Mein Soul Food: Rohkost-Salat

Genau das Richtige bei diesem Schmuddel-Wetter: eine große Schale Rohkost-Salat. Das ist für mich Soul Food – und zwar nach einem langen Tag stilecht auf der Couch genossen. Was recht verstaubt und altmodisch klingt, schmeckt wirklich herrlich und macht echt Gute Laune. Mal fern ab von den ganzen Vitaminen..

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Schnell die Karotten, ein wenig Apfel und den Knollensellerie geputzt und geraspelt, flott den Rotkohl schön fein geschnitten, daraufhin das Sellerie-Grün und etwas Frühlingszwiebel sowie Walnüsse gehackt. Alles ganz nach belieben. Zum Schluss werden etwas Zitronensaft, Rapsöl und ein großer Löffel Creme Fraiche hinzugegeben und alles gut vermengt. Abgeschmeckt mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer – fertig!

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Das Ganze am Besten etwas ziehen lassen und zum Genuss eine dicke frische Scheibe Vollkornbrot dazu. Das ist verdammt lecker! Zudem enthält das Gemüse roh die meisten Nährstoffe. Die Walnüsse – ohne Frage – sind gut fürs Köpfchen.

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Je nach dem, was wir gerade im Haus haben gibt es den Salat unter anderem auch mal mit Haselnüssen, Schnittlauch, Fenchel, Kohlrabi oder Radieschen. Er eignet sich neben dem Genuss Zuhause ebenfalls gut für die Schule oder die Arbeit und schmeckt auch noch am nächsten Tag wunderbar. Guten Appetit!

Auszeit – an der Grander Mühle

Passend zum langen Wochenende haben wir uns eine kleine Auszeit genommen. Nicht unweit der Heimat fanden wir ein wirklich schönes Zimmer in der Grander Mühle*, am Sachsenwald gelegen. Wir freuten uns auf lange Spaziergänge im Grünen, doch das Wetter wollte nicht immer so, wie wir..

Dennoch ließ sich auch der blaue Himmel zwischendurch blicken und wir genossen die warmen Herbst-Sonnenstrahlen, zu Fuß oder mit dem Rad. Ein gemütlich eingerichtetes Zimmer mit Blick auf die Bille und ein herrliches Feinschmecker-Frühstück rundeten unser langes Wochenende ab. Das Landkind packte seine sieben Sachen – der Rucksack wurde stolz selbst getragen – und dann ging es auf Entdeckungstour..

Im Sachsenwald verlieren so langsam auch die Buchen ihr Blätterkleid. Am Waldboden zeigte sich ein wahres Blättermeer. Entlang der Bille lässt es sich wunderbar wandern. Wer Glück hat entdeckt hier unter anderem Eisvögel und über 300 verschiedene Farn-Arten.

Bei schlechtem Wetter ging es in die Eulenspiegel-Stadt Mölln*. Wir bummelten durch die schöne Altstadt, den schön angelegten Kurpark und genossen den Blick auf den Stadtsee.





*Die Kuddewörder „Grander Mühle“ ist eine alte Wassermühle, die neben dem Flüsschen Bille (Nebenfluss der Elbe) am Sachsenwald liegt. Sie gilt als älteste Korn-Wassermühle Norddeutschlands. In ihrem Inneren befindet sich ein wirklich ausgezeichnetes italienisches Restaurant „Il Caminetto“, während das Nebengebäude ein kleines aber sehr gemütliches sowie stilvoll eingerichtetes Hotel beherbergt. Für Besucher mit weiter Anreise lassen sich von hier aus wunderbar Tagesausflüge nach Hamburg, an die See oder die Städte Lauenburg, Mölln und Schwerin unternehmen.

*Die von Grün und Wasser gerahmte Kleinstadt Mölln liegt im Herzogtum Lauenburg, in Schleswig-Holstein. Hier lassen sich neben einer sehr schönen kleinen Altstadt und der St. Nicolai-Kirche die Geschichte Till Eulenspiegels und eine wunderschöne Umgebung entdecken. Zum Mittagessen empfiehlt es sich im „Café am Markt“ (Marktsraße 3) vorbei zu schauen. Hier ist es nicht nur besonders gemütlich, sondern auch besonders lecker – gespeist wird regional. Am Nachmittag sollte man sich auf jeden Fall ein Stück Torte im kleinen „Café Altstadt“ gönnen!

(Auch auf www.geborgen-wachsen.de – Wochenende in Bildern)