Das schnellste & leckerste Sommeressen

Endlich kann das Gemüse aus dem Garten in Hülle und Fülle geerntet werden. Und an Sommer-Sonntagen, wenn man so fast gar nichts im Haus hat, bietet es sich besonders an, das zusammen zu bringen, was da ist. Ob Karotten, Rote Beete, Zucchini, Bohnen, Zwiebel, Kartoffel oder Pastinake, es wird einfach alles flott aufs Blech geschnibbelt. Dazu etwas Rosmarin, Knoblauch, Salz & Pfeffer sowie viel gutes Olivenöl – und ab in den Ofen! Zum Ofengemüse gibt es bei uns Kräuterquark (je nach dem, was da ist auch mal mit Crème Fraîche, Joghurt oder Saurer Sahne). Noch schnell ein paar Kräuter (zum Beispiel Schnittlauch, Petersilie, Estragon, Kresse, Thymian) und eventuell Frühlingsziebel  im Garten geerntet, gehackt, mit dem Quark vermengt und gewürzt – und schon kann geschlemmt werden.. mmmh! Guten Appetit!

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Oh du schöne Weihnachtszeit

Eine der schönsten Zeiten des Jahres ist für uns die Weihnachtszeit. Vor allem mit kleinen Kindern erleben wir sie wieder sehr intensiv. All das Funkeln und Glitzern, die Geschichten und Traditionen sowie die winterlichen Leckereien lassen unsere Herzen höher schlagen. Für mich ist es besonders wichtig nun – trotz des Stresses – intensiv Zeit mit den Kindern zu verbringen und zu genießen. Hier ein kleiner Einblick in unsere Vorweihnachtszeit.

Viel Liebe haben wir in die Weihnachtsbäckerei gesteckt. Hier hat besonders das Landkind mit viel Herzblut geknetet, ausgestochen und verziert – und das an vielen Tagen. So gab es – wie hier im Bild – Sternentaler, Haferkekse (Rezept für Kinder unten), Waffeln und vieles mehr. Sicherlich auch immer eine Freude für Verwandte und Freunde. Während wir naschen gibt es Punsch oder Tee, der Ofen knistert und wir lesen Geschichten oder basteln.

Beeindruckt war das Landkind von unserer Amaryllis. Konnten wir doch jeden Tag beobachten wie sie wuchs und wuchs, bis die herrlich roten Blüten zum Vorschein kamen, Das löste großes Staunen aus.

Für die passende Weihnachts-Deko wird selbstverständlich auch den ganzen Dezember über mit Basteleien, Omas Kränzen und vielen Lichtern gesorgt. So beginnt für uns die zauberhafte Zeit schon im November, wenn die Oma beginnt Kränze und Gestecke zu fertigen.

Dieses Jahr gab es das erste Mal ein Hexenhäuschen. Besser gesagt gleich zwei davon, denn das Dekorieren machte einfach zu viel Freude. Wir sind beeindruckt, dass sich das Landkind dennoch recht diszipliniert verhält und wir Großen auch ordentlich naschen können.

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Geschafft eines selbst zu backen habe ich leider nicht. Das ist mein Ziel für das nächste Jahr. Aber zwischen dem Stillen, Basteln und all den anderen Dingen lief die Zeit nur so dahin.

Adventskranz, Amaryllis und Christrose, das sind Elemente die bei alljährlich wiederkehren. Geschmückt wird bei uns immer ganz klassisch in rot und gold. Das passt, so finde ich, auch am Besten zum warmen Holzton und dem Grün der Tanne.

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Etwas das auf keinen Fall in der Weihnachtszeit fehlen darf: Mandarinen und Nüsse. Heißgeliebt und gesund. Die stehen bei uns immer auf dem Tisch. Zudem macht das Nüsse knacken mit den Kindern auch noch Spaß. Aus den kleinen Walnußschälchen können zum Beispiel kleine Puppenwiegen werden. Ebenso kann etwas Bienenwachs und ein kleiner Docht hineingegeben werden.

Ein Türkranz heißt unsere Gäste herzlich willkommen. An den Scheiben unserer Türen im inneren des Hauses leuchten gelbe Sterne. Diese habe ich schon selbst als Kind gefaltet und es bereitet mir noch heute Freude.


Haferkekse: 200 Gramm feine Haferflocken, einen Teelöffel Zimt, einen halben Teelöffel Backpulver, etwas Salz, 30 Gramm Vollkornmehl, eine große reife Banane, 75 Gramm Kokosfett oder Sonnenblumenöl sowie 60 Gramm Dattelsirup oder Agavendicksaft miteinander gut verkneten und kleine platte Häufchen auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Kekse circa 15 Minuten bei etwa 180 Grad backen bis sie schön braun und knusprig sind. Dann genießen.

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Besonders für die kleinsten Schleckermäuler eine super Alternative zu den anderen süßen Verlockungen. Aber auch wir mögen sie sehr gern. Und sie lassen sich sehr gut aufbewahren.

 

Ein Adventskalender für das Landkind

Fast auf den letzten Drücker ist er fertig geworden, der Adventskalender für das Landkind. Nachdem ich ihn schon heute für sie aufgehängt hatte, strahlten ihre Augen. Und genau dieses Leuchten in den Augen der Kinder, das ist für mich Weihnachten..

Dann fühle ich mich zurückerinnert an diese besonderen und zauberhaften Momente, an den Glanz von Weihnachten in meiner Kindheit. Genau deshalb ist es mir sehr wichtig solche Besonderheiten für meine Kinder mit viel Liebe zu gestalten.

 

Die 24 Päckchen hängen bei uns am Treppengeländer. Damit es noch etwas festlicher ausschaut, habe ich ein paar Kiefern- sowie Stechpalmen-Zweige mit Schleifen verziert und ebenfalls befestigt.

Das ganze Verpackungsmaterial habe ich nicht extra gekauft. Es besteht aus aufgehobenen Verpackungen vom letzten Weihnachtsfest, Resten von Geschenkpapier und Briefumschlägen. Es macht sich doch meist bezahlt allerhand Kram aufzubewahren.

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Gefüllt habe ich die Päckchen mit Pixie-Büchern und neuen Kleidern für die kleine „Lulu“, die Puppe des Landkindes. Darunter ein handgestrickter Schal, ein Mützchen und eine Jacke. Denn die Lulu soll endlich nicht mehr frieren müssen.

 

Statt „normalem“ Süßkram gibt es Quetschies mit Fruchtpüree und Fruchtriegel. Das reicht zum Glück noch völlig, um unsere Zweijährige zu erfreuen.

Mit wenig Geld, ein klein bisschen Zeit und Liebe zum Detail kann so eine schöne Alternative zu den unzähligen, meist teuren und unpersönlichen Varianten im Einzelhandel entstehen.

(Auch auf www.creadienstag.de und www.naturkinder.com)

 

Sonnenstrahlen haltbar machen – herbstliche Leckereien

Allerspätestens jetzt wird es Zeit Vorräte für die kalte Jahreszeit anzulegen. Das bedeutet dörren, einkochen und aufbewahren. Nüsse und Obst lassen sich prima im Keller aufbewahren oder aber trocknen. Vieles, vor allem auch Gemüse, lässt sich zu Kompott, Chutney oder Mus verarbeiten – und es lohnt sich immer ein bisschen gute alte Kürbis-Suppe einzufrieren, für die besonders kalten Wintertage. Das sorgt spätestens dann, wenn die ganze Familie mit einer dicken Erkältung im Bett liegt, für große Freude!

In diesem Jahr hat es der Sommer wirklich gut mit uns gemeint. Dementsprechend groß fällt da die Apfelernte aus. Unzählige lagern kühl im Keller, aus einigen wurde Mus gekocht, andere Lagern in Form von Saft und viele von ihnen wurden zu köstlichen Apfelringen. Das Dörren der Äpfel ist eine super Methode, um sie lange haltbar zu machen – und unsere Kinder lieben diesen Süßen kleinen Snack. Wir dörren sie im Ofen, man kann sie allerdings auch an der Luft auf einer Schnur in einem trockenen Raum konservieren. Jedoch benötigt diese Methode relativ viel Zeit und Geduld. Nach dem Dörren lagern wir unsere leckeren Apfelringe in einem luftdurchlässigen Leinenbeutel. Auch ein schönes Geschenk!

Die gleiche Methode lässt sich ebenso gut mit Birnen durchführen. Und köstliche Gemüsechips aus dem Dörrofen schmecken ebenfalls wirklich lecker und erinnern uns an den Sommer. Wer keinen Dörrofen besitzt und auch keine Möglichkeit zum Leihen hat, der kann im normalen Ofen bei niedriger Temperatur dörren. Dazu immer die Ofentür einen Spalt geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit austreten kann (Kochlöffel dazwischen).

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Die gute alte Kürbis-Suppe ist in kalten Tagen immer wieder ein Highlight für mich. Unser Rezept modele ich immer mal wieder um, so wird es nicht langweilig und jedes Familienmitglied kommt auf seine Kosten. Dazu gibt es eine dicke Scheibe frisches Brot. Es lohnt sich sicher immer etwas mehr zu kochen und für faule Tage aufzubewahren, sei es eingefroren oder eingekocht.

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Die vielen vielen sonnengereiften Chilis habe ich ebenfalls getrocknet und somit für den Winter konserviert. So holen wir uns immer etwas Sommer und Sonne in die Küche.



Ganz passend zu diesem Thema ist das Buch „Frederick“ von Leo Leonni – ein echter Klassiker. Unser Landkind liebt es momentan sehr. Und ich musste beim Schreiben des Textes oft an die kleine Maus denken. Fangt euch alle ein paar warme Sonnenstrahlen ein und hebt sie euch auf für den kalten Winter!

Tolle Knolle: Süßkartoffel für das Landbaby (Beikost-Start)

Es ist soweit, das Landbaby ist seit ein paar Wochen kein komplettes Stillbaby mehr. Wir haben uns dem Brei gewidmet. Meine Güte ist die Zeit schnell vergangen! Es nimmt alles seinen Lauf, genau wie damals schon beim Landkind habe ich das Gefühl die Zeit rennt und die Entwicklung ist von Tag zu Tag groß.

Wie schon beim Landkind starteten wir auch dieses Mal mit der süßen Knolle: unserer heiß geliebten Süßkartoffel. Denn was die Mama gern in Form von Pommes Frites mag, das schmeckt natürlich auch den Kleinsten in Form von samtigem Brei.

IMG_1210Beta Carotin, Kalium, Vitamin C, Vitamin B1, Vitamin A, Vitamin E, Ballaststoffe – die Süßkartoffel ist auch für Babys ein echtes Leckerchen sowie ein toller Energie-Lieferant: gesund und super leicht zu verarbeiten. Wir dämpfen sie (wie jegliches Brei-Gemüse), geben ein wenig Flüssigkeit vom Kochen sowie einen guten Schuss hochwertiges Rapsöl hinzu und pürieren das Ganze zu einer samtigen Masse.

Das Landbaby isst diesen leicht süßlichen Brei tatsächlich am allerliebsten. Auch in Kombination mit Pastinake oder Kürbis – perfekt für diese Jahreszeit. Das ist sogar für uns Große und das Landkind mit einem Stückchen Butter und ein wenig Salz richtig schmackhaft.

IMG_1198Neben dem Mittags-Brei aus Gemüse darf das Landbaby nun auch so richtig das Essen lernen. Alles, was es in Breiform gibt darf das Baby ebenso in weich gekochter Form selbst probieren – mit den eigenen Händen. Es gibt hier und da auch mal ein wenig Banane, gedünsteten Apfel oder anderes Obst. Nebenbei wird weiter gestillt. Zusätzliche Flüssigkeit benötigt unser Landbaby vorerst nicht.

Auch beim Kochen für die Kleinsten gilt für uns so weit möglich: bio, regional und saisonal. An dieser Stelle möchte ich unbedingt ein wenig Werbung machen: Freunde von uns stecken unglaublich viel Herzblut in das Wachstum ihrer Superknollen. Sönkes Süßkartoffeln werden hier in der Region mittlerweile in vielen Märkten vertrieben. Greift zu, unterstützt die jungen Pioniere und genießt leckere Süßkartoffeln!

IMG_1203Mehr zu Sönkes Süßkartoffeln und den passenden Händler unter http://www.soenkes-suesskartoffeln.de

Lasst es euch und euren Kleinen schmecken!

Am Sonntag ist Martinstag!

Für diejenigen, die das Laterne-Laufen noch vor sich haben: Hier ist unser mit viel Liebe gebasteltes Laternchen. Das Landkind hat mit viel Mühe die zuvor gepressten Blätter aufgeklebt und hat sein Igel-Licht voller Stolz durch das Dorf getragen.

Seitdem die Igel bei uns im Garten eingezogen sind, sind die kleinen Tierchen ein großes Thema bei uns – und somit gibt es selbstverständlich auch eine Igel-Laterne, die wir in diesem Jahr frei nach Schnauze gezaubert haben. Vielleicht konnten wir euch ja ein wenig inspirieren..

 

Farbspiel: Kreativ-Pause

Bei uns geht es kreativ momentan richtig zur Sache! Das Landkind kann stundenlang mit Materialien herum probieren und vor sich hin werkeln, aber besonders liebt es das Malen und Experimentieren mit Farben: Ganz egal ob Straßenkreide, Wasserfarben oder gar Fingerfarben – sie ist dann ganz für sich und taucht ein, in ihre ganz eigene bunte Welt. Ganz zu unserer Freude!

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  • Kreide 

Kreide bietet eine tolle Möglichkeit sich an der frischen Luft kreativ auszulassen und macht auch uns Großen noch super viel Spaß! Da entstehen riesige Bilder, ein Hüpfspiel oder filigrane phantasievolle Muster. Das Landkind bedient sich gern selbst an den Kreiden und legt dann ordentlich los. Da hat Mama dann gerne auch mal eine Tasse Kaffee in der Hand und schaut dem Landkind genüsslich beim Erschaffen der bunten Welt zu..

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  • Tusche

Mit der Tusche war es zu Anfang gar nicht so einfach. Musste unsere zweijährige Künstlerin doch erst einmal verstehen wie Wasserfarben zu benutzen sind: Erst den Pinsel in das Wasser, dann in die jeweilige Farbe und zwischendurch den Pinsel wieder auswaschen. Am Anfang haben wir viel zusammen getuscht, dann haben wir sie allein experimentieren lassen und mittlerweile ist sie ganz begeistert. Mal mit dem Pinsel, mal mit den Fingern – es entstehen schöne pastellene Werke, die ich gerne trockne, um sie später zum Beispiel noch als schönes Geschenkpapier zu benutzen. Für das Landkind ist es insbesondere spannend, dass die Farben durch das Wasser erblassen oder ineinander verlaufen. Sie kommt auf viele tolle Ideen, wenn wir sie in Ruhe machen lassen. Und wenn es doch mal langweilig wird, dann kommt der Strohhalm zum Pusten, eine alte Zahnbürste zum Spritzen oder anderes neues Material hinzu.

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  • Fingerfarben

Die allerliebste Lieblingsbeschäftigung ist das Patschen mit den Fingerfarben. Nackedei oder mit Kittel sitzt das Kind dann am Tisch oder gleich im Garten und schmiert nach Herzenslust mit den kräftigen Farben herum. Das gibt schon immer eine große Sauerei, aber macht einfach viel zu viel Spaß – vor allem, wenn es im Anschluss dann auch noch in die Badewanne geht. Da klebt die Farbe dann an der Nase, in den Haaren und sonst überall. Die schönsten Ergebnisse auf dem Papier werden ausgeschnitten und gerahmt – ein tolles Geschenk für Verwandte und Freunde. Fingerfarbe ist übrigens meist auswaschbar und sogar in ökologischer Variante zu bekommen.

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Ebenfalls sehr beliebt beim Landkind ist das Kneten. Hier gibt es viele tolle Produkte, ganz ohne Chemie. Noch besser und ganz easy ist Knetmasse aber auch selbstgemacht. Dazu möchte ich aber demnächst einen separaten Eintrag verfassen.

Wichtig beim kreativen Arbeiten mit Kindern ist: der Weg ist das Ziel! Für die Kleinen zählt nicht das Ergebnis, sondern der Prozess des Schaffens – das Experimentieren, Mischen, Matschen, Wischen und Kleckern..

Dies lag mir schon in einem früheren Eintrag sehr am Herzen: Kleine Mal- und Druck-Werkstatt

(Auch unter www.naturkinder.com und www.creadienstag.de)