Der erste Geburtstag!

Ende August stand bei uns ein ganz besonderer Tag an: wir durften den magischen ersten Geburtstag des Landkindes feiern! Das war gar nicht unbedingt für das junge Geburtstagskind ein sehr besinnlicher Moment, sondern vor allem für uns stolze Eltern.

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Schon im Voraus entschieden wir uns dafür, dass es nicht allzu viele Geschenke und nur wenig Trubel geben sollte. Wir wollten, dass es ein schöner und angenehmer Tag für alle wird – und das Landkind vor allem nicht überfordert. So sprachen wir mit den Großeltern über die Geschenke und sorgten für Geburtstags-Deko. Das Landkind ahnte vermutlich, dass an jenem Tag alles anders war!

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Die ganze Familie kam. Fast noch spannender als all die liebevoll und hübsch verpackten Geschenke, waren die ganzen bunten Luftballons. Mit ihnen wurde den ganzen Tag über durch den Garten getobt. Passend zum ersten Geburtstag hatte das Landkind seine Lauf-Fähigkeiten noch einmal verbessert und konnte somit problemlos und vergnügt durch den Garten flitzen..

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Ich habe mich an einem zuckerfreien Zebra-Kuchen ausprobiert. Ein Bananen-Schoko-Kuchen, der bei den kleinen Gästen gut ankam! Für den Geschmack der Erwachsenen war er etwas fad. Für das Landkind werde ich ihn sicher ein weiteres Mal backen.

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Der Geburtstagstisch war am Ende des Tages voller als erwartet und wir ließen noch ein paar der Päckchen verschlossen. So hatte das Landkind am nächsten Tag noch große Freude am Auspacken. Denn an ihrem Ehrentag war es einfach zu viel für sie.

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Es gab unter anderem die liebevoll illustrierten Jahreszeiten-Bücher von Eva-Maria Ott-Heidmann, neue HolzTiger-Tiere, warme Herbst-Winter-Kleidung, einen sehr kindgerechten Arztkoffer von „Le Toy Van“, einen Trinklernbecher, eine Holzraupe zum Hinterherziehen und ein Xylophon von Ostheimer, das wirklich wunderschön klingt. Auch an mich wurde gedacht: Ein wunderschöner Strauß für die stolze Mutti!

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Die Oma hat selbstverständlich noch eine Torte gebacken. Die ebenfalls ganz zuckerfrei daherkam und fabelhaft schmeckte! Die Großen vernaschten derweil Käse- und Apfelkuchen. Es war ein herrlicher Tag – sogar mit Sonnenschein – an dem vor allem das Landkind fabelhafte Laune hatte!

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Diese handgemachten kleinen Flitzer kamen noch wenige Tage – sehr zu unserer Freude – per Post. Eine liebe Freundin hatte sie selbst für das Landkind hergestellt. Nun gibt es lauter „Brumm“-Geräusche..

9 Kommentare zu „Der erste Geburtstag!

  1. Hallo, darf ich mal fragen, wie ihr die Großeltern in euren „Lebenstil“ integriert bekommt oder sind die da ganz easy?
    Ich habe nämlich 2 Sorten, meine Eltern genießen seit Jahren „ihre“ Freiheit von jeglicher Verantwortung und meine Schwiegereltern bevorzugen die absolute autoritäre Erziehung, Kinderwagen (den unseren Tochter regelrecht ablehnt) und meinen geborgenen, achtsamen Umgang (mein Mann ist beruflich sehr eingespannt). Unsere Tochter wird erst 8 Monate alt, es gab seitdem schon mehrfache Auseinandersetzungen, auch meine Mutter (Erzieherin) hat ein Problem mit der Trage und damit, dass unsere Tochter nicht krabbelt, sondern aus der Bauchlage in den Sitz geht und sich dann hochzieht. Von unseren „Maßnahmen“ bzgl Zuckerfrei/ Zuckerarm bei der Ernährung (mein Vater hat schon lange Diabetes und starkes Übergewicht) und angemessenes Spielzeug/ Kleidung halten beide Seiten kaum etwas.
    Wir stehen kurz davor, den Kontakt vorallem zu meinen Schwiegereltern abzubrechen, da diese in unmittelbarer Nähe leben (meine Eltern wohnen 1 Stunde entfernt und lassen uns so auch in Ruhe).

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    1. Aber klar! Wir haben sehr großes Glück mit unseren Großeltern, sie respektieren unseren Lebensstil sowie den bedürfnisorientierten Umgang mit unserer Tochter voll und ganz, übernehmen zu unserer Freude sogar einige Aspekte. Das ist natürlich eine große Erleichterung für uns. Trotzdem haben auch wir schon oft und lange in unserem Umfeld diskutieren müssen. Noch jetzt höre ich mir oft Kommentare zum Thema „Stillen“ an, denn unsere kleine ist bereits 13 Monate alt und ein weiteres Kind auf dem Weg 🙂
      Da mussten wir uns schnell ein dickes Fell anlegen. Ich merke, dass man als Mutter sehr selbstbewusst sein muss und wirklich beharrlich. Schwer wird es natürlich, wenn es Differenzen mit dem Nahen Umfeld wie den Schwiegereltern gibt. Ich denke, es ist eine wirklich große Bereicherung für ein Kind mit den Großeltern aufwachsen zu können. Dennoch haben diese kein Recht in eure Erziehung einzugreifen. Es ist euer Kind, das müssen sie meiner Meinung nach in jedem Fall tolerieren! Anders ist es natürlich, wenn das Kind später ohne euch zu Besuch bei den Großeltern ist. Es wird verstehen, dass es in anderer Umgebung auch anders läuft als Zuhause – und eine autoritäre Erziehung schließt ja sicher keinen liebevollen Umgang aus.
      Habt ihr denn schon in Ruhe mit den Schwiegereltern gesprochen? Ihnen gesagt, dass ihr euch mehr Akzeptanz wünscht? Ich denke, gerade für ältere Generationen ist es manchmal nicht ganz so einfach neue Wege zu gehen und zu akzeptieren. Ich werde oft von älteren Damen sehr skeptisch darauf angesprochen, warum ich mein Kind denn immer noch tragen würde. Nachdem ich geduldig meine Sicht erklärt habe, zeigen sie fast immer großes Verständnis für meine Sicht der Dinge.
      Es ist sicher wichtig, dass ihr vor allem für eure Tochter den Weg geht, den ihr für richtig erachtet. Ich wünsche euch sehr, dass Oma und Opa dies zum Wohle und zur Freude aller Schritt für Schritt verinnerlichen können – und dass es eben nicht zu einem Kontaktabbruch kommt. Sie möchten doch sicher sehen, wie die Kleine aufwächst. Ich höre leider zu oft von solchen Generations-Konflikten..
      Ich freue mich, wenn du weiter berichten magst! Alles Gute!

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      1. Ich möchte das ja auch eher vermeiden. Allerdings sind beide Seiten noch weit unter 60! Und Schwiegermutter hat selbst 4 Kinder, aber nie Zeit in diese investiert und findet nach wie vor, dass schlagen durchaus drin sein darf (außer bei Tieren, da streikt sie sogar vor dem Zirkuszelt). Mein Mann hat sich schon vor Jahren von allem distanziert und nun diese ganze Sache an mich abgegeben, sprich, ich muss mich mit seinen Eltern einigen und mit ihnen Unternehmungen veranstalten. Meine Schwiegermutter ist in den letzten Jahren auch sehr vergesslich geworden, hat aber ihre intrigen Spielchen noch voll im Griff (es ist wirklich so, dass sie uns regelmäßig an der Nase herum führt).
        Sicher werden unsere Kinder sich später selbst ein Bild machen können. Aber wenn ich jetzt zb sage, sie soll mit K im Moment einfach etwas ruhiger umgehen, dann bin ich sofort die Übermutter. Dabei ist die 8 Monatsangst kein „Trend“. Und selbst der Papa schafft es nicht mal 30 Minuten mit ihr allein…

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  2. Das klingt ja gar nicht gut.. und sehr kompliziert. Die Ansichten scheinen ja wirklich schwierig. Das tut mir leid! Wie sieht denn dein Mann die Sache? Hält er sich komplett raus? Pflegt er die Verbindung zu seinen Eltern nicht? Nimm dir diesen Übermutter-Quatsch nicht zu Herzen, du weißt was für dein Kind gut ist! Vergiss das nicht! Manchmal kann eine kleine Auszeit vielleicht doch Wunder bewirken. Hoffentlich werden sie sich schnell darüber klar, dass das Schlagen – mal abgesehen davon, dass es strafbar ist – besonders leidvoll für eine zarte Kinderseele ist..

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  3. Naja, mein Mann will seine Ruhe. Er pflegt keinen sonderlichen Kontakt, nur was eben nötig ist, um die Etikette zu wahren, sprich Geburtstag, etc. Allerdings unterhält er sich da nur mit seinem Vater über geschäftliche Dinge und wir fahren auch sehr zeitig wieder nach Hause. Von dem „Zickenkrieg“ will er nichts mehr wissen, dabei halte ich mich wirklich sehr zurück und rede nur mit ihm darüber, wir haben in den 8 Monaten schon 3 intensive Gespräche mit seinen Eltern gehabt, wovon wohl kaum wirklich was akzeptiert/ respektiert wurde. Zum Schlagen meinte sie, dass war früher so und die Kinder, denen sie zu viel „Leine“ gelassen hat, sind ihr irgendwann entglitten. Mein Mann hat sogar eine kleine Narbe auf dem Rücken und ist auch der einzige vernünftige von allen Kindern.

    Und ich bin schon sehr selbstbewusst, bei anderen Leuten ist K einfach lebendig und fröhlich und überhaupt nicht knatschig, da will auch keiner immer gleich daß Milchfleisch kneifen (ohje) oder sie unbedingt sofort nehmen. Es ist nur sehr ermüdend, wenn es ständig nur Diskussionen und Konfrontationen gibt und diejenigen auch richtige Sturköpfe sind. Zudem habe ich seit Monaten versucht, die Oma bei unseren Aktivitäten einzubinden, also Zoo, Einkauf, Spaziergang, Hunderunde, etc. Sie hat entweder keine Zeit gehabt oder war nicht in der Lage, sich an den unbeständigen Rhythmus eines Babys anzupassen. Ich höre aber nur, dass ich sie nicht teilhaben lasse und solche Sprüche. Dazu muss ich auch sagen, dass sie wirklich verrückt ist und eigentlich in Therapie gehört, wenn es meine Mutter wäre, würde ich das auch so sagen.

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    1. Ich habe auch bereits angedeutet, dass wir keine Gewalt akzeptieren werden. Sollte das mal eintreten, werden wir den Kontakt definitiv abbrechen, u.U. auch mit Jugendamt. Ich habe wirklich Angst, dass dies passiert solange unser Kind noch nicht sprechen kann und es mir vielleicht nicht sagen kann.

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