Das macht uns glücklich – im Februar

Der letzte Wintermonat bringt schon die ersten Frühlingsboten mit sich, wir nutzen die Zeit noch zum ausgiebigen Schmusen um Warmen und haben ein paar echt tolle neue Dinge entdeckt, die uns im Alltag erfreuen..

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  • Wärmender Kuschel-Freund

Draußen ist es kalt und nass, drinnen wird ordentlich gekuschelt. Und zwar nicht nur mit Mama und Papa, sondern auch mit dem kleinen Bären. Aufgewärmt wird er auf unserem Speckstein-Ofen, um dann das Landkind zu wohlig warm zu halten. Aber auch bei Bauchschmerz und Co ist er ein heilsamer Helfer! Gefüllt ist der kleine Freund mit Rapssamen.

Die Rapssamen sind nicht nur feiner als Kirschkerne und das Kissen damit weicher als andere Körnerkissen, sie sollen zudem für eine besonders langanhaltende Wärmeabgabe sorgen. Die ätherischen Öle der Samen wirken ebenso positiv bei Erkältung. Das Kissen kann aber auch zum Kühlen von Verletzungen oder Ähnlichem genutzt werden.

  • Schwangerschaftsyoga

Der Bauch wird immer runder und dicker, die Zeit vergeht wie im Flug und ich habe oft das Gefühl, nicht genügend Zeit für den kleinen Bauchmenschen zu haben. Deshalb gehört ein Abend in der Woche ganz allein mir und der kleinen Maus, die in mir fleißig wächst und gedeiht – wir gehen zum Yoga! Schon bei der Großen war das eine wunderbare Vorbereitung auf die Geburt. Während der Übungen kann ich Kraft tanken, in mich hinein fühlen und mich auf die kommende Zeit vorbereiten. Bei der letzten Geburt konnte ich die Übungen – wider Erwarten – gut einbringen und war wirklich froh über die sanften Worte meiner lieben Yoga-Lehrerin in meinem Kopf..

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  • Teekesselchen statt Wasserkocher

Unser Wasserkocher hat den Geist aufgegeben – endlich! Er war mir schon lange ein Dorn im Auge, mit seiner Plastikverkleidung. Ich wünschte mir schon lange etwas Nachhaltigeres. Und nun hoffe ich, dass unser neues Teekesselchen lange Zeit bei uns bleiben wird. Das Wasser kocht auf dem Induktionsherd zudem auch wesentlich schneller als mit dem Wasserkocher und das Kesselchen lässt sich leichter reinigen. Wir haben nun nicht nur mehr Platz in der Küche und eine Steckdose weniger dauerbelegt, sondern auch diesen schönen Hingucker, der am Morgen so wunderschön den Start in den Tag anpfeift!

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  • Oh, du cremige Schokolade!

So ganz können wir – und schon gar nicht zu dieser Jahreszeit – auf den Schokoaufstrich zum Frühstück verzichten. Lange habe ich nach etwas ohne Palmfett gesucht. Ohne Erfolg. Nun erfreuen wir uns schon seit einiger Zeit an „Nocciolata“: ein Nuss-Nougat-Aufstrich mit Kakao und Haselnüssen. Entdeckt habe ich das leckere Zeug im hiesigen Bioladen, mittlerweile ist es sogar im Supermarkt zu finden. Enthalten sind neben Rohrzucker, Haselnüssen und Kakao lediglich Sonnenblumenöl, Vanille, Milchpulver und Kakaobutter. Alles aus ökologischer Landwirtschaft. Uns schmeckt es fabelhaft! Auf die Hüften geht es leider trotzdem..

  • Nackedei, nackedei..

Ofen an, Klamotten aus – so sieht es derzeit zumindest das Landkind. Da wird liebend gern nackedei durch die Stube geflitzt. Anziehsachen findet sie doof. Wie schön es erst im Sommer wird, wenn sie so über den Rasen hüpfen darf..

Gut unterwegs.. ohne Plastik!

Ist es nicht so, sind es nicht die vielen kleinen Dinge mit denen wir etwas bezwecken können? Es gibt viele Momente im Alltag, in denen wir ganz schnell und einfach auf Plastik oder anderen Müll verzichten können – ohne uns wirklich einzuschränken. Und das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern häufig auch gut für das Portemonnaie.

  • Essen aus der Snackbox – gesund und lecker

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Immer einen Snack dabei zu haben spart nicht nur Geld, es schützt uns vor ungesundem Fastfood. Es lohnt sich immer bei längeren Ausflügen eine Dose mit etwas Obst, Gemüse und Brot etc. dabei zu haben. Vor allem wenn das Landkind dabei ist! Denn für kleine Kinder gibt es unterwegs meist keine geeigneten Snacks zu kaufen. Sehr chic und natürlich plastikfrei ist die „Eco Brotbox“ aus langlebigem Edelstahl. Unser Modell besteht aus drei Fächern. Es passt sogar ein kleiner Dip oder Dressing für den Salat hinein. Auch sie lässt sich in der Geschirrspülmaschine reinigen. Mit ihrem Klippverschluss lässt sie sich leicht und sicher verschließen.

  • Der Klassiker: Unterwegs und durstig?

Schnell wird Wasser oder Ähnliches in der Plastikflasche gekauft. Dabei ist es doch eigentlich so einfach: Eine eigene Flasche ständig bei sich getragen, kann immer und überall wieder aufgefüllt werden. Das ist außerdem noch gut für das Konto! Man muss sich zwar etwas daran gewöhnen, aber mich begleitet meine Wasserflasche mittlerweile überall hin. Ich bin sehr zufrieden mit einer Variante aus Edelstahl, die geschmacksneutral, vor allem BPA*-frei ist und schnell mal in der Spülmaschine verschwinden kann. *(Bisphenol A ist eine chemische Verbindung, die für die Elastizität von Plastik sorgt – und vor allem als krebserregend gilt)

  • Coffee-to-go aus dem eigenen Becher

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Wie viele Menschen, kann ich einfach nicht auf meinen geliebten Kaffee verzichten – und das auch oftmals zwischendurch und unterwegs. Da kommt einiges an Papier und Plastikmüll zusammen, wobei viele der Pappbecher auch noch beschichtet sind. Und auch hier ist es eigentlich so einfach: Es gibt viele, viel viel schönere Varianten des wiederverwendbaren to-go-Bechers. Ich habe einen hübschen Becher des Anbieters „Coffee Cup“. Er besteht aus biologisch abbaubarer Bambusfaser, ist dadurch total leicht und fasst sich angenehm an. Außerdem ist er ist spülmaschinengeeignet. An der Trinköffnung aus BPA-freiem Silikon befindet sich sogar ein Verschluss. Der Becher lässt sich im Sommer auch toll im Garten nutzen – Insekten bleiben draußen! Das tolle Design macht auch an einem tristen Morgen immer ein bisschen gute Laune..

  • Immer eine Tasche dabei haben!

Der gute alte Jutebeutel oder ein schöner Weidenkorb, es lohnt sich immer passende Aufbewahrungsmöglichkeiten für den Einkauf dabei zu haben. Ich habe immer einen zusammengefalteten Jutebeutel in meiner Handtasche, auch für den spontanen Einkauf. Dieser nimmt kaum Platz weg und lässt sich sogar waschen. Auch hier wird Geld gespart, denn die hochgradig umweltverschmutzenden Plastiktüten kosten in den meisten Geschäften Geld – und das läppert sich! Übrigens: Eine Plastiktüte benötigt bis zu 20 Jahre um zu verrotten.

  • Wiederverwendbarer Brot- sowie Obst- und Gemüsebeutel

Neben Jutebeutel und/oder Korb kann beim Gang zum Bäcker ein Brotbeutel der passende umweltfreundliche Begleiter sein. Es gibt sie ebenfalls aus Jute mit einer Kordel zum Verschließen. Ganz einfach ist der Beutel nach der Benutzung gewaschen und kann wieder eingesetzt werden. Zuhause wandern Brot und Brötchen in eine Brotbox.

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Für viele Sorten Obst und Gemüse benötigen wir gar keine Verpackung, sie passen mit ihrer natürlichen Verpackung ins Körbchen. Bei Kartoffeln oder kleinen Früchtchen wie etwa Trauben nutze ich ebenfalls einen Beutel mit Zugkordel. Diese Leckereien wandern zurück im Heim dann in den Obstkorb oder die Gemüseschale beziehungsweise in den Kühlschrank – ganz easy und ohne Plastik. Alternativ gibt es feingliedrige Einkaufsnetze.

Apropos: Viele Obst- und Gemüsesorten werden im Supermarkt von Plastik umhüllt angeboten – völlig unnötig! Hier greife ich nicht zu. Auf dem regionalen Markt oder im speziellen Obst- und Gemüsehandel gibt es meist unverpackte Alternativen, hier kann man sich auch zu Saisonalität und Regionalität der Produkte viel besser beraten lassen.

 

Ein sehr schöner Artikel zum Thema findet sich auch auf www.indigo-blau.de!