So schmeckt Kindheit im Winter: Grießbrei mit Holunderbeer-Sirup

Manchmal muss etwas himmlisch Süßes und zugleich Wärmendes sein. Wie gut, dass wir Tante Anna’s Holunderbeer-Sirup vom vergangenen Sommer im Haus haben. Der schmeckt hervorragend auf frisch gekochtem Grießbrei – genau das Richtige bei der Kälte. Nicht nur das Landkind genießt diese süße Köstlichkeit, auch ich fühle mich beim Duft des warmen Breis wie ein kleines Mädchen, das gerade völlig durchnässt vom Schlittenfahren heimgekommen ist. Ein Genuss, einfach und lecker.



So einfach geht’s:

Für den Grießbrei ganz einfach Milch aufkochen, vom Herd nehmen und Grieß unterrühren – auf einen Liter Milch kommen bei uns ungefähr zehn Esslöffel Grieß. Je nachdem, ob wir den Brei dicker oder flüssiger möchten, kommt noch ein Löffelchen Grieß hinzu oder weg. Für gewöhnlich kommt noch ein Esslöffel Zucker in den Topf, den benötigen wir dieses Mal jedoch wegen dem süßen Sirup nicht.

Einen großen Vorrat an Holunderbeer-Sirup solltet ihr euch dringend im nächsten Spätsommer anlegen. Aber der Grießbrei schmeckt jetzt im Winter ebenso herrlich mit Zimt und Zucker, Pflaumenkompott, oder auch mit heißen Kirschen wie Himbeeren.

Winter-Lagerfeuer

Nachdem wir heute den ganzen Tag im Garten gebuddelt und gegraben hatten sowie eine alte Birke Platz machen musste, kam uns eine wunderbare Idee: Ein schönes Lagerfeuer mit Tee und Bratwürsten. Das war gerade jetzt im Winter so richtig gemütlich..

Manchmal ist einfach eben am Allerbesten. Ein wenig Bratwurst, frisches Brot und Butter. Dazu heißer Tee. Noch lange Zeit haben wir es so draußen am Feuer ausgehalten und die wunderbar klare kühle Luft genossen.

Das werden wir sicher bald noch einmal mit guten Freunden wiederholen. Dann bereiten wir Stockbrot und Punsch vor. Genau das Richtige um, gemütlich beisammen, zu plaudern und zu naschen. Auch für Kinder ist das immer ein Erlebnis.

Das Landkind ist nun hundemüde und wird sicher bald tief und fest schlafen – und sicherlich von unserem schönen Nachmittag träumen.