Neues Haus – neuer Tisch

Schon lange habe ich mir einen großen Esstisch aus Holz gewünscht. Einen an dem alle Platz haben. Egal ob die ganze Familie zu Besuch ist oder die engsten Freunde, ein großer Tisch in einer gemütlichen Wohnküche – das war mein Traum. Nun ist der Wunsch in Erfüllung gegangen: aus einem Teil eines alten Bauerndielen-Bodens wurde unsere Rustikale Tischplatte, hinzu kamen Füße aus Edelstahl und fertig ist ein fabelhafter Tisch für die ganze Familie. Dank meinem Mann.

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Abschleifen. Natürlich mit Gehörschutz und Maske!

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Auch die Unterseite. Einige Nägelchen und Haken mussten entfernt werden..

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Und schon ist aus dem alten Boden eines Bauernhauses eine wunderschöne Tischplatte aus Eichenholz geworden.

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Nun noch etwas Leinölfirnis.

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Der Opa hat noch ein schickes Tischgestell aus Edelstahl geschweißt, gebohrt und gebogen.

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Fertig! Das Holz macht die neue Essecke warm und gemütlich. Hier werden wir sicher viele schöne Stunden verbringen.

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Zu Weihnachten konnte so die ganze Familie Platz finden.

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Kurz vor dem Fest kam noch eine Bank – ebenfalls aus dem alten Dieleboden – dazu, jetzt ist es einfach unglaublich gemütlich..

Fröhliche Weihnacht!

Lange lange gab es keinen Blog-Eintrag – unser Haus musste renoviert und eingerichtet werden. Aber nun, zur Weihnachtszeit, ist alles fertig und um uns ist es besinnlich geworden. Zufrieden dürfen wir nun auf unser gemütliches neues Heim schauen. Wir haben schöne und ruhige Tage verbracht. Und zum Glück ist der ganze Zauber noch nicht vorbei, denn der Weihnachts-Urlaub zieht sich noch zwei Wochen.. viel Zeit für die Familie!

Wir wünschen Euch „Frohe Weihnachten“ und möchten einen kleinen Einblick in unser kleines Weihnachtsfest geben. Natürlich freuen wir uns darüber auch von euren Festtagen zu lesen..

Die Weihnachtszeit war geprägt von einem Umzug und dem anschließenden Kartons auspacken, trotzdem nahmen wir uns Zeit zum Kekse backen, Schmücken, Kerzen anzünden, unendlich oft Weihnachtsbücher schauen und Lieder singen. Das Landkind bastelte kleine Präsente und erfreute sich am ersten Schnee! Für die Familie haben wir Honigwachs-Kerzen gedreht und Weihnachtsbäumchen gestaltet. Nüsse, Mandarinen und andere Leckereien sowie ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt durften selbstverständlich nicht fehlen..

Am Heiligen Abend war die ganze Familie im neuen Haus – eine Premiere! Beide Omas uns Opas sowie die Tanten kamen und das Landkind war überaus vergnügt. Festlich geschmückt wurde am Abend zuvor – als das Landkind schon schlief – der Baum, mit viel Liebe und Hingabe. Wir haben uns, wegen der Kleinen, gegen Kugeln und für viel anderes Nettes entschieden. Die geerbten Holzfiguren und Sterne meiner Mutter schmücken somit das Bäumchen. Bis der Weihnachtsmann im Hause war, durfte die Stube nun nicht mehr betreten werden. Erst wenn das traditionelle Glöcklein leutet..

Die Kirche haben wir in diesem Jahr ausgelassen. Obwohl das Landkind wohl gern das Krippenspiel gesehen hätte. Darauf freuen wir uns im nächsten Jahr.

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Zum Abendessen gab es, so ist es hier und da im Norden und auch in meiner Familie lange Tradition, bodenständig Grünkohl mit Bregenwurst und Kassler. Dazu karamellisierte Kartöffelchen und selbstverständlich Senf.

Nach dem Essen ist es dann endlich soweit: Die Spannung war da auch bei mir als Mutter wieder groß, trieben mir die leuchtenden Kinderäuglein dann auch heimlich Tränen in die Augen. Alles hatte sich gelohnt. Im Wohnzimmer flammte  das Feuer im Ofen, die Kerzen glitzerten und der Baum strahlte mit all seinen liebevoll ausgesucht und eingepackten Geschenken darunter. Das kleine Landkind wusste nach dem Glockenleuten gar nicht, wo es zuerst hinschauen sollte.

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Mit den Geschenken versuchen wir es alle immer kurz zu halten – das fällt oft gar nicht leicht. Wir nahmen uns viel Zeit zum Auspacken. Das Landkind hat von allen zusammen eine Kinderküche von „Holzkäfer“ bekommen, ein wirklich schönes Stück. Es wurde genascht, getanzt, geknutscht und geherzt. Alles in allem, dank Kind, endlich wieder eine aufregende und zauberhafte Angelegenheit.

Dank meiner kleinen Tochter hatte ich zu dieser Weihnachtszeit oft das Vergnügen mich an meine eigene Kindheit und deren Advents- und Weihnachtstage zu erinnern. Erinnerungen an Düfte, Basteleien, Lieder und vieles mehr, die wir uns dringend bewahren sollten. Wenn das Landkind noch etwas größer ist, werde ich sicher noch einige kleine Traditionen von damals mehr einführen. Und auch das Wichtelchen wird bei uns einziehen..

Zauberhaft ist auch der morgen danach: Alle drei sitzen wir – in Pyjama und Jogginghose – vor dem Ofen, betrachten erneut und überglücklich unsere Geschenke und spielen erst einmal ausgiebig mit der neuen Küche des Landkindes. Da wird gekocht und gebrutzelt was das Zeug hält. Im Anschluss gab es ein ausgiebiges Frühstück und einen Spaziergang. Heute geht es noch einmal zur Familie.

Für uns Große gab es unter anderem neue Küchenmesser, etwas Pflege von Dr. Hauschka, Bücher, die obligatorischen Socken und andere schöne Dinge. Das Landkind durfte sich neben der Küche über einen wunderschönen großen Regenbogen von Grimms freuen. Über diesen werde ich euch gerne noch berichten.

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