Ein Stück Natur – in 9 Bildern

Oft sind es doch die kleinen Dinge, die den Alltag besonders schön machen – und so erfreuen wir uns mit dem Landkind oft an Blumen, Früchten oder anderen spannenden Sachen, die wir in Garten, Wald und Wiese entdecken.

Manchmal ist es nicht das ganz tolle Spielzeug, manchmal ist es doch so einfach: etwas ganz Besonderes durch Wald, Garten und Wiesen zu stapfen – zu riechen, zu entdecken, zu fühlen! Gerade wenn die Tage mal etwas anstrengender sind, dann hilft es uns runterzufahren und uns auf die wichtigen Dinge zu besinnen..

Kugelrunde Ostern – in 9 Bildern

Hier noch schnell, bevor der ganze Zauber wieder vorüber ist, ein paar Eindrücke von unserem Osterfest. Da war von Schnee bis Sonne alles dabei – wir haben uns an bunten Blumen, den ersten Bienen und viel zu vielen leckeren Schoko-Eiern erfreut..

Und haben uns die Zeit vertrieben, denn wir warten ungeduldig. Es sind plötzlich nur noch wenige Tage, bis das Landbaby endlich in unserem Armen liegt, geküsst und geschmust. Ungeduld macht sich auch beim Landkind bereit, denn eigentlich kann sich das Schwesterschen doch endlich mal sehen lassen..

 

 

Das Oster-Wochenende beginnt bei uns mit dem traditionellen Osterfeuer am Samstagabend – nur in diesem Jahr musste es wetterbedingt leider ausfallen, also haben wir es uns vor dem Ofen gemütlich gemacht. Kein wirklicher Ersatz, aber sehr entspannt und ein Segen für die hochschwanegere Landmutti.

Dicke Schneeflocken verhinderten dann leider ebenso, dass der Hase die köstlichen sowie kunterbunten Eier im Garten verstecken konnte, also durfte das Landkind am Sonntagmorgen im Haus auf die Suche gehen.

Neben schmackhaften Schoko-Eiern – die zur großen Freude gleich verputzt werden durften – gab es ein Büchlein, den ersten Zahnputzbecher zum Üben. Mit dem Ausspucken will es nämlich noch nicht so ganz klappen.

Der Sonntag beginnt dann erst richtig mit einem satten Oster-Frühstück, das sich über den ganzen Tag zieht und mit einem Spaziergang endet. Am Montag war das Wetter zum Glück doch noch schön und so durfte noch bei Oma im Garten gestöbert werden..

Frisches Grün und duftende Blüten – DIY

Nun, da draußen einiges blüht, haben wir auch drinnen Lust auf Frühling. Frisches Grün und bald hübsche duftende Blüten halten Einzug. Auch vor der Haustüre heißen wir unsere Gäste nun mit kleinen Frühlingsboten willkommen.

Im Folgenden findet ihr eine kleine Anleitung für eine wirklich schöne Tisch-Deko, die ganz einfach und schnell zu machen ist..

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Ihr benötigt dafür: 

  • ein hübsches Pflanzgefäß,
  • Birkenzweige,
  • etwas Draht,
  • Blumenerde,
  • Narzissen, Hyazinthen, Tulpen oder andere Zwiebelblumen und
  • etwas frisches Moos
  • sowie eine kleine Schaufel, eine Gartenschere – und wer mag Garten-Handschuhe.
  1. Aus den etwa gleichlangen Birkenzweigen formt ihr einen Kranz, den ihr mit ein wenig Draht umwickelt. Schon ist euer kleiner Kranz fertig.

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2. Gebt etwas Blumenerde in euer Gefäß und setzt die Zwiebeln darauf, nun rundherum mit Erde auffüllen und etwas angießen.

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3. Die Erde könnt ihr nun mit dem Moos bedecken, das sieht nicht nur schön aus, sondern hält die Erde auch schön feucht.

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4. Zum Schluss legt ihr noch euren Kranz herum – und fertig ist die natürlich-hübsche Frühlings-Deko.

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Ich habe neben den Narzissen noch ein Gefäß mit Hyazinthen bepflanzt, dazu kamen ein paar Wachteleier. Unser großer Esstisch freut sich nun über diesen Frühlings-Gruß. Bitte denkt daran, die Blümlein ab und zu zu gießen. Das Ganze macht sich aber auch schön vor der Haustür, auf einer Treppe oder auf einer Erhöhung im Garten.

Im Hauseingang habe ich unsere Blumen-Krippe nun auch umdekoriert: Hier finden weiße und rosafarbene Bellis, ein Osterstrauch sowie Hyazinthen ihren Platz.

Im Hinterhof hängt nun auch ein neuer Kranz, in der Stube befindet sich ebenso schonmal ein kleiner Osterstrauch und an der Haustür hängt ein Kranz. Für Sträuße und Kränze eignen sich unter anderem Birken-, Blaubeer- Hasel- und alte Obstbaumzweige.



Ich habe großes Glück, dass meine Schwiegermutter Floristin ist und mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

Der erste Geburtstag!

Ende August stand bei uns ein ganz besonderer Tag an: wir durften den magischen ersten Geburtstag des Landkindes feiern! Das war gar nicht unbedingt für das junge Geburtstagskind ein sehr besinnlicher Moment, sondern vor allem für uns stolze Eltern.

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Schon im Voraus entschieden wir uns dafür, dass es nicht allzu viele Geschenke und nur wenig Trubel geben sollte. Wir wollten, dass es ein schöner und angenehmer Tag für alle wird – und das Landkind vor allem nicht überfordert. So sprachen wir mit den Großeltern über die Geschenke und sorgten für Geburtstags-Deko. Das Landkind ahnte vermutlich, dass an jenem Tag alles anders war!

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Die ganze Familie kam. Fast noch spannender als all die liebevoll und hübsch verpackten Geschenke, waren die ganzen bunten Luftballons. Mit ihnen wurde den ganzen Tag über durch den Garten getobt. Passend zum ersten Geburtstag hatte das Landkind seine Lauf-Fähigkeiten noch einmal verbessert und konnte somit problemlos und vergnügt durch den Garten flitzen..

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Ich habe mich an einem zuckerfreien Zebra-Kuchen ausprobiert. Ein Bananen-Schoko-Kuchen, der bei den kleinen Gästen gut ankam! Für den Geschmack der Erwachsenen war er etwas fad. Für das Landkind werde ich ihn sicher ein weiteres Mal backen.

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Der Geburtstagstisch war am Ende des Tages voller als erwartet und wir ließen noch ein paar der Päckchen verschlossen. So hatte das Landkind am nächsten Tag noch große Freude am Auspacken. Denn an ihrem Ehrentag war es einfach zu viel für sie.

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Es gab unter anderem die liebevoll illustrierten Jahreszeiten-Bücher von Eva-Maria Ott-Heidmann, neue HolzTiger-Tiere, warme Herbst-Winter-Kleidung, einen sehr kindgerechten Arztkoffer von „Le Toy Van“, einen Trinklernbecher, eine Holzraupe zum Hinterherziehen und ein Xylophon von Ostheimer, das wirklich wunderschön klingt. Auch an mich wurde gedacht: Ein wunderschöner Strauß für die stolze Mutti!

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Die Oma hat selbstverständlich noch eine Torte gebacken. Die ebenfalls ganz zuckerfrei daherkam und fabelhaft schmeckte! Die Großen vernaschten derweil Käse- und Apfelkuchen. Es war ein herrlicher Tag – sogar mit Sonnenschein – an dem vor allem das Landkind fabelhafte Laune hatte!

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Diese handgemachten kleinen Flitzer kamen noch wenige Tage – sehr zu unserer Freude – per Post. Eine liebe Freundin hatte sie selbst für das Landkind hergestellt. Nun gibt es lauter „Brumm“-Geräusche..

Die Liebsten aller Blumen

Neben Kornblumen sind Dahlien und Zinnien meine absoluten Lieblingsblumen. Dieser schöne Strauß erfreut mich also besonders. Die hübsche Sterndolde ergänzt die satten Farben. Das bringt trotz schnödem Sommerwetter richtig gute Laune..

 

Dahlien: Sie sind ihre Mühe wert. So erfreuen die den Gärtner im Sommer mit prachtvollen Blüten. Überwintern muss die Dahlie außerhalb des Beetes, denn Frost mag sie gar nicht. Im Sommer empfiehlt sich ein regelmäßiges Gießen.

Zinnien: Sie lieben die Sonne und leuchten von Juli bis September oder gar Oktober in kräftigen Farben. Gern haben die Zinnien es gut geschützt, auf feuchtem Boden. Ausgesät werden sie im Mai, aus den getrockneten Blüten können neue Samen für das nächste Jahr gewonnen werden. Die Sommerblumen benötigen zudem wenig Pflege.

Sterndolde: Weiß oder rosa – manche Sorten sogar kräftig rot – blüht die Sterndolde und ist eine zarte wie auch hübsche Ergänzung zu größeren Blüten. Die außergewöhnlichen Blüten erfreuen von Juni bis August. Sonnig oder halbschattig mag die Staude es am Liebsten.

Sommer in Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten duftet es nach Blumen und Äpfeln. Dem Gärtchen taten der Regen und die milden, aber dennoch warmen Temperaturen gut. Vieles wartet nun darauf geerntet zu werden. Ob Salat, gegrillte Zucchini oder Apfelmus, frisch aus dem Garten schmeckts am Besten!

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Neben den Zuckerschoten wachsen die Zinnien (links). Einige zeigen so langsam ihre hübschen Blüten (unten). Zinnien sind meine absoluten Lieblingsblumen. Sie haben für mich etwas sehr romantisches. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, vor allem in knalligen oder auch pastelligen Rosa-Tönen.

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Die Apfelbäume tragen reichlich Früchte, das Landkind darf sich im Herbst somit über leckeres Mus freuen. Das Mus der Augustäpfel konnten wir uns bereits schmecken lassen – wunderbar mit Vanilleeis und Sahne.

Bis die Kartoffeln bereit für die Ernte sind, dauert es noch ein wenig. Unterdessen schmecken die Erbsen am Besten frisch aus der Schote gepult. Herrlich! Dieser Geschmack erinnert mich sehr an meine Kindheit.

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Den Rhabarber sollte man nach dem Pflanzen nicht ernten, sondern erst im Folgejahr. Das lässt ihn kräftig werden. Zwischen verschiedenen Blumen, Erbsen, Kartoffeln, Erdbeeren und auch Karotten versteckt sich der Salat, der sich immer mal wieder ernten lässt. Dafür werden nur die äußeren Blätter abgezupft und das Innere stehen gelassen. So hat man den ganzen Sommer etwas davon – jedenfalls dann, wenn einem die Schnecken nicht zuvorkommen.

Der Waldmeister lässt es sich im Schatten gut gehen. Er liebt den Waldboden.  Er ist winterhart und mehrjährig – einer Maibowle im nächsten Jahr steht also nichts im Wege..

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Die weiße Sterndolde ist eine feine und filigrane Staude, die sich sehr hübsch mit pastelligen Rosen in einem Strauß macht. Sie blüht bis in den August und bereichert sicher jeden Garten. Zudem ist sie sehr bescheiden.

Strohblumen (oben) eignen sich hervorragend für trockene Kränze. Ihre perlmutt-schimmernden Farben bleiben auch im getrockneten Zustand lange erhalten und erfreuen nicht nur jede Bauern-Diele.

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In einem typisch-romantischen Bauerngärtchen dürfen Rosen selbstverständlich nicht fehlen. Der Buchsbaum ergänzt die schönen Blumen- und Gemüsebeete.

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Hier zeigt sich Oma Lenchens Bauerngarten im Wandel – von April bis Juli.