Wir haben da mal einen angesetzt.. Fichtenschnaps!

Die Fichten treiben aus und somit ist nun Zeit für Fichtenschnaps. Die herrlich duftenden Nadeln dürfen im Alkohol baden, geben ihre ätherischen Öle frei und werden zu einem lecker Schnäpschen für Geist und Seele – so schmeckt der Wald!

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Wir haben eine ganze Menge junger Fichtentriebe gesammelt und sie abgewaschen. Im Anschluss fanden sie ihren Platz in einem großen Weckglas. Wichtig ist es dieses zuvor gut heiß auszuspülen und zu säubern. Außerdem sollte es gut verschließbar sein!

Die Triebe im Glas müssen vollkommen von Doppelkorn bedeckt werden. Dann sollte das Ganze einige Wochen gut durchziehen. Nachdem der Glasinhalt dann durch ein Sieb gekippt wurde, werden der Flüssigkeit je nach Geschmack brauner Zucker oder Waldhonig hinzugefügt. Das Ergebnis: Ein aromatischer Schnaps mit Waldnote.

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Hier freuen sich schon alle auf die Verköstigung! Ich muss leider stillbedingt noch etwas warten.

Der Schnaps soll übrigens auch super bei Halsschmerzen helfen..

Landpartie im Wendland – in 9 Bildern




Die Kulturelle Landpartie läuft noch bis zum 5. Juni 2017 – ein Besuch ist sehr lohnenswert! Am Besten mit dem Fahrrad und einem Zelt einfach auf in das schöne Wendland, Kultur erleben..

Weitere Informationen zum Kulturfestival finden sich hier.

Am Freitag, 2. Juni, findet in Gorleben die Widerstandspartie statt – hier gibt es viel zu entdecken! An diesem Tag haben alle anderen Wunderpunkte im Wendland geschlossen.

Wir waren in diesem Jahr unterwegs in: Sallahn, Tüschau, Marlin, Diahren, Salderatzen, Kukate, Maddau wie auch in Mützingen (Mützingenta). Die Mützingenta ist nicht Teil des KLP-Progamms.

Sehr empfehlenswerte Orte: Satemin, Güstritz und Güstritz Villa, Kussebode und Meuchefitz – vor allem für die Feierwütigen!

Lämmchen-Update: Herzschmerz

Mir schmerzt das Mutterherz – die Mutter der Zwillinge ist gestorben. Die Kleinen werden nun mit der Buddel gefüttert. Zum Glück haben sie einander. Langsam gewöhnen sie sich an die neue Situation, dennoch rufen sie wieder und wieder herzzerreißend nach ihrer Mutter..

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Das Landkind versucht zu trösten.. die beiden kleinen Schäfchen bleiben nun erst einmal im geschützten Stall. Dort kuscheln sie sich gemeinsam in das Heu.

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Herzlich willkommen! – Insektenhotel Teil 2

Wir heißen Wildbienen, Ohrwürmer, Ameisen, Marienkäfer und viele andere Insekten herzlich willkommen! Endlich haben wir es vollbracht: das Insektenhotel ist fertig! Und wir sind ganz begeistert – aber vor allem doch gespannt. So hoffen wir doch sehr, dass es angenommen wird. Hübsch sieht es jedenfalls allemal aus. Eine Vogel-Futterstelle ist noch im Dach entstanden, eine kleine Stange dient als Landeplatz..

Einen Teil des Hotels haben wir mit runden Birkenscheiben gefüllt. In diese haben wir zuvor sieben Millimeter große Löcher gebohrt. Ideal für Wildbienen soll eine Größe zwischen zwei und zehn Millimetern sein. Zum Füllen haben wir Kiefernzapfen genommen.

Für einen weiteren Teil haben wir vier alte Blechdosen mit den vertrockneten Stängeln des Japanischen Knöterichs gefüllt. Dieser wuchert zum Glück hinten im Garten. Auch hier halfen Zapfen zum Ausfüllen des Kästchens.

Neben den Zapfen haben wir noch getrocknetes Wiesenheu – den Schafen stibitzt – und alte Backsteine zum Füllen genutzt. Das Heu haben wir unter anderem in kleine Tontöpfe gestopft. Hier sollen sich kleine Ohrwürmer wohlfühlen..

Das Landkind hat interessiert zugeschaut. Langsam aber sicher nahm alles Form an und ergab ein schönes harmonisches Bild. Zum Schluss haben wir das Ganze mit verzinktem Kaninchendraht „versiegelt“.

Oben im Dach hat noch eine Vogel-Futtterstelle Platz gefunden. Nun müssen rundherum noch die Blumen wachsen und viele Gäste einziehen. Wir werden euch auf dem Laufenden halten!

Neben den von uns verwendeten Materialien könnt ihr auch Folgendes verwenden: jegliche Art von „Totholz“, Lehm, getrocknetes Laub, Rindenmulch, Sägespäne (natur) oder Holzwolle, Stroh anstelle von Heu, unbewohnte Schneckenhäuser und röhrenartige Materialien (siehe hier der Knöterich).

Und hier geht es zum 1. Teil – Wir bauen ein Insektenhotel

Unser Beitrag ist auch auf www.naturkinder.com zu finden.

Ein Tag im Garten – in 9 Bildern

Weniger ist mehr!

In einem sind wir uns einig, viel Spielzeug braucht unser Kind nicht um glücklich zu sein. Und das hat sich in den letzten neun Monaten ebenso bewiesen (mal schauen, was noch auf uns zukommt). Meist sind es eh die ganz alltäglichen Dinge, die für unser kleines Landkind besonders spannend sind. In ihren jungen Jahren besitzt sie trotzdem schon einige Spielzeuge, die wir ihr gekauft haben weil wir sie einfach zu schön fanden – oder aber Oma und Opa konnten es nicht lassen. Hier möchte ich euch nun unser Lieblings-Spielzeug zeigen:

Die ersten Wochen:

Vor der Geburt haben wir bewusst noch kein Spielzeug für unseren Neuankömmling besorgt. Lediglich eine Spieluhr meiner Schwester und die Püppi meiner Mutter begleiten das Landkind nun schon von Anfang an. Die Spieluhr hörte es schon während es noch in Mamis Bauch war. Sie ist noch heute unser Einschlafbegleiter.

Unter den vielen schönen Geschenken zur Geburt war meist Sinnvolles und alles, was unser mini Landkind brauchte war viel Liebe. Nach unserer ausgedehnten Kennenlern-Phase besorgten wir für die Wiege wie auch für die Wickelkommode zwei hübsche Mobiles. Das Landkind erfreute sich an einem einfachen Holzmobile wie an dem Modell „Feentanz“  (Hans Natur) sehr. Noch heute beobachtet es gern die im Luftzug tanzenden, farbenfrohen Feen. Etwas später kam ein Spieltrapez aus Holz hinzu. Dann übte und übte sie eifrig das Greifen..

Holz, Holz und noch mehr Holz:

Plastik hat uns nie wirklich beeindruckt, Holz dafür umso mehr! Es lässt sich einfach besonders schön anfassen und fühlen. Mit unbedenklichen Farben und in verschiedensten Formen regt es die Phantasie an – lässt sich doch nahezu alles damit bauen und legen. Gerade bei Babies darf hier gerne auch etwas in den Mund genommen werden. Ob Waldorf-Bauklötze, Holztiere oder eine einfache Kugel, dies sind eindeutig die Lieblinge des Landkindes!

Die unregelmäßigen Formen der Bauklötze lassen sich in unendlich vielen Kombinationen stapeln und puzzeln. Unsere großen Bausteine stammen aus der Hand von „Grimm’s“, die kleineren sind von „Käthe Kruse“. Die Holztiere von „HolzTiger“ sehen toll aus und lassen sich auch schon von kleinen Händen gut greifen. Wir haben ebenso Tiere aus dem Hause „Ostheimer“. Die hier erwähnten Holz-Spielzeuge sind mit unbedenklichen Farben auf Wasserbasis bemalt – für ein schönes und vor allem schadstofffreies Spielen. Zudem ist Holz sehr robust.

Was Holzspielzeug betrifft ist mein großer Favorit „Grimm’s“. Schon oft sind wir bei Freunden und Bekannten darauf aufmerksam geworden. Die Firma stellt wunderschönes wie auch sinnvolles Spielzeug her, in das wir auch zukünftig investieren werden.

Bücher:

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Schon von Geburt an lasen wir unserer Tochter Bücher vor. Wir hatten immer den Eindruck, dass sie dies sehr beruhigte. Heute haben wir schon eine ganz ordentliche Sammlung: Unsere eigenen Kinderbücher, viele Klassiker und einiges Neues. Besonders beliebt sind die Bücher von Eric Carle (Gerstenberg). Die Illustrationen sprechen das Landkind sehr an, es wird viel gezeigt und selbst geblättert – die dicken Pappseiten lassen sich auch von kleinen Händen leicht umschlagen. Mit einem Buch versuchen wir ruhige Phasen des Tages einzuläuten, danach wird meist gekuschelt oder geschlummert..

Kleine Freunde:

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Eine Hand voll Kuschelfreunde begleiten das Landkind seit seiner Geburt: Der Braunbär (Senger Tierpuppen, aus Bio-Baumwollplüsch, gefüllt mit Schafwolle), der Eisbär (Käthe Kruse Organic), der Hase, die Püppi (Sterntaler Spielpuppe Heiko mit integrierter Rassel) und der kleine Affe (Häkel-Affe beige, Bellybutton). Jeder von ihnen war ein herzliches Geschenk, jeder wird seiner Zeit im Lauflernwagen geschoben, jeder einmal herzlich gekuschelt – aber nur der Braunbär, der bekommt hin und wieder einen liebevollen Nasenkuss. Der Affe ist der einzige Begleiter im Bett und die Püppi ist unterwegs gern einmal dabei. Für einen ganz speziellen Kuschelfreund hat sich unsere Tochter bisher noch nicht entschieden. Freude hat sie allerdings allemal an ihren fünf Freunden. Mehr müssen es erstmal dennoch nicht werden, finden wir…

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Und sonst so:

Ein unschlagbarer Hit sind immer wieder die Inhalte unserer Küchenschränke, das Bücherregal und auch der Kleiderschrank – es lässt sich einfach mit allem wunderbar spielen. Dazu werden ebenso fix die einfachsten Dinge zweckentfremdet. Sei es nur die alte Zeitung, ein Becher oder der Kochlöffel.

Auch eine Flasche mit Reis gefüllt, Knisterpapier und verschiedene Stoffe zum Fühlen ziehen das kleine Landkind schnell in den Bann. Wir Großen dürfen uns kreativ austoben! So gibt es auch ohne großes Budget immer Mal etwas Neues..

Wir versuchen ebenfalls immer mal wieder Situationen zu schaffen, in denen unser Kind sich selbst beschäftigen darf – ganz ohne spezielles Spielzeug. Das regt die Phantasie an. So lernt unsere Tochter gut, sich über längere Zeit mit sich selbst oder einfach nur ihren Händen zu beschäftigen. Langeweile darf also auch sein..

Last but not least:

Wir handhaben es so, dass wir jede Woche nur eine bestimmte Auswahl der Spielzeuge in die Spielkiste packen. Diese werden dann jeweils ausgetauscht. Das Landkind freut sich so immer wieder neu über die „alten“ Dinge..

Viele tolle und guterhaltene Dinge lassen sich secondhand im Netz, in Tauschgruppen oder auf dem Flohmarkt erstehen. Es gibt mittlerweile sogar Spielzeugverleihe.

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Am Allerliebsten wird dennoch draußen getobt und gespielt. Gibt es doch nichts Schöneres, als die große bunte Welt zu entdecken!

Wir sind sehr gespannt, wie sich das Spielverhalten unserer Tochter mit dem Alter verändert und werden darüber berichten..

Sonntagsausflug – zwischen Rieselwiese und Alter Schule – in 9 Bildern




Wir waren unterwegs im Suderburger Land: in Suderburg, an der Rieselwiese, am Wassererlebnispfad, am Hardausee und in Hösseringen, im Museumsdorf Hösseringen sowie im Dorfcafé Alte Schule

Ausstellung im Museumsdorf: „Zweite Kasse!!! – Handel und Verkehr, gesehen von Wolf-Rüdiger Marunde“, Cartoons und Illustrationen, bis zum 31. Oktober 2017

Hier geht es zum Blog des Museumsdorfes..

..und auch aus dem Suderburger Land wird hier gebloggt!