Pfifferling-Segen

Welch ein Glück, ein wahrer Pfifferling-Segen kam über uns. Das köstliche Gold wandert nun zu uns in den Ofen und beglückt uns dann das ganze Jahr über.

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Die meiste Arbeit macht das Putzen der Pfifferlinge. Es regnet draußen, drinnen ist es dafür umso gemütlicher. Dafür setzen wir uns gemütlich an den großen Esstisch mit genügend Licht und netter Musik. Das Landkind mampft eine Banane, während Mama und Papa sich an das große Säubern machen. Am einfachsten geht das mit einer Pilzbürste. Niemals mit Wasser waschen! Denn dann verlieren unsere kleinen Freunde ihr leckeres Aroma.

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Nach dem Putzen schneiden wir die goldenen Pilze in dünne Scheiben, so trocknet sie schneller. Schlechte oder matschige Stellen abschneiden. Anschließend werden sie auf zwei großen Backblechen verteilt – am Besten so, dass nicht allzu viele übereinander liegen!

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Bei etwa 50 Grad und Umluft geht es ab in den Ofen, für einige Stunden. Zwischen die Ofentür muss unbedingt ein Kochlöffel geklemmt werden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Zwischendurch schauen wir immer mal wieder nach, wie weit die Pilze sind.. Zwischendurch empfiehlt es sich, die Pfifferlinge zu wenden.

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Nach einiger Zeit sind sie um ein vielfaches geschrumpft, di Pilze fühlen sich nun recht gummrig an. In der ganzen Küche duftet es nach Pfifferlingen. Es ist Zeit sie herauszunehmen. In einem feinen Sieb (damit sie auch von unten etwas Luft bekommen) trocknen sie nun noch ein paar Tage an der Luft. Danach wandern sie in eine hübsche Blechdose.

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Den Winter über wandern dann immer mal wieder ein paar Pfifferlinge zu Braten und Co. in den Topf – und geben ein wunderbares Aroma! Köstlich!

Weitere Infos zum Thema Pfifferlinge – wo ihr sie findet und wie ihr sie am besten erntet – findet ihr hier: Glückspilz!

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Die schönsten Feld- und Wiesenblumen – in 9 Bildern

Leider entdeckt man einige dieser klassisch-hübschen Gewächse nicht mehr allzu oft am Feldrand oder gar auf einer Wiese. Doch wenn, dann ist die Freude umso größer. Hier und da einmal genauer hinzuschauen lohnt sich..




Wir waren unterwegs im Landkreis Uelzen.

Kleine Mal- und Druck-Werkstatt

Es ist etwas Wunderbares mit Kindern kreativ zu sein. Das Spannende daran ist nicht das Endprodukt, sondern der Prozess: das viele Ausprobieren und Entdecken. Und die intensive gemeinsame Zeit, in der auch wir Großen wieder zu kleinen unbefangenen Entdeckern werden. Denn hier ist kein Platz für Regeln und Vorgaben, der Kreativität soll freien Lauf gelassen werden.

Am Wochenende haben wir mit einigen lieben Freunden gemeinsam mit Naturmaterialien und kinderfreundlichen Farben einen sehr bunten und fröhlichen Nachmittag verlebt. Da wurde gedruckt, geklebt, geschnitten, gematscht, gemischt und gestaunt. Und ja, es ist der Hit die Farben immer wieder zu mischen, bis eine braune Pampe entsteht..

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Einige Blattarten (Eiche, Buche, Farn, Esche etc.), Zapfen, Federn, Äste, Rinden, Moos und mehr sorgten für Überraschungen auf dem Papier. Die bunte Kreativ-Runde fand draußen statt, so konnten während des „Malens“ weitere Materialien hinzukommen. Auch das Landkind hat seine ersten Erfahrungen mit Farbe gemacht – nicht nur das Papier, auch wir waren am Abend kunterbunt. Und: Gemeinsam Kreativ sein schweißt zusammen!

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Freies Malen und Gestalten ist für Kinder wie das unbeeinflusste Spielen, etwas in das sie sich vertiefen können, etwas bei dem sie ihrer Neugier folgen können, sich Ausprobieren dürfen. Es ist wirklich unglaublich, was den Kindern alles so einfällt, wenn man sie wirklich machen lässt – ohne zu beeinflussen. Wer genau hinschaut, kann schnell feststellen, dass das Malen nicht nur für die Kleinen eine tolle Ausdrucksform sein kann. Viele verschiedene Techniken führen zu unerwarteten Ergebnissen, es entsteht immer wieder etwas Neues, Individuelles. Konzentration, Selbstbewusstsein, Fein- sowie Grobmotorik und soziale Kompetenz im Miteinander werden ganz von selbst gefördert. Es geht eben nicht darum, dass unsere Kinder allesamt kleine Van Goghs werden, sondern vielmehr darum, dass sie sich entdecken und am Prozess Freude haben.



Zum Arbeiten mit Farben und Kindern eignet sich zum Beispiel die Guache-Farbe Redimix von Color & Go, die in ihren Maleigenschaften wie auch im Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Sie lässt sich aus der Kleidung gut herauswaschen und ist ungiftig. Viele verschiedene Materialien lassen sich mit der Farbe bemalen.

Der Artikel ist auch auf www.naturkinder.com sowie www.creadienstag.de zu finden.

Süße Kindheitserinnerung: Karamellbonbons

Wie man aus wenigen Zutaten etwas ganz Besonderes machen kann, daran habe ich mich neulich erinnert, als ich Karamellbonbons genascht habe. Denn selbstgemacht schmecken die doch viel besser als gekauft. Ich musste sofort an meine Kindheit denken und daran, wie sehr ich den Duft des flüssigen Karamells in der Pfanne mochte.

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Deshalb machte ich mich gleich mal ran, das Landkind schaute interessiert zu – wie gut, dass es noch nicht weiß, wie gut dieser Süßkram schmeckt – und machte Karamellbonbons. Die lassen sich nicht nur selbst genießen, sondern auch super verschenken. Dafür habe ich ein paar hübsche Papier-Bonbontüten aus Papier gefaltet.

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Für die Bonbons benötigt ihr im Grunde nur Zucker und Butter. Ich füge gern noch einen Schuss Sahne hinzu – wenn schon auf die Hüften, dann doch richtig! Statt weißem Zucker, habe ich Urzucker verwendet, der einen intensiveren Geschmack hat. Weißer Zucker geht aber genauso gut.

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Etwa 200 Gramm Zucker mit ungefähr 70 Gramm Butter in einer heißen sowie gut beschichteten Pfanne karamellisieren lassen. Dann einen Schuss Sahne hinzufügen und die Masse unter rühren köcheln lassen, bis sich keine Blasen mehr bilden.

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Nun die Masse auf eine hitzebeständige Unterlage mit Backpapier geben und sie fest werden lassen. Nach einer Weile ziehe ich Bruch-Linien mit einem Messer, das macht es mir später einfacher. Sobald das Karamell abgekühlt ist, breche ich es in Stücke und gebe es in die vorgefertigten Bonbon-Tüten.

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Trocken und kühl können die Bonbons sehr lange aufbewahrt werden, wenn sie denn nicht schnell im Bauch verschwinden. Wer mag, kann zur Masse in der Pfanne noch zerkleinerte Haselnüsse oder Ähnliches hinzugeben.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

 

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Update: Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten ist alles restlos Grün. Der kleine Garten hat jetzt Hochsaison. Alles ist ordentlich gewachsen und erstreckt sich über die Beete und gen Himmel. Auch die alten Apfelbäume zeigen schon kleine Früchte, die aber noch bis zum Herbst groß und rot und süß werden. Wir freuen uns nun schon auf die näher rückende Gemüseernte. Das erste Eigene werden wir uns gut schmecken lassen.

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Neben dem Obst und Gemüse wachsen auch die Sommerblumen. Viele Blumen sind über den Frühling bis jetzt in den Sommer hinein schon verblüht. Alles hat seine Zeit – die Pflanzen wechseln sich ab. Besonders hübsch ist noch immer der giftige Fingerhut, der von zahlreichen Bienen und Hummeln besucht wird. Es summt und duftet im Garten.

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Auch die Rosen recken sich gen Sonne. Sie fangen die Strahlen ein und die kleinen Knospen werden zu pastellfarbenen Blüten. Rosen gefallen mir einfach am Allerbesten im Garten. Das ist für mich echte Landromantik.

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Auch die Wild-Erdbeeren beginnen nun zu erröten. Unzählige hängen an den kleinen Erdbeersträuchern. Schön, dass die Zeit der Garten-Erdbeeren noch vor uns liegt und wir somit noch ein Weilchen länger etwas von den leckeren Früchten haben, die vor allem das Landkind so liebt.

Die Zucchinis zeigen gelbe Blüten, die Bohnen ranken ihre Kletter-Hilfen hinauf und die Karotten wachsen neben den Zwiebeln heimlich in die Erde hinein. Wie auch die Kartoffeln, die wahrscheinlich in wenigen Tagen zu blühen beginnen.

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Am Strauch im Topf wachsen Physalis (Kapstachelbeere), viele Tomaten und Paprika. Daneben duften viele verschiedene Kräuter und die kleinen Chilis wechseln ihre Farbe schon ganz bald von Grün zu Rot.

Der Salat wird wohl bald erntebereit sein. In seinem hellen Grün wächst er buschig aus der Erde heraus. Hoffentlich kommen die Schnecken uns nicht zuvor..

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Der Rhabarber muss unbedingt noch in diesem Monat in leckerem Kompott oder Ähnlichem enden. Denn wenn sein Gehalt an Oxalsäure steigt, wird er sogar giftig. Ihn sollte man ungefähr bis zum Johannistag, den 24. Juni, ernten. Meist endet mit diesem tag ebenso die Spargel-Ernte.

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Eine Freude für alle Sinne ist so ein Garten, wenn man ihn mit Liebe pflegt. Hier gibt es viel zu entdecken. Ein Genuss wird es allemal, wenn alles probiert werden darf. Wir sind auch gespannt, was dem Landkind wohl am Besten schmeckt..

Hier im Vergleich: rechts der Garten im Frühling, links gegenwärtig. Wir werden über das Jahr weiter aus Oma Lenchens Bauerngarten berichten..

Lämmchen-Update: Freundschaft

Der kleine Bock ist nun handzahm und ganz schön neugierig. Auf ein Rufen reagiert er sofort! Das Landkind erfreut sich sehr daran, ihm beim Trinken seiner Milchflasche zuzuschauen. Danach gibt es eine Bäuchlein-Massage – das Lammfell ist unglaublich weich und kuschelig. Er wird unsere Tochter sicher eine lange Zeit begleiten..

Sommer-Spaziergang – in 9 Bildern

 




Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal.