Sommer in Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten duftet es nach Blumen und Äpfeln. Dem Gärtchen taten der Regen und die milden, aber dennoch warmen Temperaturen gut. Vieles wartet nun darauf geerntet zu werden. Ob Salat, gegrillte Zucchini oder Apfelmus, frisch aus dem Garten schmeckts am Besten!

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Neben den Zuckerschoten wachsen die Zinnien (links). Einige zeigen so langsam ihre hübschen Blüten (unten). Zinnien sind meine absoluten Lieblingsblumen. Sie haben für mich etwas sehr romantisches. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, vor allem in knalligen oder auch pastelligen Rosa-Tönen.

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Die Apfelbäume tragen reichlich Früchte, das Landkind darf sich im Herbst somit über leckeres Mus freuen. Das Mus der Augustäpfel konnten wir uns bereits schmecken lassen – wunderbar mit Vanilleeis und Sahne.

Bis die Kartoffeln bereit für die Ernte sind, dauert es noch ein wenig. Unterdessen schmecken die Erbsen am Besten frisch aus der Schote gepult. Herrlich! Dieser Geschmack erinnert mich sehr an meine Kindheit.

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Den Rhabarber sollte man nach dem Pflanzen nicht ernten, sondern erst im Folgejahr. Das lässt ihn kräftig werden. Zwischen verschiedenen Blumen, Erbsen, Kartoffeln, Erdbeeren und auch Karotten versteckt sich der Salat, der sich immer mal wieder ernten lässt. Dafür werden nur die äußeren Blätter abgezupft und das Innere stehen gelassen. So hat man den ganzen Sommer etwas davon – jedenfalls dann, wenn einem die Schnecken nicht zuvorkommen.

Der Waldmeister lässt es sich im Schatten gut gehen. Er liebt den Waldboden.  Er ist winterhart und mehrjährig – einer Maibowle im nächsten Jahr steht also nichts im Wege..

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Die weiße Sterndolde ist eine feine und filigrane Staude, die sich sehr hübsch mit pastelligen Rosen in einem Strauß macht. Sie blüht bis in den August und bereichert sicher jeden Garten. Zudem ist sie sehr bescheiden.

Strohblumen (oben) eignen sich hervorragend für trockene Kränze. Ihre perlmutt-schimmernden Farben bleiben auch im getrockneten Zustand lange erhalten und erfreuen nicht nur jede Bauern-Diele.

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In einem typisch-romantischen Bauerngärtchen dürfen Rosen selbstverständlich nicht fehlen. Der Buchsbaum ergänzt die schönen Blumen- und Gemüsebeete.

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Hier zeigt sich Oma Lenchens Bauerngarten im Wandel – von April bis Juli.

Fortschritte – in Oma Lenchens Bauerngarten

Erst am Sonntag freuten wir uns darüber, die ersten kleinen Pflänzchen begutachten zu können. Nun, nur wenige Tage später hat alles einen großen Sprung gemacht: Wir entdecken die ersten kleinen Salatblättchen, Karottengrün, Zwiebellauch und Kartoffelpflänzchen. Auch die Erdbeeren beginnen nun zu wachsen und hoffentlich bald zu erröten. Die Apfel-Quitte reckt ihre Zweige gen Sonne und wird hoffentlich schmackhafte Früchte tragen. Sie ist eine alte sowie robuste Kultursorte der Quitte, die sehr aromatisches Obst trägt. Im Oktober wird daraus Quittengelee gemacht. Es wird eine große Freude, wenn das Landkind schon ganz bald das eigens geerntetes Obst und Gemüse kosten darf.

 

Wir sind begeistert: Nach so kurzer Zeit gibt es so viel Neues zu sehen. Freude bereitet es uns ebenso, die Schwalben zu beobachten. Emsig füttern sie ihre Jungen. Im Schafstall haben sie ihre kleinen kunstvollen Nester gebaut.

Schwalbennester dürfen übrigens grundsätzlich nicht entfernt werden, sie stehen unter Naturschutz. Und das ist auch gut so, finden so viele schöne Arten bald keinen Rückzugsort in unserer Welt mehr.

 

Vor dem Fingerhut wurde ich schon als kleines Kind gewarnt. Giftig ist er – und wie so oft in der Natur, ist das Giftige meist wunderschön und lockend. Da alle Pflanzenteile giftig sind, sollte die Pflanze von kleinen Landkindern fern gehalten werden. Die hübschen Blüten laden dennoch viele Hummeln und Bienen ein, sie sind ein hervorragender Nektarspender.

 

Im Schaftstall ist zur Zeit einiges los. Vermutlich ahnen die Schnucken schon, dass sie bald geschoren werden. Das dicke und verfilzte Winterfell muss endlich runter.

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So sah es noch vor kirzer Zeit in Oma Lenchens Bauerngarten aus:

-> Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

-> Oma Lenchens Bauerngarten

Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

So ganz allmählich wird es Sommer – auch in Oma Lenchens Bauerngarten. Wir haben so einiges entdecken können, an einem sonnigen Nachmittag..

 

Hier im Vergleich der Bauerngarten jetzt, im Mai, sowie vor knapp einem Monat im April (rechts): Der Garten strahlt nun in sattem Grün, die Sonne lacht. Die Tulpen zeigen sich noch immer in voller Pracht, nun neben den blauen Tupfern der Vergissmeinnicht. Aus den Knospen der Bäume sind mittlerweile Blätter geworden, der Rhabarber ist ein ganzes Stück gewachsen und hier und da zeigt sich etwas Neues..

 

Das Landkind ist, wie immer, gerne auf Erkundungstour: So könnte sich doch im Blumentopf etwas Interessantes verstecken – und auch auf dem Rasen lässt sich bestimmt etwas Spannendes entdecken! Und weil die Sonne schon so schön strahlt, ersetzt nun der blaue Sonnenhut das Mützchen..

 

Aus Samen, Setzlingen und Knollen sind nun Keimlinge und kleine Pflänzchen geworden. Nun lässt sich schon erahnen, was hoffentlich bald heranwächst – und dann so lecker schmeckt!

Zwischen den Walderdbeeren tummeln sich Vergissmeinnicht, sie teilen sich das Beet in friedlicher Nachbarschaft.

 

Die Schäfchen haben es sich im Schatten auf dem Stroh gemütlich gemacht – hier lässt sich das Wochenbett für die Schnuckenmutter gut zubringen. Auch Nachbars Hahn ist neugierig und schaut, was das Landkind für ein Getose macht.

 

Während wir auf der Gartenbank zur Mittagszeit dösen, hat eine kleine Meise die Reste der schmackhaften Quiche Lorraine entdeckt. Wir beobachten sie leise beim Naschen und erfreuen uns an den hübschen Blumen, welche die Kaffeetafel nun schmücken..

Oma Lenchens Bauerngarten im April:

-> Oma Lenchens Bauerngarten

 

Oma Lenchens Bauerngarten

Im Laufe des Jahres möchte ich euch immer mal wieder aus Oma Lenchens Bauerngarten berichten. Hier wächst zu jeder Zeit etwas anderes – und wunderbar durch das satte Grün toben lässt es sich hier allemal. Nicht nur für das Landkind ein Paradies. Wir freuen uns schon sehr auf die ersten Erdbeeren..

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Das Landkind macht vor Freude Luftsprünge! Endlich schönes Wetter..

Im Bauerngarten wächst alles in einem wunderschönen Miteinander: Blumen, Obst, Gemüse und Kräuter sind hier zu finden. Von April bis in den Herbst leuchtet der Garten in schönsten Farben..

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Derzeit blühen Tulpen, Vergissmeinnicht und Narzissen – eine schöner als die andere. Besonders freue ich mich auf die im Sommer blühenden Dahlien und Strohblumen mit ihren kräftigen Farben.

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Hier wachsen Monatserdbeeren auch Wald-Erdbeeren, sie tragen nicht so große Früchte. Dafür liefern sie monatelang leckere sowie sehr aromatische Früchtchen. Und noch mehr Gutes: sie sind wenig anfällig für Krankheiten. Besonders gern stehen sie in der Sonne, auf feuchtem Boden.

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Hier gedeihen neben schönsten Blumen, Rhabarber, Erbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, aber auch Kartoffeln, Erbsen, Karotten und mehr. Ein Apfel-, ein Walnuss- und ein Pflaumenbaum spenden im Sommer Schatten.

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Im August pflanzten wir einen kleinen Apfelbaum, er wächst nun mit unserer Tochter, aber auch mit unseren Ehejahren. Seine hübschen rosa Blüten zeigen sich und recken sich gen blauen Himmel. Eines Tages werden vielleicht die Kinder und Enkel unserer Tochter unter diesem Baum spielen..

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Neugierig schaut das kleine Landkind durch das Gatter – Wo sind denn die Schäfchen? Es gibt Neuigkeiten, denn bei den Heidschnucken meiner Schwiegereltern ist ein nachträgliches Osterlämmchen zur Welt gekommen. Es versteckt sich hinter seiner Mutter, die Herde stellt sich schützend um den Neuankömmling.

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Das kleine Lämmchen kam auf der Wiese und nicht, wie so oft, im Stall zur Welt. Wir hatten Sorge, denn die letzten Nächte waren recht kalt. Das Muttertier wärmte es stets und in den warmen Sonnenstrahlen zeigt sich nun ein quietschfideles Lamm.

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Bei den genügsamen Schnucken tragen Männchen wie auch Weibchen, beziehungsweise Böcke und Zippen, Hörner. Lediglich beim Bock ist das Horn gekringelt. In der Heide sind sie als „Gärtner“ oder „Naturschützer“ im Einsatz, denn sie sorgen dafür, dass die Heidefläche nicht von Bäumen und Sträuchern überwuchert wird.

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Im ungemähten Gras wächst Wiesen-Schaumkraut – man sieht es leider nur noch selten. Es wächst auf nährstoffreichen Feuchtwiesen und lockt viele Insekten mit seinen nektarreichen Blüten. Das Landkind bestaunt die weiß-violetten Blüten.

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Von den Äpfeln des alten Apfelbaumes gibt es im Herbst dann lecker Apfelmus!