Lämmchen-Update: Freundschaft

Der kleine Bock ist nun handzahm und ganz schön neugierig. Auf ein Rufen reagiert er sofort! Das Landkind erfreut sich sehr daran, ihm beim Trinken seiner Milchflasche zuzuschauen. Danach gibt es eine Bäuchlein-Massage – das Lammfell ist unglaublich weich und kuschelig. Er wird unsere Tochter sicher eine lange Zeit begleiten..

Lämmchen-Update: Herzschmerz

Mir schmerzt das Mutterherz – die Mutter der Zwillinge ist gestorben. Die Kleinen werden nun mit der Buddel gefüttert. Zum Glück haben sie einander. Langsam gewöhnen sie sich an die neue Situation, dennoch rufen sie wieder und wieder herzzerreißend nach ihrer Mutter..

img_0291.jpg

Das Landkind versucht zu trösten.. die beiden kleinen Schäfchen bleiben nun erst einmal im geschützten Stall. Dort kuscheln sie sich gemeinsam in das Heu.

IMG_0301

Fortschritte – in Oma Lenchens Bauerngarten

Erst am Sonntag freuten wir uns darüber, die ersten kleinen Pflänzchen begutachten zu können. Nun, nur wenige Tage später hat alles einen großen Sprung gemacht: Wir entdecken die ersten kleinen Salatblättchen, Karottengrün, Zwiebellauch und Kartoffelpflänzchen. Auch die Erdbeeren beginnen nun zu wachsen und hoffentlich bald zu erröten. Die Apfel-Quitte reckt ihre Zweige gen Sonne und wird hoffentlich schmackhafte Früchte tragen. Sie ist eine alte sowie robuste Kultursorte der Quitte, die sehr aromatisches Obst trägt. Im Oktober wird daraus Quittengelee gemacht. Es wird eine große Freude, wenn das Landkind schon ganz bald das eigens geerntetes Obst und Gemüse kosten darf.

 

Wir sind begeistert: Nach so kurzer Zeit gibt es so viel Neues zu sehen. Freude bereitet es uns ebenso, die Schwalben zu beobachten. Emsig füttern sie ihre Jungen. Im Schafstall haben sie ihre kleinen kunstvollen Nester gebaut.

Schwalbennester dürfen übrigens grundsätzlich nicht entfernt werden, sie stehen unter Naturschutz. Und das ist auch gut so, finden so viele schöne Arten bald keinen Rückzugsort in unserer Welt mehr.

 

Vor dem Fingerhut wurde ich schon als kleines Kind gewarnt. Giftig ist er – und wie so oft in der Natur, ist das Giftige meist wunderschön und lockend. Da alle Pflanzenteile giftig sind, sollte die Pflanze von kleinen Landkindern fern gehalten werden. Die hübschen Blüten laden dennoch viele Hummeln und Bienen ein, sie sind ein hervorragender Nektarspender.

 

Im Schaftstall ist zur Zeit einiges los. Vermutlich ahnen die Schnucken schon, dass sie bald geschoren werden. Das dicke und verfilzte Winterfell muss endlich runter.

20170519_155132

So sah es noch vor kirzer Zeit in Oma Lenchens Bauerngarten aus:

-> Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

-> Oma Lenchens Bauerngarten

Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

So ganz allmählich wird es Sommer – auch in Oma Lenchens Bauerngarten. Wir haben so einiges entdecken können, an einem sonnigen Nachmittag..

 

Hier im Vergleich der Bauerngarten jetzt, im Mai, sowie vor knapp einem Monat im April (rechts): Der Garten strahlt nun in sattem Grün, die Sonne lacht. Die Tulpen zeigen sich noch immer in voller Pracht, nun neben den blauen Tupfern der Vergissmeinnicht. Aus den Knospen der Bäume sind mittlerweile Blätter geworden, der Rhabarber ist ein ganzes Stück gewachsen und hier und da zeigt sich etwas Neues..

 

Das Landkind ist, wie immer, gerne auf Erkundungstour: So könnte sich doch im Blumentopf etwas Interessantes verstecken – und auch auf dem Rasen lässt sich bestimmt etwas Spannendes entdecken! Und weil die Sonne schon so schön strahlt, ersetzt nun der blaue Sonnenhut das Mützchen..

 

Aus Samen, Setzlingen und Knollen sind nun Keimlinge und kleine Pflänzchen geworden. Nun lässt sich schon erahnen, was hoffentlich bald heranwächst – und dann so lecker schmeckt!

Zwischen den Walderdbeeren tummeln sich Vergissmeinnicht, sie teilen sich das Beet in friedlicher Nachbarschaft.

 

Die Schäfchen haben es sich im Schatten auf dem Stroh gemütlich gemacht – hier lässt sich das Wochenbett für die Schnuckenmutter gut zubringen. Auch Nachbars Hahn ist neugierig und schaut, was das Landkind für ein Getose macht.

 

Während wir auf der Gartenbank zur Mittagszeit dösen, hat eine kleine Meise die Reste der schmackhaften Quiche Lorraine entdeckt. Wir beobachten sie leise beim Naschen und erfreuen uns an den hübschen Blumen, welche die Kaffeetafel nun schmücken..

Oma Lenchens Bauerngarten im April:

-> Oma Lenchens Bauerngarten

 

Lämmchen-Update: Zwillinge!

Welch eine Überraschung: Am Sonnabend kamen zwei kleine Lämmchen zur Welt – Zwillinge! Dafür haben sie sich schönstes Wetter ausgesucht. Beide sind wohlauf und erkunden nun die saftige grüne Wiese. Für die Schnucken-Mutter gab es wohl kein schöneres Geschenk zum Muttertag.. ❤

20170514_142928.jpg

Um das Thema „Lämmchen“ geht es auch hier:

 

Oma Lenchens Bauerngarten

Im Laufe des Jahres möchte ich euch immer mal wieder aus Oma Lenchens Bauerngarten berichten. Hier wächst zu jeder Zeit etwas anderes – und wunderbar durch das satte Grün toben lässt es sich hier allemal. Nicht nur für das Landkind ein Paradies. Wir freuen uns schon sehr auf die ersten Erdbeeren..

IMG_0278

Das Landkind macht vor Freude Luftsprünge! Endlich schönes Wetter..

Im Bauerngarten wächst alles in einem wunderschönen Miteinander: Blumen, Obst, Gemüse und Kräuter sind hier zu finden. Von April bis in den Herbst leuchtet der Garten in schönsten Farben..

IMG_0273

Derzeit blühen Tulpen, Vergissmeinnicht und Narzissen – eine schöner als die andere. Besonders freue ich mich auf die im Sommer blühenden Dahlien und Strohblumen mit ihren kräftigen Farben.

IMG_0272

Hier wachsen Monatserdbeeren auch Wald-Erdbeeren, sie tragen nicht so große Früchte. Dafür liefern sie monatelang leckere sowie sehr aromatische Früchtchen. Und noch mehr Gutes: sie sind wenig anfällig für Krankheiten. Besonders gern stehen sie in der Sonne, auf feuchtem Boden.

IMG_0274

Hier gedeihen neben schönsten Blumen, Rhabarber, Erbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, aber auch Kartoffeln, Erbsen, Karotten und mehr. Ein Apfel-, ein Walnuss- und ein Pflaumenbaum spenden im Sommer Schatten.

IMG_0269

Im August pflanzten wir einen kleinen Apfelbaum, er wächst nun mit unserer Tochter, aber auch mit unseren Ehejahren. Seine hübschen rosa Blüten zeigen sich und recken sich gen blauen Himmel. Eines Tages werden vielleicht die Kinder und Enkel unserer Tochter unter diesem Baum spielen..

IMG_0255

Neugierig schaut das kleine Landkind durch das Gatter – Wo sind denn die Schäfchen? Es gibt Neuigkeiten, denn bei den Heidschnucken meiner Schwiegereltern ist ein nachträgliches Osterlämmchen zur Welt gekommen. Es versteckt sich hinter seiner Mutter, die Herde stellt sich schützend um den Neuankömmling.

IMG_0257

Das kleine Lämmchen kam auf der Wiese und nicht, wie so oft, im Stall zur Welt. Wir hatten Sorge, denn die letzten Nächte waren recht kalt. Das Muttertier wärmte es stets und in den warmen Sonnenstrahlen zeigt sich nun ein quietschfideles Lamm.

IMG_0266

Bei den genügsamen Schnucken tragen Männchen wie auch Weibchen, beziehungsweise Böcke und Zippen, Hörner. Lediglich beim Bock ist das Horn gekringelt. In der Heide sind sie als „Gärtner“ oder „Naturschützer“ im Einsatz, denn sie sorgen dafür, dass die Heidefläche nicht von Bäumen und Sträuchern überwuchert wird.

IMG_0267

Im ungemähten Gras wächst Wiesen-Schaumkraut – man sieht es leider nur noch selten. Es wächst auf nährstoffreichen Feuchtwiesen und lockt viele Insekten mit seinen nektarreichen Blüten. Das Landkind bestaunt die weiß-violetten Blüten.

IMG_0271

Von den Äpfeln des alten Apfelbaumes gibt es im Herbst dann lecker Apfelmus!