In Gedanken am Meer

Während es draußen klirrend kalt ist, haben wir uns drinnen warme Gedanken gemacht – und zwar über unseren letzten schönen Urlaub am Meer! Lange Spaziergänge am Strand, die Füße da im warmen weichen Sand, dort im kühlen Nass und Sonnenstrahlen, die einen auf der Nase kitzeln..

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Wir haben so viele schöne Muscheln, Steine und Hölzer gefunden – und seit dem Sommer nun aufbewahrt. Jetzt wurde ein hübscher Schmuck für den Garten daraus, der im Sommer wunderschön zwischen all dem Grün strahlen wird..

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Dazu habe ich noch ein paar handgefertigte Ton-Perlen besorgt und schon gleich ging es an die Arbeit. Alles wurde auf Sisal gefädelt und fest verknotet.

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Eine der Ketten hängt nun an unserem Kirschbaum, ein paar weitere werden wir verschenken und ein, zwei weitere im Frühjahr im Garten verteilen. Sobald wir die passenden Plätze gefunden haben.

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Auch das Landkind findet Freude am neuen Garten-Schmuck gefallen, es wird gleich einmal aus der Nähe betrachtet..

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Leider war das Licht heute nachmittag im Garten nicht mehr ganz so schön. Es wird Zeit, dass der Frühling sich auf den Weg macht..

Das macht uns glücklich – im Februar

Der letzte Wintermonat bringt schon die ersten Frühlingsboten mit sich, wir nutzen die Zeit noch zum ausgiebigen Schmusen um Warmen und haben ein paar echt tolle neue Dinge entdeckt, die uns im Alltag erfreuen..

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  • Wärmender Kuschel-Freund

Draußen ist es kalt und nass, drinnen wird ordentlich gekuschelt. Und zwar nicht nur mit Mama und Papa, sondern auch mit dem kleinen Bären. Aufgewärmt wird er auf unserem Speckstein-Ofen, um dann das Landkind zu wohlig warm zu halten. Aber auch bei Bauchschmerz und Co ist er ein heilsamer Helfer! Gefüllt ist der kleine Freund mit Rapssamen.

Die Rapssamen sind nicht nur feiner als Kirschkerne und das Kissen damit weicher als andere Körnerkissen, sie sollen zudem für eine besonders langanhaltende Wärmeabgabe sorgen. Die ätherischen Öle der Samen wirken ebenso positiv bei Erkältung. Das Kissen kann aber auch zum Kühlen von Verletzungen oder Ähnlichem genutzt werden.

  • Schwangerschaftsyoga

Der Bauch wird immer runder und dicker, die Zeit vergeht wie im Flug und ich habe oft das Gefühl, nicht genügend Zeit für den kleinen Bauchmenschen zu haben. Deshalb gehört ein Abend in der Woche ganz allein mir und der kleinen Maus, die in mir fleißig wächst und gedeiht – wir gehen zum Yoga! Schon bei der Großen war das eine wunderbare Vorbereitung auf die Geburt. Während der Übungen kann ich Kraft tanken, in mich hinein fühlen und mich auf die kommende Zeit vorbereiten. Bei der letzten Geburt konnte ich die Übungen – wider Erwarten – gut einbringen und war wirklich froh über die sanften Worte meiner lieben Yoga-Lehrerin in meinem Kopf..

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  • Teekesselchen statt Wasserkocher

Unser Wasserkocher hat den Geist aufgegeben – endlich! Er war mir schon lange ein Dorn im Auge, mit seiner Plastikverkleidung. Ich wünschte mir schon lange etwas Nachhaltigeres. Und nun hoffe ich, dass unser neues Teekesselchen lange Zeit bei uns bleiben wird. Das Wasser kocht auf dem Induktionsherd zudem auch wesentlich schneller als mit dem Wasserkocher und das Kesselchen lässt sich leichter reinigen. Wir haben nun nicht nur mehr Platz in der Küche und eine Steckdose weniger dauerbelegt, sondern auch diesen schönen Hingucker, der am Morgen so wunderschön den Start in den Tag anpfeift!

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  • Oh, du cremige Schokolade!

So ganz können wir – und schon gar nicht zu dieser Jahreszeit – auf den Schokoaufstrich zum Frühstück verzichten. Lange habe ich nach etwas ohne Palmfett gesucht. Ohne Erfolg. Nun erfreuen wir uns schon seit einiger Zeit an „Nocciolata“: ein Nuss-Nougat-Aufstrich mit Kakao und Haselnüssen. Entdeckt habe ich das leckere Zeug im hiesigen Bioladen, mittlerweile ist es sogar im Supermarkt zu finden. Enthalten sind neben Rohrzucker, Haselnüssen und Kakao lediglich Sonnenblumenöl, Vanille, Milchpulver und Kakaobutter. Alles aus ökologischer Landwirtschaft. Uns schmeckt es fabelhaft! Auf die Hüften geht es leider trotzdem..

  • Nackedei, nackedei..

Ofen an, Klamotten aus – so sieht es derzeit zumindest das Landkind. Da wird liebend gern nackedei durch die Stube geflitzt. Anziehsachen findet sie doof. Wie schön es erst im Sommer wird, wenn sie so über den Rasen hüpfen darf..

Durch das Jahr mit Eva-Maria Ott-Heidmann

Unser Landkind liebt Kinderbücher jeglicher Art. Doch wenn sie die Wahl hat, greift sie immer wieder beherzt zu den Jahreszeitenbüchern von Eva-Maria Ott-Heidmann. Und auch uns werden sie nicht so schnell langweilig – auch, wenn wir sie fast täglich anschauen.

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Derzeit ist der Frühling besonders beliebt, sehnen wir ihn ja auch so herbei! Aber ganz egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – jedes der vier Bilderbücher ist sehr liebe- sowie phantasievoll illustriert. Einige Elemente, wie der kleine Zwerg, wiederholen sich und geben das Gefühl ein Teil der kleinen Welt von Frau Ott-Heidmann zu sein.

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Sie zeigt eine zauberhafte und sorgenfreie Kinderwelt in ländlichem Idyll. Zu jeder Jahreszeit finden sich typische Aktivitäten, passende Feste sowie Flora und Fauna. Gearbeitet sind die einzelnen Ausgaben wie kleine Wimmelbücher, in denen es auch schon für die Kleinsten immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Dabei prägen besonders schöne und strahlende Farben die liebevollen Aquarelle.

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Die Bücher eignen sich ebenfalls sehr schön zum Verschenken, sind robust sowie gut zu fassen für Kinderhände und außerdem recht erschwinglich.



„Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ von Eva-Maria Ott-Heidmann, erschienen bei Urachhaus.

Auf der Website der Illustratorin gibt es weitere hübsche Werke zu entdecken.

Kleiner Frühlingsgruß

Von Januar bis Februar zeigt sich das zarte Schneeglöckchen, so nun auch bei uns im Garten als kleiner Frühlingsgruß. Es treibt aus sobald der Frost vorbei ist und soll den Ende des Winters ankündigen. Ob dem so ist, das werden wir sehen..

Da das Schneeglöckchen nicht mehr ganz so häufig in der Natur vorkommt, steht es unter Naturschutz. Also freut euch, wenn ihr die kleinen weißen Blüten auch bei euch im Garten entdeckt.  Oder sorgt mit kleinen Blumenzwiebeln aus dem Fachhandel dafür. Sie sitzen gern unter Laubgehölz wie Buchenhecken oder Sträuchern, dennoch etwas sonnig. Die natürliche Vermehrung des weißen Glöckchens findet etwa durch Ameisen statt, die die kleinen Samen verteilen.

Wir freuen uns nun schon auf den schönen Frühling, all die Krokusse und Knospen, Tulpen und Osterglocken – aber vor allem auf die Sonne!

Da ist er ja, der Winter – in 9 Bildern

Das wurde ja auch Zeit! Endlich ist es so richtig kalt. Jetzt fehlt nur noch der Schnee. Zum Glück fallen die Temperaturen weiter. Wir waren trotz Eiseskälte mit dem Fahrrad in Wald und Wiese unterwegs. Hoffentlich können wir das Winter-Feeling noch ein bisschen genießen..

 




Wir waren unterwegs im Mönchsbruch bei sowie rund um Gr. Süstedt. 

So schmeckt Kindheit im Winter: Grießbrei mit Holunderbeer-Sirup

Manchmal muss etwas himmlisch Süßes und zugleich Wärmendes sein. Wie gut, dass wir Tante Anna’s Holunderbeer-Sirup vom vergangenen Sommer im Haus haben. Der schmeckt hervorragend auf frisch gekochtem Grießbrei – genau das Richtige bei der Kälte. Nicht nur das Landkind genießt diese süße Köstlichkeit, auch ich fühle mich beim Duft des warmen Breis wie ein kleines Mädchen, das gerade völlig durchnässt vom Schlittenfahren heimgekommen ist. Ein Genuss, einfach und lecker.



So einfach geht’s:

Für den Grießbrei ganz einfach Milch aufkochen, vom Herd nehmen und Grieß unterrühren – auf einen Liter Milch kommen bei uns ungefähr zehn Esslöffel Grieß. Je nachdem, ob wir den Brei dicker oder flüssiger möchten, kommt noch ein Löffelchen Grieß hinzu oder weg. Für gewöhnlich kommt noch ein Esslöffel Zucker in den Topf, den benötigen wir dieses Mal jedoch wegen dem süßen Sirup nicht.

Einen großen Vorrat an Holunderbeer-Sirup solltet ihr euch dringend im nächsten Spätsommer anlegen. Aber der Grießbrei schmeckt jetzt im Winter ebenso herrlich mit Zimt und Zucker, Pflaumenkompott, oder auch mit heißen Kirschen wie Himbeeren.

Winter-Lagerfeuer

Nachdem wir heute den ganzen Tag im Garten gebuddelt und gegraben hatten sowie eine alte Birke Platz machen musste, kam uns eine wunderbare Idee: Ein schönes Lagerfeuer mit Tee und Bratwürsten. Das war gerade jetzt im Winter so richtig gemütlich..

Manchmal ist einfach eben am Allerbesten. Ein wenig Bratwurst, frisches Brot und Butter. Dazu heißer Tee. Noch lange Zeit haben wir es so draußen am Feuer ausgehalten und die wunderbar klare kühle Luft genossen.

Das werden wir sicher bald noch einmal mit guten Freunden wiederholen. Dann bereiten wir Stockbrot und Punsch vor. Genau das Richtige um, gemütlich beisammen, zu plaudern und zu naschen. Auch für Kinder ist das immer ein Erlebnis.

Das Landkind ist nun hundemüde und wird sicher bald tief und fest schlafen – und sicherlich von unserem schönen Nachmittag träumen.