Herzensangelegenheiten – im Alltag mit Kleinkindern

Eltern sein ist ein stetiger Lern-Prozess rund um Werte, Moralvorstellungen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit, mit den eigenen Eltern, guten so wie schlechten Erfahrungen – es ist ein sehr individueller Weg, auf dem wir unsere eigenen Prioritäten setzen, einen Raum gemeinsam mit unserem Partner schaffen, der den Kindern Sicherheit bieten soll. Eltern sein ist eine echte Herzensangelegenheit.

Und das ist unser Weg, das sind unsere Prioritäten, unsere festen Säulen – unsere Herzensangelegenheiten:

Tragen: Wie hier schon so oft erwähnt, das Tragen unserer Kinder ist für uns eine echte Herzensangelegenheit. Besonders im ersten Lebensjahr wollten meine Mädels permanent bei mir oder ihrem Vater sein, unsere Nähe spüren, den so bekannten Herzschlag hören, den heimeligen Duft riechen. Was liegt da näher als sie im Tuch oder einer Trage immer bei sich zu haben, denn das gibt auch uns Eltern eine große Sicherheit.

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Schlafen: Guter Schlaf ist immens wichtig. Nicht nur für uns Eltern, denn: Nur gut ausgeschlafen, können unsere Kleinen gesund und munter in den Tag starten, Abenteuer erleben und neue Dinge lernen. Doch ist es für die kleinsten unter uns gar nicht so einfach nach all den oft noch unbekannten Eindrücken und Gefühlen in den Schlaf zu finden. Das braucht viel Vertrauen und Sicherheit – Geborgenheit.

Bei uns gibt es ein festes Ritual vor dem Schlafen: Neben der Abend-Hygiene gibt es meist ein Buch für das Landkind während das Landbaby einschlaf-stillt und danach besprechen wir den vergangenen Tag. Ich denke das hilft dem Landkind sehr all das erlebte zu verarbeiten. Dann hören beide immer wieder ihr festes Schlaflied und wir kuscheln.

Soweit möglich bringen wir unsere Kinder gemeinsam ins Bett. Und einer von uns bleibt immer an ihrer Seite, bis beide eingeschlafen sind. Auch in der Nacht bleiben wir zusammen. Das ist unser Weg. Und ich muss sagen, das führt bei uns zu einem sehr gesunden Familienschlaf. Niemand muss in der Nacht aufstehen, während des Stillens schlafen alle weiter und wenn eines der Kinder erwacht, nimmt es unsere Hand und schläft beruhigt wieder ein. Bisher klappt das wirklich gut.

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Bedürfnisorientiert Stillen: Mir war vor der Geburt des Landkindes nicht ansatzweise bewusst, welche Arbeit so eine Stillbeziehung sein würde. Stillen kann sehr anstrengend sein, aber auch einfach so unglaublich wunderschön und nicht in Worte zu fassen. Und deshalb: Lasst euch niemals entmutigen, all ihr Mamas da draußen! Es lohnt sich so sehr dran zu bleiben! Stillen ist Nahrung und Geborgenheit zugleich und sollte in meinen Augen nicht durch Zeit und Ort begrenz werden – und vor allem aber kein Schamgefühl in der Öffentlichkeit auslösen.

Vorlesen: Wenn ich auf etwas wirklich Wert lege, was die Anschaffungen für unsere Kinder betrifft, dann sind es nahezu in jedem Fall Bücher. Und es ist mir so verdammt noch mal wichtig ihnen vorzulesen. Für ihre Fantasie, für die bunten Geschichten in ihren Köpfen, weil es verbindet und viel Platz für Kommunikation schafft. Vorlesen ist für uns auch einfach: Zeit füreinander haben.

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Essen: Das gemeinsame Essen ist ein wichtiges Ritual in unserem Familienalltag. Soweit wir Zuhause sind, finden alle drei Mahlzeiten gemeinsam am Esstisch und ohne Ablenkungen statt. Ich finde Essen ist sehr kommunikativ und am Abend bekommt jeder von jedem ein Update vom Tag. Es wird gelacht, gekleckert, zum gefühlt hundertsten Mal das Wasserglas umgestoßen, auch mal heftig zwischen uns Großen diskutiert und wieder geherzt.

Dabei ist die einzige Regel: alle sitzen gemeinsam am Tisch. Die Kinder dürfen gern mit den Händen essen, auch das Landkind tut dies manchmal noch sehr gern. Jeder isst das, was ihm schmeckt und nur so viel er möchte. Solange eine relativ gesunde Auswahl vorhanden ist, klappt  das mit der ausgewogenen Ernährung soweit auch ganz gut.

Natur: Es ist uns ein sehr tiefes Bedürfnis täglich und so viel wie möglich Zeit mit den Kindern in der Natur, an der frischen Luft zu verbringen. Ganz egal ob im Wald, auf der Wiese, am Fluss, im Garten oder auf dem Spielplatz – es gibt dort so viel zu entdecken, zu lernen und zu erfahren.

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Freiraum: Letztendlich muss man die Kinder aber einfach auch mal „Machen lassen“. Und das klappt auch schon beim kleinen Landbaby. Wir Großen ziehen uns dann zurück und lassen die Kids einfach mal machen, ausprobieren, ohne uns klar kommen.

Und das alles mit einem Ziel: Ein tief verankertes Vertrauen in uns als Eltern schaffen und ihnen genügend Selbstvertrauen für die Welt außerhalb ihres Schutzraumes geben. Dafür versuchen wir tagtäglich unser Bestes, verzweifeln manchmal, brauchen mal Luft zum atmen und müssen uns wieder zusammenraufen. Aber wie immer: der Wille das Kind zu Schaukeln ist da und ich bin sicher, das spüren die Kinder ganz fest.

Unter dem Weihnachtsbaum..

Das Weihnachtsfest ist zwar schon ein ganzes Weilchen vorbei und der Baum längst wieder abgeschmückt. Dennoch wollte ich die schönen Dinge zeigen, die uns neben leckerem Essen und viel Zeit mit der Familie das Weihnachtsfest leuchten haben lassen..

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Wir möchten euch einen kleinen Einblick davon geben, was unter unserem reich geschmückten Bäumchen lag und nicht nur die Kinderaugen erstrahlen ließ. Natürlich geht es bei uns nicht nur um Geschenke. Es geht um viel mehr: vor allem um das Beisammensein, mit den Eltern den Schwiegereltern, den Großeltern und Kindern, den Geschwistern. Gemeinsam mit der Familie das Abendessen genießen, der Musik lauschen und tanzen – gemeinsam lachen und plaudern. Es geht um das fröhlich sein, darum in dieser Zeit das Hier und Jetzt zu genießen – glücklich sein. Aber auch an die Menschen zu denken, die uns schon verlassen haben.

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Das Landkind und das Landbaby waren vor allem vom schönen Weihnachtsbaum angetan – und das große Kind davon, dass der Weihnachtsmann, als er die Geschenke brachte, Kekse und Milch vernaschte. Und dann ging es nach dem Abendessen an das Auspacken..

 

In diesem Jahr haben wir all die Geschenke für die Omas, Opas und Tanten in eigens bemaltem Papier verpackt. Wir haben quasi das Malpapier des Landkindes recycelt. Ich habe die großen Stücken das Jahr über aufbewahrt und es so wieder zum Einsatz gebracht. So musste kein neues Papier gekauft werden und schön bunt und fröhlich sahen die Geschenke zudem aus. Die Kinder verschenkten Foto-Kalender.

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Wie in jedem Jahr, versuchen wir nicht übermäßig dem Konsumwahn zu verfallen. Dennoch ist es einfach zu schön, den Menschen die man liebt eine große Freude zu machen – das geht natürlich auch mit Handgemachtem und kleinen Dingen. Ich freue mich immer sehr über Bücher, die vergehen nicht und entweder ich habe ein Leben lang etwas davon oder sie werden weitergegeben.

 

In diesem Jahr gab es drei ganz wunderbare Bücher. Ganz aktuell für uns: das Thema „Hühner“. Denn im Frühjahr werden drei von ihnen, gemeinsam mit einem Hahn, bei uns auf den Hof ziehen. Das macht mich sehr glücklich, denn dann haben wir endlich unsere eigenen Eier. Auch unser „Küchengarten“ soll erweitert werden. Ein weiteres Hochbeet und ein Winterbeet sollen angelegt werden, da hole ich mir nur zu gern Kniffe aus Büchern. Ich könnte stundenlang im Sessel sitzen und mit Bilder von Gärten anschauen.

Wirklich fasziniert hat mich das Buch „Babys“. Ich kann es wirklich jeder Mutter, jeder Großmutter, jeder Hebamme, aber auch jedem Vater ans Herz legen. Es zeigt die Pflege und das Großziehen unserer kleinsten Mitmenschen aus aller Welt und in fremden Kulturen – sehr schön geschrieben und wirklich beeindruckend. Mit vielen Informationen, die mir zuvor unbekannt waren. Und vor allem mit vielen Eindrücken die zum Nachdenken anregen..

 

Ein paar herrliche Dinge für die Sinne: ein gutes Gewürz, ein schmackhafter und vor allem regionaler Gin aus dem Hause Heinz Eggers, eine mit Liebe gemachte Marmelade, Tee (Sonnentor) für kalte Tage oder eine Bade-Bombe und die heiß geliebte Sheabutter (balmyou) für Entspannung – das sind neben Büchern die Dinge, die mich und meinen Mann am meisten glücklich machen, wenn es um Geschenke geht. Dringend gebraucht habe ich das Seifen-Säckchen, denn die Reste meiner Dusch-Seife brauchten dringend ein Zuhause, damit ich die Seife auch voll und ganz verbrauchen kann. Die feste Zahncreme (Lamazuna) gehört ebenfalls schon lange zu den Dingen, die ich unbedingt zu ihrer Alltagsfähigkeit testen möchte..

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Das Landbaby und das Landkind bekamen unter anderem ein Hasilein von Maileg, einen kleinen Elefanten (ebenfalls von der dänischen Marke Maileg), ein wirklich ganz ganz tolles Buch zum Thema „Bäume“ – auch für mich wirklich lesenswert – und ein Wobbelboard.

 

So wie der Tannenbaum zu Weihnachten gehört, gehören für uns auch die Socken dazu. Für jeden gibt es von den Omas und Opas mindestens ein Pärchen schöne warme Wollsocken für die kalten Wintertage und weil uns im neuen Haus die Puschen noch fehlten, brachte auch die der Weihnachtsmann. Wenn es nicht die selbstgestrickten sind, dann schwöre ich auf die hübschen Socken von Hirsch natur.

 

Das Landbaby wurde mit einer neuen Mütze sowie Schühchen von purepure bedacht. Mich erfreute noch ein Stoff-Gutschein von Frau Tulpe (einem tollen Berliner Lädchen) und auch die Vöglein wurden bedacht: sie bekamen einen neuen Nistkasten sowie einen echt duften neuen Futterspender.

 

Und da hängt er nun, der neue Nistkasten und erinnert an ein wirklich schönes Weihnachtsfest. Hoffentlich wird es uns und unsere kleinen Garten-Gäste noch lange erfreuen..

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Wir wünschen ein frohes neues Jahr!

Das macht uns glücklich – im Juli

Der Sommermonat Juni hat es in sich: Er erfreut uns mit viel Sonne und hohen Temperaturen. Zum tollen Wetter sorgen derzeit unsere Kinder für unglaublich glückliche Momente, aber auch Kleinigkeiten wie köstliche Schokolade und Wildblumen machen den Alltag bunt und schön..

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Geschwisterliebe

Nicht einmal drei Monate ist unser kleines Landbaby alt, doch in dieser kurzen Zeit ist eines ganz immens gewachsen: die Liebe zwischen unseren zwei Mädels. Sobald das Landbaby seine Schwester sieht, beginnt es zu lächeln. Das Landkind ist indes ständig am Kuscheln und Knutschen. Es zeigt überall stolz sein Geschwisterchen. Am morgen schaut es zu allererst nach ihm, am Abend bekommt es den letzten und liebevollsten Gute Nacht-Kuss..

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Sommerliche Würze

Ob in Kräuterquark, Kartoffelsuppe oder Gemüsepfanne, „Querbeet“ ist eine gute und schmackhafte Alternative zu herkömmlicher Gemüsebrühe – ganz ohne Geschmacksverstärker wie Hefe und dabei mit ganz viel Gemüse. Wirklich lecker! Mittlerweile verwende ich es für wirklich viele Gerichte und möchte es nicht mehr missen.

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Bienenfreundliche Blumenwiese

Ich freue mich sehr, denn auf einigen ungenutzten Flächen unserer Region – in Privatgärten sowie auf Verkehrsinseln oder im Rahmen landwirtschaftlicher Flächen – kann ich zunehmend bienenfreundliche Blühstreifen beziehungsweise Ackerrandstreifen, Wildblumenwiesen und bunte Beete entdecken. Dort surrt es wie verrückt – und wunderschön sieht es allemal aus!

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Köstliche Nervennahrung

Wir haben eine neue Lieblings-Schokolade! Die Dattel-Schokolade von Makri besteht lediglich aus drei Zutaten: Datteln, Kakaomasse und Kakaobutter. Hier wird komplett auf raffinierten Zucker verzichtet. Ebenfalls nicht auf der Zutatenliste: Zusatzstoffe. Die Schoki ist zudem vegan, laktose- und glutenfrei. Dabei bleibt der klassische Schoki-Geschmack nicht auf der Strecke, die Dattel-Schokolade schmeckt vollmundig schokoladig und macht echt süchtig –  ein absolutes Leckerchen für den bewussten Genuss!

Datteln eignen sich übrigens in vielen Fällen super als Süßungsmittel und Zuckerersatz, dabei sind sie nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund – und sogar gut für die Verdauung.

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Süße Früchtchen

Draußen ist es momentan verdammt heiß. Gut so, denn endlich haben wir ihn, den langersehnten Traum-Sommer. Neben den Sonnenstrahlen sorgt das Obst, das es derzeit in Hülle und Fülle gibt, bei uns für einen echten Gute Laune-Kick. Denn wir glauben, die frechen Früchtchen schmecken nicht nur gut, sondern machen ebenso glücklich!

Hausgeburt: Das Landbaby ist da!

Im April war es endlich soweit, das Landkind durfte ihre kleine Schwester begrüßen! Eine lange Pause haben wir eingelegt, nachdem das kleine Landbaby das Licht der Welt erblickte. Wir haben uns Zeit genommen uns kennenzulernen, zu kuscheln und einzuleben. Es war für uns alle Liebe auf den ersten Blick. Und die große Schwester schmust, drückt und küsst liebevoll und überschwänglich – eben genau so, wie kleine Kinderhände es können.

Kleines Wunder

Ganz entspannt und gemütlich kam das kleine Wunder bei einer Hausgeburt zur Welt. Das hatten wir lange geplant. Es war ein großes Glück: alles kam so, wie ich es mir erhofft und vorgestellt hatte. Für mich und meinen Mann war es der reinste Luxus dieses intime Erlebnis Zuhause erfahren zu können.

Vertrauen in die Hebamme

Schon im Vorfeld war die Betreuung durch unsere Hausgeburts-Hebamme sehr viel intensiver und inniger als üblich – jedenfalls weit mehr als wir es zuvor mit dem Landkind, das im hiesigen Klinikum zur Welt kam, erlebt hatten. Ein enger und vertrauter Kontakt entstand im Laufe der Schwangerschaft, der sich positiv auf die Geburt auswirkte. Wir hatten großes Vertrauen in „unsere Hebamme“.

Hausgeburt – ein schwieriges Thema

Viele legten die Stirn kraus, als ich im Vorfeld von unserer geplante Hausgeburt erzählte. Das liegt meines Erachtens daran, dass die meisten Menschen sich bisher nicht mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Völlig falsche Vorstellungen kamen in Gesprächen zum Vorschein.  Diese wandelten sich oft in reges Interesse. Weshalb ich hier auch unbedingt davon berichten möchte.

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Das Wichtigste: Entspannung

Auch in der Klinik konnte ich unter der ersten Geburt gute Erfahrungen machen. Ich habe damals ambulant entbunden. Dennoch war es mir zu wuselig und wenig privat. Noch mehr Entspannung konnte ich im eigenen Heim finden – die eigene Dusche, das eigene Bett, hier konnten wir unser Nest gut vorbereiten. Und ich glaube ganz fest daran, dass Entspannung und Ruhe das allerwichtigste unter der Geburt sind. Denn nur wenn wir uns entspannen, bewahren wir Ruhe mit dem Schmerz und können unseren Körper besser spüren.

Und so ging es ganz schnell: Das kleine Landbaby kam besonders flott und in unserem Wohnzimmer vor dem warmen Ofen zur Welt. Von der ersten Wehe an waren es nicht einmal anderthalb Stunden. Und schon konnten wir glücklich und erschöpft auf unserer Couch kuscheln, während das Landkind in der Nacht weiter ruhig uns selig schlafen konnte.

Kein Stress für das Landkind

Das war ein weiterer Pluspunkt. Das Landkind konnte unter der Geburt einfach in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und das Landbaby gleich am nächsten morgen begrüßen. Im Notfall und auch tagsüber hätte sich die Großmutti gut gekümmert.

Liebevoll und kompetent Umsorgt

Ich erinnere mich an meine erste Geburt: eine Hebamme die gerade Dienst hatte betreute uns unter der Geburt, sie kam hin und wieder in den Kreissaal und ging dann um nach den anderen Damen zu schauen. Nun, bei uns Zuhause, hatte ich die voller Aufmerksamkeit zweier Hebammen für mich ganz allein. Welch ein Luxus!

Ich fühlte mich wirklich sehr gut aufgehoben und umsorgt. Alles verlief sehr ruhig und unsere Hebamme sowie ihre Unterstüzung handelten unseres Erachtens sehr bedacht und kompetent. Ich wusste, dass sobald nur eine Kleinigkeit das Baby oder mich in Gefahr bringe würde, sie nicht zögern würden uns in das Klinikum zu verlegen.

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Entbunden haben wir mit einem sehr erfahrenen und  kompetenten Hausgeburts-Team aus Lüneburg. Die Kosten für eine Hausgeburt trägt in der Regel ebenfalls die Krankenkasse.

 

Das macht uns glücklich – im Februar

Der letzte Wintermonat bringt schon die ersten Frühlingsboten mit sich, wir nutzen die Zeit noch zum ausgiebigen Schmusen um Warmen und haben ein paar echt tolle neue Dinge entdeckt, die uns im Alltag erfreuen..

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  • Wärmender Kuschel-Freund

Draußen ist es kalt und nass, drinnen wird ordentlich gekuschelt. Und zwar nicht nur mit Mama und Papa, sondern auch mit dem kleinen Bären. Aufgewärmt wird er auf unserem Speckstein-Ofen, um dann das Landkind zu wohlig warm zu halten. Aber auch bei Bauchschmerz und Co ist er ein heilsamer Helfer! Gefüllt ist der kleine Freund mit Rapssamen.

Die Rapssamen sind nicht nur feiner als Kirschkerne und das Kissen damit weicher als andere Körnerkissen, sie sollen zudem für eine besonders langanhaltende Wärmeabgabe sorgen. Die ätherischen Öle der Samen wirken ebenso positiv bei Erkältung. Das Kissen kann aber auch zum Kühlen von Verletzungen oder Ähnlichem genutzt werden.

  • Schwangerschaftsyoga

Der Bauch wird immer runder und dicker, die Zeit vergeht wie im Flug und ich habe oft das Gefühl, nicht genügend Zeit für den kleinen Bauchmenschen zu haben. Deshalb gehört ein Abend in der Woche ganz allein mir und der kleinen Maus, die in mir fleißig wächst und gedeiht – wir gehen zum Yoga! Schon bei der Großen war das eine wunderbare Vorbereitung auf die Geburt. Während der Übungen kann ich Kraft tanken, in mich hinein fühlen und mich auf die kommende Zeit vorbereiten. Bei der letzten Geburt konnte ich die Übungen – wider Erwarten – gut einbringen und war wirklich froh über die sanften Worte meiner lieben Yoga-Lehrerin in meinem Kopf..

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  • Teekesselchen statt Wasserkocher

Unser Wasserkocher hat den Geist aufgegeben – endlich! Er war mir schon lange ein Dorn im Auge, mit seiner Plastikverkleidung. Ich wünschte mir schon lange etwas Nachhaltigeres. Und nun hoffe ich, dass unser neues Teekesselchen lange Zeit bei uns bleiben wird. Das Wasser kocht auf dem Induktionsherd zudem auch wesentlich schneller als mit dem Wasserkocher und das Kesselchen lässt sich leichter reinigen. Wir haben nun nicht nur mehr Platz in der Küche und eine Steckdose weniger dauerbelegt, sondern auch diesen schönen Hingucker, der am Morgen so wunderschön den Start in den Tag anpfeift!

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  • Oh, du cremige Schokolade!

So ganz können wir – und schon gar nicht zu dieser Jahreszeit – auf den Schokoaufstrich zum Frühstück verzichten. Lange habe ich nach etwas ohne Palmfett gesucht. Ohne Erfolg. Nun erfreuen wir uns schon seit einiger Zeit an „Nocciolata“: ein Nuss-Nougat-Aufstrich mit Kakao und Haselnüssen. Entdeckt habe ich das leckere Zeug im hiesigen Bioladen, mittlerweile ist es sogar im Supermarkt zu finden. Enthalten sind neben Rohrzucker, Haselnüssen und Kakao lediglich Sonnenblumenöl, Vanille, Milchpulver und Kakaobutter. Alles aus ökologischer Landwirtschaft. Uns schmeckt es fabelhaft! Auf die Hüften geht es leider trotzdem..

  • Nackedei, nackedei..

Ofen an, Klamotten aus – so sieht es derzeit zumindest das Landkind. Da wird liebend gern nackedei durch die Stube geflitzt. Anziehsachen findet sie doof. Wie schön es erst im Sommer wird, wenn sie so über den Rasen hüpfen darf..

Das macht uns glücklich – im Januar

Draußen ist es kalt und nass, da gilt für uns vor allem eines: Wir machen es uns drinnen gemütlich, wärmen uns am Ofen, genießen eine gute Tasse Tee und schauen viele Bücher mit dem Landkind an – eine gemütliche Zeit, eine Zeit für Familie und fürs Kuscheln..

Das macht uns im manchmal so tristen und grauen Winter-Alltag besonders glücklich:

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  • Heiße Milch mit Ingwer und Honig

Ob als Aufguss oder in warmer Milch, Ingwer ist einfach der Hammer! Er schmeckt, ob mit oder ohne einem großen Löffel Honig, nicht nur köstlich scharf, sondern tut dem Körper zu dieser nass-kalten Zeit einfach gut. Zwar muss ich mich jetzt in der Schwangerschaft etwas zügeln, aber eine gute Tasse Ingwer-Aufguss oder eine leckere Ingwer-Milch mit Honig muss hier und da unbedingt sein – am Liebsten ganz entspannt mit der Wolldecke auf dem Sofa, nach einem langen Spaziergang. Gerade zur Schniefnasen-Zeit und bei fiesem Nieselwetter ein echtes Wundermittelchen..

  • Abende am Ofen

Wir sind Ofen-süchtig! Sobald es draußen dämmert machen wir in der Stube den Ofen an und wärmen uns. Das wohlig-warme gemütliche Flimmern des Feuers sorgt immer für eine besonders heimelige Stimmung. Das Landkind genießt es dann auch im Winter nackedei durch die Stube zu hüpfen oder sich auf dem Fell vor dem Ofen eingekuschelt zu wärmen. Denn nicht nur uns Erwachsene beruhigt es ungemein in die Flammen zu schauen und einfach mal vom Alltag abzuschalten..

 

  • Farbenfrohe Kunstwerke

Malen steht bei uns derzeit hoch im Kurs, insbesondere beim Landkind. Deshalb haben wir ihr eine kleine Kreativ-Ecke eingerichtet. Hier gibt es immer genügend Papier und Platz zum farbenfrohen Austoben. Derzeit klappt das am Besten mit den Triple Groove-Buntstiften von Lyra. Rutschfeste Griffmulden sorgen für einen guten Halt. Sie sind zudem wasserlöslich und lassen sich nahezu überall abwischen. Selbst wir Großen malen gern damit. Angefangen haben wir mit den Wachsmalblöcken von Stockmar. Damit lassen sich wunderbar erste Versuche für kleine Kinderhände machen.

Einen Post zum Thema „Drucken und Malen“ gab es im Sommer hier.

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  • Ein wärmendes Bad 

Zur Zeit liebe ich meine kleine Auszeit in der Badewanne. Vor allem mit dem Rosen Bad von „Dr. Hauschka“. Jetzt, in der Schwangerschaft, fallen viele meiner Lieblings-Badezusätze weg, da sie wehenfördernde Kräuter und Essenzen enthalten. Zum Glück habe ich das hautpflegende Wohlfühl-„Rosen Bad“ für mich entdeckt. Es hinterlässt ein tolles samtiges Gefühl auf der Haut und verhilft mir zu einem echten Wohlfühlmoment in der Badewanne. Ich schwöre schon seit langer Zeit auf die Produkte von Dr. Hauschka und entdecke, zu meiner Freude, dennoch immer mal wieder etwas Neues neben dem Altbewährten.

  • Unsere Lese- und Kuschelecke

Das Landkind liebt Bücher. Wir schauen sie zum Teil so oft, dass wir viele schon in und auswendig kennen. Trotz Nachschub und Bücherbus. Deshalb verbringen wir viel Zeit in unserer Kuscheln- und Leseecke. Dort sitzen wir dann, eng aneinander gekuschelt unter der Wolldecke mit einem Stapel Bücher – wir schauen, lesen und entdecken. Mal darf Bruno der Bär auch mitschauen, mal gibt es eine Tasse warmen Kakao dazu.. so vergehen auch die tristen und langen Wintertage.

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Bald nicht mehr allein..

Wir wünschen Euch ein frohes neues Jahr – ein glückliches Jahr 2018 mit vielen schönen und spannenden Momenten! Vor allem die Ruhe dafür, diese zu erkennen und zu genießen. Denn meist rast so ein Jahr doch viel zu schnell an einem vorbei.

Das merke ich besonders seitdem das Landkind unser Leben bereichert: Tag für Tag wächst sie, lernt etwas Neues und wird immer selbstständiger. Als Mutter macht mich das sehr stolz, aber hin und wieder habe ich auch Angst, dass diese besonders enge gemeinsame Zeit zu schnell vergeht.

Für uns wird das Jahr 2018 ein aufregendes Jahr. Vor allem für das Landkind wird sich die Welt ein großes Stück verändern, denn bald ist es nicht mehr allein. Unsere Kleine wird dann die Große.

Schon im Frühling ist es soweit, ein weiteres kleines Mädchen wird unsere Familie noch kompletter machen. Und wir sind so gespannt, wie sich das Gefüge verändern wird – für uns als Eltern, als Paar und für die baldige große Schwester.

Es wird also spannend..