Stadtbesuch – in 9 Bildern

Wir haben uns vom Lande auf in die Stadt gemacht – und zwar in eine besonders schöne und grüne Stadt: Bremen. Hier habe ich meine Studienzeit verbracht, ganze sechs Jahre. Und ich komme immer gern wieder zurück.. dieses Mal mit dem Landkind im Gepäck!



Unterwegs waren wir im Bremer Schnoor, der Böttchergasse und dem Viertel

Kleine Helferlein – Teil 2

Hier möchte ich euch nun weitere Hausmittelchen vorstellen. Darunter einige Helferlein, die in ihrem Naturzustand bei uns ihren Nutzen finden, aber auch einige Produkte mit pflanzlichen Auszügen, die sich bei uns bewährt haben..

  • Lavendel: Der Duft von Lavendel erinnert mich an den Sommer – und an Wohlbefinden. Ich träume dann von der Sonne und der Provence. Leider blüht Lavendel nicht das ganze Jahr und deshalb haben wir für den Rest des Jahres Lavendelöl im Haus. Zum einen ist es eine herrliche Zugabe für das Badewasser, zum anderen geben wir es auf einen Duftstein. Falls frischer Lavendel im Garten wächst, stelle ich gern ein Sträußchen ins Haus, ans Bett oder Streue die Blüten in ein Milchbad. Lavendel wirkt beruhigend und hilft beim Einschlafen. Besonders in der Schwangerschaft konnte ich mit ein wenig Lavendelöl auf dem Duftstein in unserem Schlafzimmer erholsamer schlafen. Aber Achtung: Babys sollten dem Duft ätherischer Öle noch nicht ausgesetzt werden!
  • Kamille: Falls nicht frisch gepflückt, sind getrocknete Kamillenblüten in der Apotheke zu bekommen. Sie lassen sich wunderbar für Kamillentee verwenden. Schon meine UrOma hat auf ihren Kamillentee geschworen. Ob Erkältung, Magen-Darm oder eine Wunde wie auch Entzündung im Mundbereich – ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kamille wirklich gut hilft. Für Mundspülungen oder zum Gurgeln eignet sich ebenfalls ein Kamillenkonzentrat.
  • Bachblüten: Gut für die Nerven: Bachblüten sind hauptsächlich in Form von Tee, Tropfen oder Pastillen zu bekommen. Schon in der Schulzeit waren die klassischen „Rescue Tropfen“ mein ständiger Begleiter – bis heute sind sie immer in meiner Handtasche zu finden. Bei emotionalen Ausnahmezuständen, Stress, Nervosität und Prüfungsangst helfen sie mir wunderbar. Zuhause auf der Couch tut es zum „Herunterfahren“ auch ein leckeres Tässchen Tee. Viele der Bachblüten-Produkte sind auch für Kinder, in der Schwangerschaft und Stillzeit geeignet. Bei den Bachblüten handelt es sich übrigens um eine ganz spezielle Mischung ihres Namensgebers Dr. Bach. Sie beinhalten: Auszüge aus Drüsentragendem Springkraut, Doldigem Milchstern, Kirschpflaume, Gelbem Sonnenröschen und Weißer Waldrebe.
  • Grapefruitkernextrakt: Grapefruitkernextrakt enthält Vitamin C und Bioflavonoide. Es unterstützt die Funktion des Immunsystems auf natürliche Weise. Wir kaufen es unter dem Namen „CitroPlus“ (siehe Titelbild). Es ist zwar etwas teuer und hält sich nicht allzu lange (wir bewahren es im Kühlschrank auf), dennoch ist es seinen Preis wert. Schon bei dem ersten Gefühl einer Erkrankung wie Erkältung oder Grippe nehme ich prophylaktisch dreimal täglich 15 Tropfen ein und bin der Überzeugung, dass es hilft. Dabei kann es ebenso bei unterschiedlichsten Erkrankungen innerlich wie auch äußerlich angewendet werden.
  • Retterspitz äußerlich: Für mich ein echter „Zaubertrank“, wobei es nicht getrunken sondern äußerlich – in Form von Wickeln – angewandt wird. Es handelt sich um eine Mischung ätherischer Öle. Eine Behandlung mit Retterspitz hilft nicht nur bei Sportverletzungen, es hilft bei vielerlei Verletzungsfolgen und Schwellungen wie auch bei Entzündungen. Eine wirklich schmerzhafte Brustentzündung (durch das Stillen bedingt) konnte ich mit Retterspitz-Wickeln wunderbar heilen.
  • Aconit Schmerzöl: Hinter der Bezeichnung Aconitum steht der Eisenhut. Ein spezielles Öl von WALA mit den Auszügen des Eisenhut hilft super bei Verspannungen, es wirkt schmerzlindernd und wärmt wohltuend. Mein Mann lässt sich bei Rückenschmerzen gerne damit einreiben. Das Schmerzöl ist sehr ergiebig und hält sich längere Zeit bei guter Lagerung. Unter der Geburt meiner Tochter war es ein wahrer Segen! Es kann helfen, sich während der Geburtsschmerzen den unteren Rücken damit einreiben zu lassen.
  • Malvenöl: Ein weiteres Produkt, das aus der Hand von WALA stammt und meiner Meinung nach sehr zu empfehlen ist, ist das Malvenöl. Es ist ein super Begleitung bei Erschöpfungszuständen. Gerade im Wochenbett hat es mich und unser Neugeborenes „beschützt“.  Es stabilisiert Mutter und Säugling mit seiner Komposition aus Malve, Linde, Johanniskraut, Schlehe und Holunder. Wir haben unsere Tochter in der erste eit immer Mal wieder zum EInschlafen damit sanft massiert. Aber auch heute ist das Malvenöl noch unser Begleiter.
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Malvenöl und Aconit Schmerzöl von WALA.

 

Falls ihr den ersten Teil verpasst habt: Kleine Helferlein – Teil 1

Kleine Helferlein – Teil 1

Stress, Schnupfen, kleine Schnittwunde – bei kleinen Zipperlein gehen wir nicht gleich zum Arzt. Es gibt viele tolle natürliche Helferlein. Sie unterstützen uns bei kleinem Übel und können manchmal sogar das größere Übel vermeiden. Insbesondere in der Schwangerschaft und Stillzeit muss man darauf achten, was man zu sich nimmt. Gerade da ist es oft unumgänglich auf natürliche Alternativen auszuweichen. Hier möchte ich euch einige Mittelchen vorstellen, die uns durch den Familienalltag helfen – und die wir fast immer im Haus haben.

  • Ingwer: Natürlich, wenn möglich, immer frisch! Wir haben aber auch immer etwas getrockneten im Haus (gerne den von Sonnentor). Er schmeckt nicht nur köstlich als Gewürz in sämtlichen Gerichten, in Tee oder Limonade, er gilt auch noch als unglaublich gesund. Während meiner Zeit in Ostafrika kochte meine Gastfamilie Ingwer in Milch auf, sobald jemand auch nur anfing zu kränkeln. Dazu kam ein großer Löffel Honig – es beruhigt den Hals, befreit durch seine Schärfe die Nase und wärmt den ganzen Körper. So mache ich es nun schon seit Jahren auch hier in der Heimat. Darüber hinaus hilft Ingwer wunderbar gegen Übelkeit. So hat er mir auch in der Schwangerschaft so einiges Übel erspart!
  • Honig: Das flüssige Gold soll antibakteriell wirken. Bei Husten und Halsschmerzen ist er für mich ein Muss. Und dabei schmeckt er herrlich in Tee oder heißer Milch. Babys sollten allerdings keinen Honig bekommen. Von WALA gibt es einen speziellen Waldhonig, verfeinert mit Wildfeigen, Erdbeeren und Wildkräutern. Ein echtes Helferlein in Belastungsphasen. Die sogenannte Nerven- und Aufbaunahrung unterstützt in Stresssituationen und regt den Stoffwechsel an. Ein Löffelchen davon erinnert mich immer an das gute alte Multi Sanostol, das meine Mutter uns Kindern früher gab. So eignet sich das natürliche Helferlein auch für kleine Schulanfänger, denen der Ernst des Lebens aufs Gemüt schlägt, im Abitur oder anderen Prüfungsphasen. Man bekommt ihn in der Apotheke, er empfiehlt sich ebenfalls zur Unterstützung in der Stillzeit.
  • Zitrone: Ein Schuss Zitrone im Mineralwasser schmeckt nicht nur erfrischend, er enthält auch eine ordentliche Portion Vitamin C und stärkt damit das Immunsystem – Zur Vorbeugung in der Erkältungszeit oder zur Unterstützung, falls es einen erwischt hat. Aber bitte keine heiße Zitrone, denn Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich! Zitronenwasser soll zudem der Verdauung helfen, entgiften und entsäuern.
  • Minze: Der gute alte Pfefferminztee ist auch bei uns ein echter Klassiker bei Erkältung oder aber zur Verdauung nach einem fettigen Essen, auch Pfefferminzöl bei verstopfter Nase oder Kopfschmerz ist altbekannt. Sie wächst ganz easy im eigenen Garten oder auf dem Balkon und schmeckt erfrischend lecker als Eistee im Sommer. Zudem wirkt sie beruhigend und entkrampfend – somit ist sie mir ein super Helferlein bei Menstruationsbeschwerden. In der Stillzeit sollte sie allerdings gemieden werden.
  • Salz: Nicht nur für den Geschmack, auch bei Erkältung: Ob zum Inhalieren, Gurgeln oder als Nasenspülung, Zum Gurgeln löse ich einen halben Teelöffel Salz in einem halben Glas Wasser, das tut dem entzündeten Hals gut. Das Salzwasser spült auch die Nasenschleimhaut und soll sie von Viren befreien. In der Apotheke ist fertige Kochsalzlösung zu bekommen. Selbstgemacht enthält das Wasser im Verhältnis immer ein Prozent Salz und kann mit der Pipette in die Nase gegeben werden. So auch die Mischung zum Inhalieren. Wir nutzen dafür ganz einfach eine Schale mit heißem Wasser, dem Salz und einem Handtuch zum Abdecken.
  • Kokosöl: Und da ist er wieder, unser Allrounder: das Kokosöl. Neben seinen vielen Nutzungsmöglichkeiten (Ich werde nochmal einen ausführlichen Beitrag schreiben), hilft es uns bei der Heilung kleinerer Schnitt- oder Schürfwunden. Und ganz wichtig: bei unzähligen Spaziergängen durch Wald und Wiesen war es uns ein guter Begleiter, denn mit seinem hohen Gehalt an Laurinsäure hält es Zecken fern und ist zudem ein Sonnenschutzmittel.

Fortsetzung folgt..

Frühling in der Heide – in 9 Bildern

Die Heide blüht erst im August, wir halten uns hier trotzdem unglaublich gern auf.



Unterwegs waren wir in der Ellerndorfer Wacholderheide, Lüneburger Heide

Café im Schafstall, Ellerndorfer Heide

Oma Lenchens Bauerngarten

Im Laufe des Jahres möchte ich euch immer mal wieder aus Oma Lenchens Bauerngarten berichten. Hier wächst zu jeder Zeit etwas anderes – und wunderbar durch das satte Grün toben lässt es sich hier allemal. Nicht nur für das Landkind ein Paradies. Wir freuen uns schon sehr auf die ersten Erdbeeren..

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Das Landkind macht vor Freude Luftsprünge! Endlich schönes Wetter..

Im Bauerngarten wächst alles in einem wunderschönen Miteinander: Blumen, Obst, Gemüse und Kräuter sind hier zu finden. Von April bis in den Herbst leuchtet der Garten in schönsten Farben..

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Derzeit blühen Tulpen, Vergissmeinnicht und Narzissen – eine schöner als die andere. Besonders freue ich mich auf die im Sommer blühenden Dahlien und Strohblumen mit ihren kräftigen Farben.

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Hier wachsen Monatserdbeeren auch Wald-Erdbeeren, sie tragen nicht so große Früchte. Dafür liefern sie monatelang leckere sowie sehr aromatische Früchtchen. Und noch mehr Gutes: sie sind wenig anfällig für Krankheiten. Besonders gern stehen sie in der Sonne, auf feuchtem Boden.

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Hier gedeihen neben schönsten Blumen, Rhabarber, Erbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, aber auch Kartoffeln, Erbsen, Karotten und mehr. Ein Apfel-, ein Walnuss- und ein Pflaumenbaum spenden im Sommer Schatten.

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Im August pflanzten wir einen kleinen Apfelbaum, er wächst nun mit unserer Tochter, aber auch mit unseren Ehejahren. Seine hübschen rosa Blüten zeigen sich und recken sich gen blauen Himmel. Eines Tages werden vielleicht die Kinder und Enkel unserer Tochter unter diesem Baum spielen..

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Neugierig schaut das kleine Landkind durch das Gatter – Wo sind denn die Schäfchen? Es gibt Neuigkeiten, denn bei den Heidschnucken meiner Schwiegereltern ist ein nachträgliches Osterlämmchen zur Welt gekommen. Es versteckt sich hinter seiner Mutter, die Herde stellt sich schützend um den Neuankömmling.

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Das kleine Lämmchen kam auf der Wiese und nicht, wie so oft, im Stall zur Welt. Wir hatten Sorge, denn die letzten Nächte waren recht kalt. Das Muttertier wärmte es stets und in den warmen Sonnenstrahlen zeigt sich nun ein quietschfideles Lamm.

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Bei den genügsamen Schnucken tragen Männchen wie auch Weibchen, beziehungsweise Böcke und Zippen, Hörner. Lediglich beim Bock ist das Horn gekringelt. In der Heide sind sie als „Gärtner“ oder „Naturschützer“ im Einsatz, denn sie sorgen dafür, dass die Heidefläche nicht von Bäumen und Sträuchern überwuchert wird.

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Im ungemähten Gras wächst Wiesen-Schaumkraut – man sieht es leider nur noch selten. Es wächst auf nährstoffreichen Feuchtwiesen und lockt viele Insekten mit seinen nektarreichen Blüten. Das Landkind bestaunt die weiß-violetten Blüten.

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Von den Äpfeln des alten Apfelbaumes gibt es im Herbst dann lecker Apfelmus!