Auszeit – an der Grander Mühle

Passend zum langen Wochenende haben wir uns eine kleine Auszeit genommen. Nicht unweit der Heimat fanden wir ein wirklich schönes Zimmer in der Grander Mühle*, am Sachsenwald gelegen. Wir freuten uns auf lange Spaziergänge im Grünen, doch das Wetter wollte nicht immer so, wie wir..

Dennoch ließ sich auch der blaue Himmel zwischendurch blicken und wir genossen die warmen Herbst-Sonnenstrahlen, zu Fuß oder mit dem Rad. Ein gemütlich eingerichtetes Zimmer mit Blick auf die Bille und ein herrliches Feinschmecker-Frühstück rundeten unser langes Wochenende ab. Das Landkind packte seine sieben Sachen – der Rucksack wurde stolz selbst getragen – und dann ging es auf Entdeckungstour..

Im Sachsenwald verlieren so langsam auch die Buchen ihr Blätterkleid. Am Waldboden zeigte sich ein wahres Blättermeer. Entlang der Bille lässt es sich wunderbar wandern. Wer Glück hat entdeckt hier unter anderem Eisvögel und über 300 verschiedene Farn-Arten.

Bei schlechtem Wetter ging es in die Eulenspiegel-Stadt Mölln*. Wir bummelten durch die schöne Altstadt, den schön angelegten Kurpark und genossen den Blick auf den Stadtsee.





*Die Kuddewörder „Grander Mühle“ ist eine alte Wassermühle, die neben dem Flüsschen Bille (Nebenfluss der Elbe) am Sachsenwald liegt. Sie gilt als älteste Korn-Wassermühle Norddeutschlands. In ihrem Inneren befindet sich ein wirklich ausgezeichnetes italienisches Restaurant „Il Caminetto“, während das Nebengebäude ein kleines aber sehr gemütliches sowie stilvoll eingerichtetes Hotel beherbergt. Für Besucher mit weiter Anreise lassen sich von hier aus wunderbar Tagesausflüge nach Hamburg, an die See oder die Städte Lauenburg, Mölln und Schwerin unternehmen.

*Die von Grün und Wasser gerahmte Kleinstadt Mölln liegt im Herzogtum Lauenburg, in Schleswig-Holstein. Hier lassen sich neben einer sehr schönen kleinen Altstadt und der St. Nicolai-Kirche die Geschichte Till Eulenspiegels und eine wunderschöne Umgebung entdecken. Zum Mittagessen empfiehlt es sich im „Café am Markt“ (Marktsraße 3) vorbei zu schauen. Hier ist es nicht nur besonders gemütlich, sondern auch besonders lecker – gespeist wird regional. Am Nachmittag sollte man sich auf jeden Fall ein Stück Torte im kleinen „Café Altstadt“ gönnen!

(Auch auf www.geborgen-wachsen.de – Wochenende in Bildern)

Herbst-Wald – in 9 Bildern

Es gibt nicht viele Orte an denen für uns „die Zeit stehen bleibt“. Bei Spaziergängen durch den Wald kommt es uns doch manchmal so vor – und das genießen wir sehr!



Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal.

Naturschätze – in 9 Bildern

Leichte Nebelschwaden liegen über den Feldern, leise raschelt der Wind durch das Laub und die letzten Sonnenstrahlen kitzeln sanft auf der Nase. Mit dem Herbst liegt ein ganz besonderer Duft in der Luft und ein spezielles Gefühl macht sich breit: die Lust auf warme Farben, kuschelige Pullover, Tee, Lichter und viel Gemütlichkeit. Für mich eine ganz besondere Zeit, die Lust weckt auf Spaziergänge. Denn es gibt viele spannende Dinge zu entdecken..

Vor allem mit Kindern gibt es nun viele kleine Schätze zu finden, die sich nach Herzenslust zum Basteln, Kochen oder gar Backen eignen. Wie wäre es mit einer bunten Herbstschale, einem schmackhaften Kürbissüppchen, warmem Apfelkuchen oder einem Kastanienmännchen?




Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal.

(Auch auf www.naturkinder.com)

Der August – in 9 Bildern

Der schönste aller Sommermonate neigte sich langsam und kühl dem Ende zu. Das Wetter hat uns in diesem Jahr leider ziemlich im Stich gelassen. Nun zeiht ganz langsam und heimlich der Herbst mit seinen bunten Farben in das Land. Einige schöne Sommer-Momente bleiben..

 



Wir waren, wie so oft, unterwegs im schönen Gerdautal.

Die Liebsten aller Blumen

Neben Kornblumen sind Dahlien und Zinnien meine absoluten Lieblingsblumen. Dieser schöne Strauß erfreut mich also besonders. Die hübsche Sterndolde ergänzt die satten Farben. Das bringt trotz schnödem Sommerwetter richtig gute Laune..

 

Dahlien: Sie sind ihre Mühe wert. So erfreuen die den Gärtner im Sommer mit prachtvollen Blüten. Überwintern muss die Dahlie außerhalb des Beetes, denn Frost mag sie gar nicht. Im Sommer empfiehlt sich ein regelmäßiges Gießen.

Zinnien: Sie lieben die Sonne und leuchten von Juli bis September oder gar Oktober in kräftigen Farben. Gern haben die Zinnien es gut geschützt, auf feuchtem Boden. Ausgesät werden sie im Mai, aus den getrockneten Blüten können neue Samen für das nächste Jahr gewonnen werden. Die Sommerblumen benötigen zudem wenig Pflege.

Sterndolde: Weiß oder rosa – manche Sorten sogar kräftig rot – blüht die Sterndolde und ist eine zarte wie auch hübsche Ergänzung zu größeren Blüten. Die außergewöhnlichen Blüten erfreuen von Juni bis August. Sonnig oder halbschattig mag die Staude es am Liebsten.

Sommer in Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten duftet es nach Blumen und Äpfeln. Dem Gärtchen taten der Regen und die milden, aber dennoch warmen Temperaturen gut. Vieles wartet nun darauf geerntet zu werden. Ob Salat, gegrillte Zucchini oder Apfelmus, frisch aus dem Garten schmeckts am Besten!

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Neben den Zuckerschoten wachsen die Zinnien (links). Einige zeigen so langsam ihre hübschen Blüten (unten). Zinnien sind meine absoluten Lieblingsblumen. Sie haben für mich etwas sehr romantisches. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, vor allem in knalligen oder auch pastelligen Rosa-Tönen.

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Die Apfelbäume tragen reichlich Früchte, das Landkind darf sich im Herbst somit über leckeres Mus freuen. Das Mus der Augustäpfel konnten wir uns bereits schmecken lassen – wunderbar mit Vanilleeis und Sahne.

Bis die Kartoffeln bereit für die Ernte sind, dauert es noch ein wenig. Unterdessen schmecken die Erbsen am Besten frisch aus der Schote gepult. Herrlich! Dieser Geschmack erinnert mich sehr an meine Kindheit.

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Den Rhabarber sollte man nach dem Pflanzen nicht ernten, sondern erst im Folgejahr. Das lässt ihn kräftig werden. Zwischen verschiedenen Blumen, Erbsen, Kartoffeln, Erdbeeren und auch Karotten versteckt sich der Salat, der sich immer mal wieder ernten lässt. Dafür werden nur die äußeren Blätter abgezupft und das Innere stehen gelassen. So hat man den ganzen Sommer etwas davon – jedenfalls dann, wenn einem die Schnecken nicht zuvorkommen.

Der Waldmeister lässt es sich im Schatten gut gehen. Er liebt den Waldboden.  Er ist winterhart und mehrjährig – einer Maibowle im nächsten Jahr steht also nichts im Wege..

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Die weiße Sterndolde ist eine feine und filigrane Staude, die sich sehr hübsch mit pastelligen Rosen in einem Strauß macht. Sie blüht bis in den August und bereichert sicher jeden Garten. Zudem ist sie sehr bescheiden.

Strohblumen (oben) eignen sich hervorragend für trockene Kränze. Ihre perlmutt-schimmernden Farben bleiben auch im getrockneten Zustand lange erhalten und erfreuen nicht nur jede Bauern-Diele.

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In einem typisch-romantischen Bauerngärtchen dürfen Rosen selbstverständlich nicht fehlen. Der Buchsbaum ergänzt die schönen Blumen- und Gemüsebeete.

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Hier zeigt sich Oma Lenchens Bauerngarten im Wandel – von April bis Juli.

Sommerwald – in 9 Bildern

Im Wald ist zur Zeit einiges los: da sind Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren und auch Kronsbeeren neben Pilzen und schönsten Blüten zu finden..

Sogar ein Wiesel hat unseren Weg gekreuzt. Leider war es zu scheu für unsere Kamera.

Wir haben übrigens ein echt tolles Buch zu empfehlen, falls ihr euch oftmals nicht so sicher seid, was euch da genaues in der Natur begegnet:

Wild- und Heilkräuter, Beeren und Pilze finden: Der Blitzkurs für Einsteiger, Verlag Eugen Ulmer




Wir waren unterwegs in Wald und Wiese bei Groß Süstedt.

 

(Auch auf www.geborgen-wachsen.de)