„Adieu“, sagt der Sommer – mit einem letzten Mahl aus dem Garten

Üppig wuchs in diesem Jahr unser Gemüse, die Sonne gab ihm einem herrlichen Duft und vor allem ein köstliches Aroma. Viele viele Tage konnten wir einiges einfach ernten und es sofort verspeisen oder damit etwas leckeres am Herd zaubern..

Nun ist der Sommer fast vorbei, er sagt „Adieu“ mit einem köstlichen Abendessen:

Tomaten, die nach Sonne Duften und duftendes Basilikum, das schmeckt wie Urlaub! Außerdem: Erste Kartoffeln mit Rosmarin und Knoblauch, dazu grüne Bohnen (die schmecken einfach nur aus dem Garten sooo unheimlich gut!) mit Zwiebeln – verfeinert mit ein wenig Speck.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Gartenjahr! Und ich habe schon große Pläne: im nächsten Jahr möchte ich die Anbaufläche unbedingt noch einmal vergrößern. Aber nun begrüßen wir erst einmal den Herbst: Birnen, Äpfel, Kastanien, Pflaumen und Nüsse warten darauf vernascht zu werden..

Ein Stück Natur – in 9 Bildern

Oft sind es doch die kleinen Dinge, die den Alltag besonders schön machen – und so erfreuen wir uns mit dem Landkind oft an Blumen, Früchten oder anderen spannenden Sachen, die wir in Garten, Wald und Wiese entdecken.

Manchmal ist es nicht das ganz tolle Spielzeug, manchmal ist es doch so einfach: etwas ganz Besonderes durch Wald, Garten und Wiesen zu stapfen – zu riechen, zu entdecken, zu fühlen! Gerade wenn die Tage mal etwas anstrengender sind, dann hilft es uns runterzufahren und uns auf die wichtigen Dinge zu besinnen..

Michaelshof in Sammatz: Begegnungsort von Mensch und Natur

Wir haben uns eine kleine Auszeit in der Region gegönnt. Nicht weit von uns, im Wendland. Mit unseren Fahrrädern im Gepäck haben wir uns auf den Weg gemacht, um dieses Mal den Michaelshof zu erkunden, eine Anthroposophische-Kommune.

Es handelt sich dabei um eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft von 75 festen Mitarbeitern und ihren 30 Kindern, Helfern aus aller Welt und weiteren Kindern sowie Jugendlichen in betreuten Wohngruppen.

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Gestartet sind wir von einem Parkplatz in Schutschur, einem kleinen Ort an der Elbe. Von dort aus lässt es sich wunderbar durch Wald und Wiese zum Michaelshof im Ort Sammatz (nördliches Wendland) wandern – beziehungsweise mit dem Rad fahren. Aber Achtung: Die Strecke ist recht hügelig.

 

Garten-Rundgang, Café am Michaelshof und Hofladen

Der Michaelshof hat vieles zu bieten: Neben einem wunderschönen und weitläufigen Garten mit Vogelvoliere, der unbedingt für einen Spaziergang (Garten-Rundweg) genutzt werden sollte, findet sich eine hauseigene Bäckerei sowie Meierei und ein sehr gemütliches Bio-Café. Hier gibt es herrliches Eis und köstliche Torten sowie ausgiebiges Frühstück und Brotzeiten – alles bio und wirklich zu empfehlen. Viele der Produkte finden sich im gutsortierten Hoflädchen wieder. Die Terrasse des Cafés bietet viel Platz.

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Waldsee

Wer durch das Gelände spaziert, staunt nicht schlecht, wenn er zum wirklich wunderschön angelegten Waldsee gelangt. Hier lässt es sich aushalten, vor allem mit einem guten Buch! In den Ohren das Zwitschern der Vögel und das leise Surren der Insekten..

 

Wer hier her kommt, sollte genügend Zeit und Ruhe mitbringen. Dieser Ort ist auch für Kinder ein wirklich tolles Erlebnis.

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Garten zum Träumen

Das Landkind erfreut sich am kühlen Nass. Viele kleine Brunnen und Teiche zieren den schönen Garten. Auf dem Weg begegnet uns eine Familie Laufenten. Wir finden es hier ganz zauberhaft!

 

Im Garten duftet es herrlich nach Lilien, überall lassen sich kleine grüne Nischen und interessante Ecken entdecken – der Garten ist einfach traumhaft. Gartenbau und Landwirtschaft fußen hier auf den Grundsätzen der Anthroposophie.

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Harmonisch

Der Garten umrahmt die Fachwerkhäuser des Hofes. Die Pflanzen, Tiere und Menschen, das alles zusammen gibt ein sehr harmonisches Bild ab. Wer mag findet hier nicht nur eine Auszeit vom Alltag, sondern auch interessante Gespräche und gutes Essen.

 

Auf dem Gelände lassen sich viel Hübsches, ein wenig Kunst, Pflanzen und Kräuter, alte Obstbäume und verschiedenste Rosenarten entdecken. Es heißt explizit: „Rasen betreten erlaubt“. Das war uns gleich sympathisch!

 

Landwirtschaft und Gärtnerei

Um den Hofladen liegt die biologisch-dynamische Landwirtschaft des Hofes, neben dem Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern finden sich hier alte Nutztierrassen: Schweine, Ziegen, Kühe, Hühner, Esel, Schafe und Pferde. Das Landkind wollte hier gar nicht mehr weg! Die Ställe sind wirklich großzügig und schön angelegt, die Tiere leben hier, wie wir es selten sehen – ganz wie in unseren Bauernhof-Bilderbüchern..

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Zum Abschied an die Elbe

Nach unserer Rückkehr vom Michaelshof haben wir den Tag an der Elbe ausklingen lassen. Dort konnten wir noch ein wenig die Füße ins Wasser strecken und den Elbufersand unter unseren Füßen spüren, bis wir die Heimreise antraten. Ein absolut herrlicher Tag!

 



*Michaelshof im Dorfe 11, in Sammatz bei Neu Darchau (Hitzacker) an der Elbe, www.michaelshof-sammatz.de

Es lohnt sich sicher zu ruhigerer Stunde, wahrscheinlich unter der Woche, diesen Ort zu besuchen. Man sagte uns, dass der Hof an Sommer-Wochenenden gut besucht sei.

Garten-Glück: Zucchini-Suppe

Wir haben derzeit so viel Zucchini im Garten, dass ich mir öfter Mal etwas Neues einfallen lassen muss. Diese Suppe ist allerdings altbewährt. Sie schmeckt gut, ist schön leicht und besonders schnell zubereitet – also perfekt für warme Sommer-Tage!

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Und wenn das Gemüse aus dem eigenen Garten kommt, dann schmeckt es uns umso besser. Mit Liebe groß gezogen und verarbeitet..

Und so klappt es ganz schnell und einfach für die kleine Familie: Zwei große Zucchinis, zwei Kartoffeln, drei Charlotten und eine Knoblauchzehe kleinschneiden und in Öl andünsten. Anschließend das komplette Gemüse mit Brühe bedecken und nur kurz köcheln lassen. Denn die Zucchini sollte noch etwas knackig sein. Ansonsten sind einerseits die guten Vitamine verkocht und andererseits geht die schöne grüne Farbe verloren – und das Auge isst ja schließlich mit!

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Das Ganze dann flott pürieren und mit einem großen Schuss Sahne aufgießen. Wer mag, kann statt Sahne auch gut einen großen Esslöffel Mandelmus (vegan) verwenden. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken sowie mit frisch gehackter Petersilie verfeinern. Fertig!

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Die Suppe schmeckt auch kalt – gerade jetzt im Sommer – wirklich köstlich. Manchmal gebe ich dann geröstete Cashewnüsse hinzu..

 

Garten-Tage – in 9 Bildern

Die schönsten Tage verbringen wir meist im Garten, unserem grünen Wohnzimmer. Hier sind wir glücklich, entspannen, genießen und entdecken. Alles spielt sich bei den herrlichen Sommer-Temperaturen draußen ab..

 

Die Hortensien und Rosen in unserem Garten erfreuen mich Tag für Tag. Leider ist nun die Kirsch- und Beerensaison, was unsere Pflanzen betrifft, endgültig vorüber. Dafür ernten wir derzeit wirklich viele Gurken und Zucchinis. Zum Glück geht es jetzt so richtig mit den hiesigen Blaubeeren los!  Und davon gibt es hier in der Region zum Glück reichlich.

Eiszeit!

Da unser Eis-Konsum momentan parallel zu den Temperaturen steigt und vor allem das Landkind diese kühle Leckerei liebt, machen wir unser Eis ganz flott selbst.

Dafür benutzen wir wiederverwendbare Silikonformen, in die wir Direktsäfte oder Fruchtpürees ohne Zuckerzusatz füllen – eine schnelle wie auch gesündere Alternative zu gekauftem Eis, die ganz auf unliebsame Zusatzstoffe verzichtet.

 

Ich liebe alles, was mit Kokos und Ananas zu tun hat und stehe daher ganz besonders auf Piña Colada. Eine wirklch leckere wie auch alkoholfreie Variante – super auch für Still-Mamis – gibt es von Voelkel.

Dieses Getränk lässt sich ebenfalls super in köstliches Eis verwandeln!

Zwischen Wald & Wiese – in 9 Bildern

Die Blumen sind verblüht, die Temperaturen hoch, die Natur zeigt sich in unterschiedlichsten Grüntönen – es ist Hochsommer! Unzählige wilde Brom- und Himbeeren säumen die Feld- und Wiesenwege, im Hintergrund strahlt der Himmel in schönstem Blau und wir erleben die Natur am Liebsten barfuß..

 



Wir waren unterwegs im Mönchsbruch bei Groß Süstedt.

*Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit dem Fuchsbandwurm sehr gering ist und schon länger nicht mehr den Beeren als Überträger zugesprochen wird, gehen wir gerade beim Landkind kein Risiko ein und pflücken nur höher gewachsene Beeren.