Luft zum atmen und müssen uns wieder zusammenraufen. Aber wie immer: der Wille das Kind zu Schaukeln ist da und ich bin sicher, das spüren die Kinder ganz fest.

Das macht uns glücklich – im Januar

Es ist Januar. Weihnachten ist vorbei, der Frühling ist noch weit entfernt, aber auch der Schnee lässt sich noch nicht blicken. Unsere Zeit verbringen wir somit vor dem warmen Ofen, mit Büchern, Basteleien und viel gemeinsamer Zeit. Was uns dabei noch so glücklich stimmt, das könnt ihr hier erfahren..

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Backen: 

Wir, das Landkind und ich, sind momentan ständig am Backen. Es macht uns einfach eine unglaubliche Freude. Wir probieren neue Rezepte aus, kneten, mixen, kleckern, spritzen, schlecken, probieren und dekorieren. Und am Ende ist das Landkind einfach so stolz auf das Ergebnis. Aber das Allerbeste ist natürlich das Naschen danach..

Handgemachte Socken:

Wer mag schon kalte Füße? Wir jedenfalls nicht. Und somit stehen warme Wollsocken im Winter bei uns hoch im Kurs – ganz besonders dann, wenn sie auch noch schön kunterbunt sind. Und noch mehr, wenn sie handgemacht sind.

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Schokolade:

Bei dem tristen Wetter hilft manchmal nur eins: Schokolade. Herrlich ist es, wenn die Kinder fünf Minuten für sich spielen oder sogar einmal beide zur gleichen Zeit schlafen und ich mir einen duftenden Kaffee sowie ein Stück zart schmelzende Schokolade gönnen kann. Da wir immer einer neuen leckeren Sorte auf der Spur sind, gibt es im Naschkästchen immer mal wieder etwas spannendes zu entdecken. Dieses Mal: die Kokosmilch-Schoki von Rapunzel, die Mandel-Maulbeere-Schoki von Love Chock und der Kokos-Schoko-Aufstrich von agava – ohne Palmfett! Alle drei sind meine neusten Lieblinge und lassen mich für einen Moment den Alltagstrubel vergessen..

Tragen:

20180727_142031.jpgAuch wenn das Landbaby nun bereits neun Monate alt ist, krabbelt und steht, ist es einfach eine Herzensangelegenheit es im Tragetuch zu spüren – ganz nah bei mir. Neuerdings am Liebsten auf dem Rücken. Im Haushalt benutze ich es oft einfach nur als Sling: mein keines Mädchen sitzt dann seitlich an meiner Hüfte, getragen vom Tuch, über der Schulter gebunden. So habe ich immer die Hände frei – vor allem für das Landkind.

Besonders gern habe ich mein norwegisches Tragetuch von Ellevill, hier in der Variante „Jade Candy“.  Es ist ein fester aber weicher Baumwollstoff, nicht zu warm und nicht zu kalt.

Abende in der Sauna: 

Was gibt es bei dem Wetter Schöneres, als an einem kühlen Abend in der Sauna zu sitzen und den Tag ausklingen zu lassen, während die Kinder schon fest schlummern. Danach den Sternenhimmel und die kühle Luft genießen, um dann müde und glücklich ins Bett zu fallen.

 

 

Unter dem Weihnachtsbaum..

Das Weihnachtsfest ist zwar schon ein ganzes Weilchen vorbei und der Baum längst wieder abgeschmückt. Dennoch wollte ich die schönen Dinge zeigen, die uns neben leckerem Essen und viel Zeit mit der Familie das Weihnachtsfest leuchten haben lassen..

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Wir möchten euch einen kleinen Einblick davon geben, was unter unserem reich geschmückten Bäumchen lag und nicht nur die Kinderaugen erstrahlen ließ. Natürlich geht es bei uns nicht nur um Geschenke. Es geht um viel mehr: vor allem um das Beisammensein, mit den Eltern den Schwiegereltern, den Großeltern und Kindern, den Geschwistern. Gemeinsam mit der Familie das Abendessen genießen, der Musik lauschen und tanzen – gemeinsam lachen und plaudern. Es geht um das fröhlich sein, darum in dieser Zeit das Hier und Jetzt zu genießen – glücklich sein. Aber auch an die Menschen zu denken, die uns schon verlassen haben.

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Das Landkind und das Landbaby waren vor allem vom schönen Weihnachtsbaum angetan – und das große Kind davon, dass der Weihnachtsmann, als er die Geschenke brachte, Kekse und Milch vernaschte. Und dann ging es nach dem Abendessen an das Auspacken..

 

In diesem Jahr haben wir all die Geschenke für die Omas, Opas und Tanten in eigens bemaltem Papier verpackt. Wir haben quasi das Malpapier des Landkindes recycelt. Ich habe die großen Stücken das Jahr über aufbewahrt und es so wieder zum Einsatz gebracht. So musste kein neues Papier gekauft werden und schön bunt und fröhlich sahen die Geschenke zudem aus. Die Kinder verschenkten Foto-Kalender.

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Wie in jedem Jahr, versuchen wir nicht übermäßig dem Konsumwahn zu verfallen. Dennoch ist es einfach zu schön, den Menschen die man liebt eine große Freude zu machen – das geht natürlich auch mit Handgemachtem und kleinen Dingen. Ich freue mich immer sehr über Bücher, die vergehen nicht und entweder ich habe ein Leben lang etwas davon oder sie werden weitergegeben.

 

In diesem Jahr gab es drei ganz wunderbare Bücher. Ganz aktuell für uns: das Thema „Hühner“. Denn im Frühjahr werden drei von ihnen, gemeinsam mit einem Hahn, bei uns auf den Hof ziehen. Das macht mich sehr glücklich, denn dann haben wir endlich unsere eigenen Eier. Auch unser „Küchengarten“ soll erweitert werden. Ein weiteres Hochbeet und ein Winterbeet sollen angelegt werden, da hole ich mir nur zu gern Kniffe aus Büchern. Ich könnte stundenlang im Sessel sitzen und mit Bilder von Gärten anschauen.

Wirklich fasziniert hat mich das Buch „Babys“. Ich kann es wirklich jeder Mutter, jeder Großmutter, jeder Hebamme, aber auch jedem Vater ans Herz legen. Es zeigt die Pflege und das Großziehen unserer kleinsten Mitmenschen aus aller Welt und in fremden Kulturen – sehr schön geschrieben und wirklich beeindruckend. Mit vielen Informationen, die mir zuvor unbekannt waren. Und vor allem mit vielen Eindrücken die zum Nachdenken anregen..

 

Ein paar herrliche Dinge für die Sinne: ein gutes Gewürz, ein schmackhafter und vor allem regionaler Gin aus dem Hause Heinz Eggers, eine mit Liebe gemachte Marmelade, Tee (Sonnentor) für kalte Tage oder eine Bade-Bombe und die heiß geliebte Sheabutter (balmyou) für Entspannung – das sind neben Büchern die Dinge, die mich und meinen Mann am meisten glücklich machen, wenn es um Geschenke geht. Dringend gebraucht habe ich das Seifen-Säckchen, denn die Reste meiner Dusch-Seife brauchten dringend ein Zuhause, damit ich die Seife auch voll und ganz verbrauchen kann. Die feste Zahncreme (Lamazuna) gehört ebenfalls schon lange zu den Dingen, die ich unbedingt zu ihrer Alltagsfähigkeit testen möchte..

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Das Landbaby und das Landkind bekamen unter anderem ein Hasilein von Maileg, einen kleinen Elefanten (ebenfalls von der dänischen Marke Maileg), ein wirklich ganz ganz tolles Buch zum Thema „Bäume“ – auch für mich wirklich lesenswert – und ein Wobbelboard.

 

So wie der Tannenbaum zu Weihnachten gehört, gehören für uns auch die Socken dazu. Für jeden gibt es von den Omas und Opas mindestens ein Pärchen schöne warme Wollsocken für die kalten Wintertage und weil uns im neuen Haus die Puschen noch fehlten, brachte auch die der Weihnachtsmann. Wenn es nicht die selbstgestrickten sind, dann schwöre ich auf die hübschen Socken von Hirsch natur.

 

Das Landbaby wurde mit einer neuen Mütze sowie Schühchen von purepure bedacht. Mich erfreute noch ein Stoff-Gutschein von Frau Tulpe (einem tollen Berliner Lädchen) und auch die Vöglein wurden bedacht: sie bekamen einen neuen Nistkasten sowie einen echt duften neuen Futterspender.

 

Und da hängt er nun, der neue Nistkasten und erinnert an ein wirklich schönes Weihnachtsfest. Hoffentlich wird es uns und unsere kleinen Garten-Gäste noch lange erfreuen..

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Wir wünschen ein frohes neues Jahr!

Oh du schöne Weihnachtszeit

Eine der schönsten Zeiten des Jahres ist für uns die Weihnachtszeit. Vor allem mit kleinen Kindern erleben wir sie wieder sehr intensiv. All das Funkeln und Glitzern, die Geschichten und Traditionen sowie die winterlichen Leckereien lassen unsere Herzen höher schlagen. Für mich ist es besonders wichtig nun – trotz des Stresses – intensiv Zeit mit den Kindern zu verbringen und zu genießen. Hier ein kleiner Einblick in unsere Vorweihnachtszeit.

Viel Liebe haben wir in die Weihnachtsbäckerei gesteckt. Hier hat besonders das Landkind mit viel Herzblut geknetet, ausgestochen und verziert – und das an vielen Tagen. So gab es – wie hier im Bild – Sternentaler, Haferkekse (Rezept für Kinder unten), Waffeln und vieles mehr. Sicherlich auch immer eine Freude für Verwandte und Freunde. Während wir naschen gibt es Punsch oder Tee, der Ofen knistert und wir lesen Geschichten oder basteln.

Beeindruckt war das Landkind von unserer Amaryllis. Konnten wir doch jeden Tag beobachten wie sie wuchs und wuchs, bis die herrlich roten Blüten zum Vorschein kamen, Das löste großes Staunen aus.

Für die passende Weihnachts-Deko wird selbstverständlich auch den ganzen Dezember über mit Basteleien, Omas Kränzen und vielen Lichtern gesorgt. So beginnt für uns die zauberhafte Zeit schon im November, wenn die Oma beginnt Kränze und Gestecke zu fertigen.

Dieses Jahr gab es das erste Mal ein Hexenhäuschen. Besser gesagt gleich zwei davon, denn das Dekorieren machte einfach zu viel Freude. Wir sind beeindruckt, dass sich das Landkind dennoch recht diszipliniert verhält und wir Großen auch ordentlich naschen können.

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Geschafft eines selbst zu backen habe ich leider nicht. Das ist mein Ziel für das nächste Jahr. Aber zwischen dem Stillen, Basteln und all den anderen Dingen lief die Zeit nur so dahin.

Adventskranz, Amaryllis und Christrose, das sind Elemente die bei alljährlich wiederkehren. Geschmückt wird bei uns immer ganz klassisch in rot und gold. Das passt, so finde ich, auch am Besten zum warmen Holzton und dem Grün der Tanne.

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Etwas das auf keinen Fall in der Weihnachtszeit fehlen darf: Mandarinen und Nüsse. Heißgeliebt und gesund. Die stehen bei uns immer auf dem Tisch. Zudem macht das Nüsse knacken mit den Kindern auch noch Spaß. Aus den kleinen Walnußschälchen können zum Beispiel kleine Puppenwiegen werden. Ebenso kann etwas Bienenwachs und ein kleiner Docht hineingegeben werden.

Ein Türkranz heißt unsere Gäste herzlich willkommen. An den Scheiben unserer Türen im inneren des Hauses leuchten gelbe Sterne. Diese habe ich schon selbst als Kind gefaltet und es bereitet mir noch heute Freude.


Haferkekse: 200 Gramm feine Haferflocken, einen Teelöffel Zimt, einen halben Teelöffel Backpulver, etwas Salz, 30 Gramm Vollkornmehl, eine große reife Banane, 75 Gramm Kokosfett oder Sonnenblumenöl sowie 60 Gramm Dattelsirup oder Agavendicksaft miteinander gut verkneten und kleine platte Häufchen auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Kekse circa 15 Minuten bei etwa 180 Grad backen bis sie schön braun und knusprig sind. Dann genießen.

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Besonders für die kleinsten Schleckermäuler eine super Alternative zu den anderen süßen Verlockungen. Aber auch wir mögen sie sehr gern. Und sie lassen sich sehr gut aufbewahren.

 

Ein Adventskalender für das Landkind

Fast auf den letzten Drücker ist er fertig geworden, der Adventskalender für das Landkind. Nachdem ich ihn schon heute für sie aufgehängt hatte, strahlten ihre Augen. Und genau dieses Leuchten in den Augen der Kinder, das ist für mich Weihnachten..

Dann fühle ich mich zurückerinnert an diese besonderen und zauberhaften Momente, an den Glanz von Weihnachten in meiner Kindheit. Genau deshalb ist es mir sehr wichtig solche Besonderheiten für meine Kinder mit viel Liebe zu gestalten.

 

Die 24 Päckchen hängen bei uns am Treppengeländer. Damit es noch etwas festlicher ausschaut, habe ich ein paar Kiefern- sowie Stechpalmen-Zweige mit Schleifen verziert und ebenfalls befestigt.

Das ganze Verpackungsmaterial habe ich nicht extra gekauft. Es besteht aus aufgehobenen Verpackungen vom letzten Weihnachtsfest, Resten von Geschenkpapier und Briefumschlägen. Es macht sich doch meist bezahlt allerhand Kram aufzubewahren.

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Gefüllt habe ich die Päckchen mit Pixie-Büchern und neuen Kleidern für die kleine „Lulu“, die Puppe des Landkindes. Darunter ein handgestrickter Schal, ein Mützchen und eine Jacke. Denn die Lulu soll endlich nicht mehr frieren müssen.

 

Statt „normalem“ Süßkram gibt es Quetschies mit Fruchtpüree und Fruchtriegel. Das reicht zum Glück noch völlig, um unsere Zweijährige zu erfreuen.

Mit wenig Geld, ein klein bisschen Zeit und Liebe zum Detail kann so eine schöne Alternative zu den unzähligen, meist teuren und unpersönlichen Varianten im Einzelhandel entstehen.

(Auch auf www.creadienstag.de und www.naturkinder.com)

 

Unser Herbst – in 9 Bildern

Wir bekommen so ganz langsam ein Gefühl von nahender Weihnacht: Die ersten Schneeflöckchen sind bereits gefallen, Väterchen Frost in eingekehrt, das Landkind läuft somit stolz im Schneeanzug und die Omi macht Weihnachtskränze aus Tannengrün. Deshalb gab es heute auch schon Kuchen mit Zimt und warmen Kakao nachdem draußen die frostige Welt entdeckt wurde.

Aber nun, bevor sich der Dezember in schnellen Schritten nähert, gibt es noch einen Rückblick auf diesen wunderbaren warmen, goldenen Herbst mit seinen vielen Sonnenstrahlen und bunten Blättern..

 




Hier das Rezept zu unserer Kürbissuppe,

ein paar Ideen zum Konservieren und Lagern von Obst und Gemüse für den Winter

sowie Tipps zur Igel-Überwinterung.

Sonnenstrahlen haltbar machen – herbstliche Leckereien

Allerspätestens jetzt wird es Zeit Vorräte für die kalte Jahreszeit anzulegen. Das bedeutet dörren, einkochen und aufbewahren. Nüsse und Obst lassen sich prima im Keller aufbewahren oder aber trocknen. Vieles, vor allem auch Gemüse, lässt sich zu Kompott, Chutney oder Mus verarbeiten – und es lohnt sich immer ein bisschen gute alte Kürbis-Suppe einzufrieren, für die besonders kalten Wintertage. Das sorgt spätestens dann, wenn die ganze Familie mit einer dicken Erkältung im Bett liegt, für große Freude!

In diesem Jahr hat es der Sommer wirklich gut mit uns gemeint. Dementsprechend groß fällt da die Apfelernte aus. Unzählige lagern kühl im Keller, aus einigen wurde Mus gekocht, andere Lagern in Form von Saft und viele von ihnen wurden zu köstlichen Apfelringen. Das Dörren der Äpfel ist eine super Methode, um sie lange haltbar zu machen – und unsere Kinder lieben diesen Süßen kleinen Snack. Wir dörren sie im Ofen, man kann sie allerdings auch an der Luft auf einer Schnur in einem trockenen Raum konservieren. Jedoch benötigt diese Methode relativ viel Zeit und Geduld. Nach dem Dörren lagern wir unsere leckeren Apfelringe in einem luftdurchlässigen Leinenbeutel. Auch ein schönes Geschenk!

Die gleiche Methode lässt sich ebenso gut mit Birnen durchführen. Und köstliche Gemüsechips aus dem Dörrofen schmecken ebenfalls wirklich lecker und erinnern uns an den Sommer. Wer keinen Dörrofen besitzt und auch keine Möglichkeit zum Leihen hat, der kann im normalen Ofen bei niedriger Temperatur dörren. Dazu immer die Ofentür einen Spalt geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit austreten kann (Kochlöffel dazwischen).

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Die gute alte Kürbis-Suppe ist in kalten Tagen immer wieder ein Highlight für mich. Unser Rezept modele ich immer mal wieder um, so wird es nicht langweilig und jedes Familienmitglied kommt auf seine Kosten. Dazu gibt es eine dicke Scheibe frisches Brot. Es lohnt sich sicher immer etwas mehr zu kochen und für faule Tage aufzubewahren, sei es eingefroren oder eingekocht.

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Die vielen vielen sonnengereiften Chilis habe ich ebenfalls getrocknet und somit für den Winter konserviert. So holen wir uns immer etwas Sommer und Sonne in die Küche.



Ganz passend zu diesem Thema ist das Buch „Frederick“ von Leo Leonni – ein echter Klassiker. Unser Landkind liebt es momentan sehr. Und ich musste beim Schreiben des Textes oft an die kleine Maus denken. Fangt euch alle ein paar warme Sonnenstrahlen ein und hebt sie euch auf für den kalten Winter!