Fröhliche Weihnacht!

Lange lange gab es keinen Blog-Eintrag – unser Haus musste renoviert und eingerichtet werden. Aber nun, zur Weihnachtszeit, ist alles fertig und um uns ist es besinnlich geworden. Zufrieden dürfen wir nun auf unser gemütliches neues Heim schauen. Wir haben schöne und ruhige Tage verbracht. Und zum Glück ist der ganze Zauber noch nicht vorbei, denn der Weihnachts-Urlaub zieht sich noch zwei Wochen.. viel Zeit für die Familie!

Wir wünschen Euch „Frohe Weihnachten“ und möchten einen kleinen Einblick in unser kleines Weihnachtsfest geben. Natürlich freuen wir uns darüber auch von euren Festtagen zu lesen..

Die Weihnachtszeit war geprägt von einem Umzug und dem anschließenden Kartons auspacken, trotzdem nahmen wir uns Zeit zum Kekse backen, Schmücken, Kerzen anzünden, unendlich oft Weihnachtsbücher schauen und Lieder singen. Das Landkind bastelte kleine Präsente und erfreute sich am ersten Schnee! Für die Familie haben wir Honigwachs-Kerzen gedreht und Weihnachtsbäumchen gestaltet. Nüsse, Mandarinen und andere Leckereien sowie ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt durften selbstverständlich nicht fehlen..

Am Heiligen Abend war die ganze Familie im neuen Haus – eine Premiere! Beide Omas uns Opas sowie die Tanten kamen und das Landkind war überaus vergnügt. Festlich geschmückt wurde am Abend zuvor – als das Landkind schon schlief – der Baum, mit viel Liebe und Hingabe. Wir haben uns, wegen der Kleinen, gegen Kugeln und für viel anderes Nettes entschieden. Die geerbten Holzfiguren und Sterne meiner Mutter schmücken somit das Bäumchen. Bis der Weihnachtsmann im Hause war, durfte die Stube nun nicht mehr betreten werden. Erst wenn das traditionelle Glöcklein leutet..

Die Kirche haben wir in diesem Jahr ausgelassen. Obwohl das Landkind wohl gern das Krippenspiel gesehen hätte. Darauf freuen wir uns im nächsten Jahr.

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Zum Abendessen gab es, so ist es hier und da im Norden und auch in meiner Familie lange Tradition, bodenständig Grünkohl mit Bregenwurst und Kassler. Dazu karamellisierte Kartöffelchen und selbstverständlich Senf.

Nach dem Essen ist es dann endlich soweit: Die Spannung war da auch bei mir als Mutter wieder groß, trieben mir die leuchtenden Kinderäuglein dann auch heimlich Tränen in die Augen. Alles hatte sich gelohnt. Im Wohnzimmer flammte  das Feuer im Ofen, die Kerzen glitzerten und der Baum strahlte mit all seinen liebevoll ausgesucht und eingepackten Geschenken darunter. Das kleine Landkind wusste nach dem Glockenleuten gar nicht, wo es zuerst hinschauen sollte.

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Mit den Geschenken versuchen wir es alle immer kurz zu halten – das fällt oft gar nicht leicht. Wir nahmen uns viel Zeit zum Auspacken. Das Landkind hat von allen zusammen eine Kinderküche von „Holzkäfer“ bekommen, ein wirklich schönes Stück. Es wurde genascht, getanzt, geknutscht und geherzt. Alles in allem, dank Kind, endlich wieder eine aufregende und zauberhafte Angelegenheit.

Dank meiner kleinen Tochter hatte ich zu dieser Weihnachtszeit oft das Vergnügen mich an meine eigene Kindheit und deren Advents- und Weihnachtstage zu erinnern. Erinnerungen an Düfte, Basteleien, Lieder und vieles mehr, die wir uns dringend bewahren sollten. Wenn das Landkind noch etwas größer ist, werde ich sicher noch einige kleine Traditionen von damals mehr einführen. Und auch das Wichtelchen wird bei uns einziehen..

Zauberhaft ist auch der morgen danach: Alle drei sitzen wir – in Pyjama und Jogginghose – vor dem Ofen, betrachten erneut und überglücklich unsere Geschenke und spielen erst einmal ausgiebig mit der neuen Küche des Landkindes. Da wird gekocht und gebrutzelt was das Zeug hält. Im Anschluss gab es ein ausgiebiges Frühstück und einen Spaziergang. Heute geht es noch einmal zur Familie.

Für uns Große gab es unter anderem neue Küchenmesser, etwas Pflege von Dr. Hauschka, Bücher, die obligatorischen Socken und andere schöne Dinge. Das Landkind durfte sich neben der Küche über einen wunderschönen großen Regenbogen von Grimms freuen. Über diesen werde ich euch gerne noch berichten.

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Das macht uns glücklich – im August

Das bereitet uns im Sommermonat August Freude und macht unser Leben reicher:

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  • Aromatische Kräuter

Im Sommer braucht die mediterrane Küche nicht viel: frisches Gemüse, etwas gutes Fleisch und aromatische Kräuter – lecker! Zur Zeit kommt vieles aus unserem kleinen Kräutergarten, hier haben insbesondere Oregano, Wilder-Basilikum und Thymian gerade Hochsaison. Diese drei können wirklich viel und sorgen für echten Sommer-Geschmack, vor allem auch beim Grillen.

  • Erste Schritte

Es macht uns so stolz die ersten Gehversuche unserer Tochter zu beobachten. Wir können gar nicht genug davon bekommen. Und das Landkind ebenfalls nicht, fleißig übt und übt sie, erkämpft sich ehrgeizig ein großes Stück mehr Autonomität und Freiheit. So schnell ist sie so groß geworden..

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  • Schäfchen-Wolken

Der Himmel strahlt in sattem Blau und die gute Laune ist vorprogrammiert! Zu gern beobachten wir die Wolken beim Vorbeiziehen und entdecken fantasievolle Tiere oder andere lustige Gestalten.

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  • Porridge

Blaubeeren gibt es nun in Hülle und Fülle. Wir wohnen mitten zwischen Blaubeer-Plantagen und genießen sie nahezu täglich. Das Landkind kann gar nicht genug von den blauen Beeren bekommen und stopft sich gleich viele auf einmal in den kleinen Mund, darüber muss sie selbst lachen. Dazu gibt es zum Frühstück oft Porridge. Der schmeckt auch im Sommer mit frischem Obst hervorragend und bereitet uns alle gut auf den Tag vor – Ein Frühstück für die ganze Familie, das vor allem schnell und einfach zubereitet ist sowie jeden Tag in einer anderen Variante daherkommen kann.

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  • Ginger-Beer

Ich liebe Ginger-Beer. Gerade an warmen Sommertagen und vor allem dann wenn alle Nicht-Stillenden ein kühles Bier genießen, gönne ich mir gern diese köstliche und alkoholfreie Ingwer-Limonade. Besonders gut schmeckt das „Ginger Beer“ von „Fentimans“. Es kommt dem Ostafrikanischen „Stoney Tangawizi“, das ich hierzulande leider nicht erstehen kann sehr nahe. Es ist schön scharf und sehr erfrsichend. Dabei sind in der Variante von Fentimans nur natürliche Aromen enthalten. Super!

Das Ginger-Beer passt übrigens auch hervorragend zu Gin. Prost!

Blåvand – in 9 Bildern




Wir waren in Blåvand, in Dänemark. Dort haben dort eine wunderbare Zeit verbracht. Das Wetter lud zwar nicht unbedingt zum Schwimmen im Meer ein, dafür haben wir viele andere schöne Entdeckungen gemacht – natürlich auch am Meer!

Das macht uns glücklich – im Juli

Das macht unser Leben im schönen Sommermonat Juli reicher:

  • Selbst gemachte Erdbeer-Marmelade

Es gibt einfach nichts Köstlicheres als selbst gemachte Erdbeer-Marmelade zum Sommer-Frühstück im Garten. Ich persönlich finde es besonders lecker, wenn noch kleine Erdbeerstückchen zu finden sind. Gerne mögen wir sie auch mit etwas Quark darunter..

  • Bade-Spaß*

Wasser ist gerade unser Element, aber besonders das des Landkindes. Das passt natürlich auch super zum fabelhaften Sommer-Wetter. Freudestrahlend spritzt das Landkind im kühlen Nass – patscht mit den Händen, strampelt mit den Füßen und wird ganz wild. Es macht großen Spaß ihr beim Planschen zuzuschauen. Danach wird fröhlich im warmen Sand gespielt, matschen inklusive.

 

  • Wildkräuter, Beeren und Pilze

Es ist fast wie eine Sucht, wir streifen durch Wald und Wiesen, um dann glücklich und zufrieden unsere gefundenen Schätze zu genießen. Besonderes Glück, dass jetzt schon wetterbedingt einige Pilze sprießen. Der Salat-Hunger erfreut sich unter anderem an Sauerampfer und Gänseblümchen, bald folgen schon Wald-Blaubeeren und Wild-Brombeeren zum Naschen.

  • Luxusseife

Diese Seife ist derzeit unser Liebling im Bad. Die handgemachte Bio-Seife „Iphigenie“ von SilviaSeifen enthält neben Ahimsaseide (gewaltfreie Bioseide) viele pflegende Öle: Bayöl, Olivenöl, Avocadoöl, Babassuöl, Sesamöl, Jojobaöl, Sheabutter und Kakaobutter.  Der Duft ist einfach spitze. Eine Dusche mit dieser Seife verwöhnt nicht nur unsere Haut, sondern bedeutet vor allem Entspannung..

  • Die kleine Maus

Diese kleine Stoff-Maus begleitet uns zur Zeit. Sie ist von „Maileg“, einem dänischen Spielzeug-Hersteller, der wirklich schöne Dinge für Kinder kreiert. Das Landkind findet die kleine Maus jedenfalls Klasse und schleppt sie zur Zeit gerne mit sich herum. Diese hat genau die passende Größe für die kleinen Händchen unserer Tochter. Das Mäuschen wird gekuschelt, gezwickt und geherzt. Vielleicht wird es bald in dem kleinen Puppenhaus der UrOma wohnen, das derzeit noch auf dem Dachboden schlummert. Und vielleicht kommen noch ein paar kleine Maileg-Gesellen hinzu..




*Wir waren im Naturbad Wriedel. Das Schwimmen ist hier für das kleine Landkind – im ungechlorten Wasser – ein besonderes Vergnügen. Weitere Infos gibt es unter www.naturbad-wriedel.de.

Das macht uns glücklich – im Juni

Alles strahlt in sattem Grün, der Himmel zeigt sein schönstes Blau und die Sonne leuchtet in ihren wärmsten Farben – der Juni ist da! Und das macht unser Leben im schönen Sommermonat ein bisschen reicher:

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  • Das Landkind auf dem Rücken: Draußen lässt sich schlecht etwas tun, wenn das Töchterchen vor dem Bauch gebunden schlummert. Neuerdings wird es dann, hier und da, auch mal auf dem Rücken getragen. Und das findet es gut, denn von dort kann man alles super überblicken und Mama hat die Hände frei. Trotzdem kann sie ganz nah bei Mama oder Papa sein.

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  • Schnittlauchbrot „wie früher“: Bei Oma und der lieben Nachbarin gab es früher immer ein ordentliches Butterbrot mit Salz und Schnittlauch – so war es bei mir und auch meinem Partner. In dieser Kindheitserinnerung schwelgen wir auch heute noch manchmal. Geerntet wird der Schnittlauch nun im eigenen Gärtchen.. lecker!

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  • Anis-Bonbons: Diese französischen Bio-Bonbons der Marke „Les Anis de Flavigny“ (seit 1591) machen uns süchtig! Neben Anis tragen sie einen sommerlichen Cassis-Geschmack (schwarze Johannisbeere). Herrlich! Der Clou ist ein im Bonbon enthaltener Anissamen. Die Anis-Bonbons gibt es in vielen weiteren leckeren Geschmacksrichtungen.
  • Tanzen: Das Landkind hat die Musik und das Tanzen für sich entdeckt. Wir lachen und lachen während die Musik läuft und wir zu dritt auf dem Sofa hüpfen und lustige Tanzbewegungen machen, bis wir nicht mehr können und uns alle glücklich und zufrieden fallen lassen..

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  • Sommertee „Barfuss durch die Wiese“: Besonders gut schmeckt uns zur Zeit diese Teesorte von Sonnentor. Richtig super und vor allem praktisch ist, dass die extra großen Teebeutel für ganze Kannen gedacht sind. Die Kannenbeutel sind zudem kompostierbar und das Aroma echt lecker: Apfelminze, Zitronenmelisse, Blaue Malve, Bibernelle, Zitronenverbene, Grüner Hafer, Spitzwegerich, Kamille, Ringelblume, Griechischer Bergtee und Rosenblüten – so schmeckt der Sommer! Gut zu wissen: warme Getränke helfen bei Sommerhitze, denn diese bringen den Kreislauf im Vergleich zu kühlen Getränken nicht auf Hochtouren und der Körper schwitzt weniger. Trotzdem schmeckt der Tee ebenfalls super mit Eiswürfeln und Zitrone, für etwas Süßes empfiehlt sich Honig! „Barfuss durch die Wiese“ zu gehen, das genießen wir ebenfalls sehr..

Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

So ganz allmählich wird es Sommer – auch in Oma Lenchens Bauerngarten. Wir haben so einiges entdecken können, an einem sonnigen Nachmittag..

 

Hier im Vergleich der Bauerngarten jetzt, im Mai, sowie vor knapp einem Monat im April (rechts): Der Garten strahlt nun in sattem Grün, die Sonne lacht. Die Tulpen zeigen sich noch immer in voller Pracht, nun neben den blauen Tupfern der Vergissmeinnicht. Aus den Knospen der Bäume sind mittlerweile Blätter geworden, der Rhabarber ist ein ganzes Stück gewachsen und hier und da zeigt sich etwas Neues..

 

Das Landkind ist, wie immer, gerne auf Erkundungstour: So könnte sich doch im Blumentopf etwas Interessantes verstecken – und auch auf dem Rasen lässt sich bestimmt etwas Spannendes entdecken! Und weil die Sonne schon so schön strahlt, ersetzt nun der blaue Sonnenhut das Mützchen..

 

Aus Samen, Setzlingen und Knollen sind nun Keimlinge und kleine Pflänzchen geworden. Nun lässt sich schon erahnen, was hoffentlich bald heranwächst – und dann so lecker schmeckt!

Zwischen den Walderdbeeren tummeln sich Vergissmeinnicht, sie teilen sich das Beet in friedlicher Nachbarschaft.

 

Die Schäfchen haben es sich im Schatten auf dem Stroh gemütlich gemacht – hier lässt sich das Wochenbett für die Schnuckenmutter gut zubringen. Auch Nachbars Hahn ist neugierig und schaut, was das Landkind für ein Getose macht.

 

Während wir auf der Gartenbank zur Mittagszeit dösen, hat eine kleine Meise die Reste der schmackhaften Quiche Lorraine entdeckt. Wir beobachten sie leise beim Naschen und erfreuen uns an den hübschen Blumen, welche die Kaffeetafel nun schmücken..

Oma Lenchens Bauerngarten im April:

-> Oma Lenchens Bauerngarten

 

Das macht uns glücklich – im Mai

Das macht unser Familienleben ein kleines oder auch großes Stückchen reicher..

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  • Erdbeeren und Spargel

So schmeckt der Frühling: nach Erdbeeren und Spargel! Die Erdbeeren hat auch das Landkind für sich entdeckt und ist nun ein kleines Erdbeermonster. Die süßen roten Früchtchen werden in kürzester Zeit verputzt und machen glücklich. Leider erröten die Freiland-Erdbeeren in diesem Jahr nur sehr zurückhaltend. Genau wie die Erdbeere gehört auch der Spargel zum Wonnemonat Mai. Ob grün oder weiß, er schmeckt uns fast in jeder Variation. Am allerliebsten mögen wir trotzdem den Klassiker: Die schmackhaften Stangen mit Frühkartoffeln, Schinken und zerlassener Butter.

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  • Waldorf-Bauklötze

Sie sind bunt und wecken die Phantasie, unsere Waldorf-Bauklötze, mit denen nicht nur das Landkind sondern auch Mama und Papa ziemlich gerne phantasievolle Traumschlösser oder andere lustige Dinge bauen. Das Landkind findet großen Gefallen daran, die Werke in Nullkommanichts wieder umzuschmeißen. Darüber müssen wir jedes Mal wieder schmunzeln..

Die unregelmäßigen Formen lassen sich in unendlich vielen Kombinationen stapeln und puzzeln. Unsere großen Bausteine stammen aus der Mache von „Grimm’s“, die kleineren sind von „Käthe Kruse“ (Foto) und tragen neben leuchtenden unbedenklichen Farben auch noch hübsche Ornamente. Sie fassen sich sehr schön an.

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  • Lange Spaziergänge

Entschleunigung – eines meiner Lieblingsworte. Und ausgedehnte Spaziergänge entspannen und entschleunigen uns so richtig. Jedes Mal entdecken wir etwas Neues, tanken frische Luft und kommen auch bei tristem Wetter auf andere Gedanken – schlechte Laune adé! Für einen Spaziergang am Tag sollte immer genug Zeit sein..

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  • Neue Lieblingsschokolade

„Nur noch ein Stückchen..“, das denke ich zu oft am Tag, seit wir diese wirklich mega leckere Kaffee-Schoki – „Café Blanc“ von GEPA entdeckt haben. Ich kann einfach nicht die Finger davon lassen. Die weiße Schokolade mit leichter Vanillenote, veredelt mit Kaffee schmeckt vorzüglich – und ganz nebenbei ist sie auch noch echt fair!

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  • Bunte Wollsocken im Frühling

Die schlechte Nachricht: das Wetter will leider immer noch nicht so wirklich; die gute Nachricht: wir können unsere bunten Wollsocken noch ein bisschen länger tragen! Und das sorgt neben warmen Füßen für gute Laune, wenn sich schon die Sonne nicht blicken lassen will..