Garten-Glück: Zucchini-Suppe

Wir haben derzeit so viel Zucchini im Garten, dass ich mir öfter Mal etwas Neues einfallen lassen muss. Diese Suppe ist allerdings altbewährt. Sie schmeckt gut, ist schön leicht und besonders schnell zubereitet – also perfekt für warme Sommer-Tage!

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Und wenn das Gemüse aus dem eigenen Garten kommt, dann schmeckt es uns umso besser. Mit Liebe groß gezogen und verarbeitet..

Und so klappt es ganz schnell und einfach für die kleine Familie: Zwei große Zucchinis, zwei Kartoffeln, drei Charlotten und eine Knoblauchzehe kleinschneiden und in Öl andünsten. Anschließend das komplette Gemüse mit Brühe bedecken und nur kurz köcheln lassen. Denn die Zucchini sollte noch etwas knackig sein. Ansonsten sind einerseits die guten Vitamine verkocht und andererseits geht die schöne grüne Farbe verloren – und das Auge isst ja schließlich mit!

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Das Ganze dann flott pürieren und mit einem großen Schuss Sahne aufgießen. Wer mag, kann statt Sahne auch gut einen großen Esslöffel Mandelmus (vegan) verwenden. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken sowie mit frisch gehackter Petersilie verfeinern. Fertig!

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Die Suppe schmeckt auch kalt – gerade jetzt im Sommer – wirklich köstlich. Manchmal gebe ich dann geröstete Cashewnüsse hinzu..

 

Oster-Kerzen

Nur noch wenige Wochen, dann kommt schon das Osterhäschen. Wir freuen uns sehr auf das Osterfest und den Frühling – haben schon fleißig bunte Eier aufgehängt und im Haus für den Einzug des Frühlings gesorgt. Um unsere Osternester aufzuhübschen, zum Verschenken und selbst bewundern haben das Landkind und ich kleine Oster-Kerzen gegossen.

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Dafür benötigten wir wirklich nicht viel: ein paar heile und gut ausgewaschene Eierschalen, etwas Bienenwachs und Kerzendocht. Außerdem eine alte Schale zum Wachs verflüssigen und ein paar Holzspieße.

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Die sauberen Eierschalen haben wir in ihren Karton gepackt und über dem heißen Wasserbad das Wachs geschmolzen. Währenddessen banden wir sechs kleine Dochte an Holzspieße und legten sie über die Schalen, dann kam das flüssige Wachs dazu – und nun musste das Ganze nur noch trocknen.

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Fertig waren die kleinen Eier-Kerzen, die nun eine hübsche Deko sind und gerne verschenkt werden. Im Bild oben fand eine der Kerzen ihren Platz in einem Oster-Present. Wir wünschen euch viel Freude beim Nachmachen!

Frisches Grün und duftende Blüten – DIY

Nun, da draußen einiges blüht, haben wir auch drinnen Lust auf Frühling. Frisches Grün und bald hübsche duftende Blüten halten Einzug. Auch vor der Haustüre heißen wir unsere Gäste nun mit kleinen Frühlingsboten willkommen.

Im Folgenden findet ihr eine kleine Anleitung für eine wirklich schöne Tisch-Deko, die ganz einfach und schnell zu machen ist..

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Ihr benötigt dafür: 

  • ein hübsches Pflanzgefäß,
  • Birkenzweige,
  • etwas Draht,
  • Blumenerde,
  • Narzissen, Hyazinthen, Tulpen oder andere Zwiebelblumen und
  • etwas frisches Moos
  • sowie eine kleine Schaufel, eine Gartenschere – und wer mag Garten-Handschuhe.
  1. Aus den etwa gleichlangen Birkenzweigen formt ihr einen Kranz, den ihr mit ein wenig Draht umwickelt. Schon ist euer kleiner Kranz fertig.

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2. Gebt etwas Blumenerde in euer Gefäß und setzt die Zwiebeln darauf, nun rundherum mit Erde auffüllen und etwas angießen.

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3. Die Erde könnt ihr nun mit dem Moos bedecken, das sieht nicht nur schön aus, sondern hält die Erde auch schön feucht.

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4. Zum Schluss legt ihr noch euren Kranz herum – und fertig ist die natürlich-hübsche Frühlings-Deko.

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Ich habe neben den Narzissen noch ein Gefäß mit Hyazinthen bepflanzt, dazu kamen ein paar Wachteleier. Unser großer Esstisch freut sich nun über diesen Frühlings-Gruß. Bitte denkt daran, die Blümlein ab und zu zu gießen. Das Ganze macht sich aber auch schön vor der Haustür, auf einer Treppe oder auf einer Erhöhung im Garten.

Im Hauseingang habe ich unsere Blumen-Krippe nun auch umdekoriert: Hier finden weiße und rosafarbene Bellis, ein Osterstrauch sowie Hyazinthen ihren Platz.

Im Hinterhof hängt nun auch ein neuer Kranz, in der Stube befindet sich ebenso schonmal ein kleiner Osterstrauch und an der Haustür hängt ein Kranz. Für Sträuße und Kränze eignen sich unter anderem Birken-, Blaubeer- Hasel- und alte Obstbaumzweige.



Ich habe großes Glück, dass meine Schwiegermutter Floristin ist und mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

In Gedanken am Meer

Während es draußen klirrend kalt ist, haben wir uns drinnen warme Gedanken gemacht – und zwar über unseren letzten schönen Urlaub am Meer! Lange Spaziergänge am Strand, die Füße da im warmen weichen Sand, dort im kühlen Nass und Sonnenstrahlen, die einen auf der Nase kitzeln..

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Wir haben so viele schöne Muscheln, Steine und Hölzer gefunden – und seit dem Sommer nun aufbewahrt. Jetzt wurde ein hübscher Schmuck für den Garten daraus, der im Sommer wunderschön zwischen all dem Grün strahlen wird..

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Dazu habe ich noch ein paar handgefertigte Ton-Perlen besorgt und schon gleich ging es an die Arbeit. Alles wurde auf Sisal gefädelt und fest verknotet.

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Eine der Ketten hängt nun an unserem Kirschbaum, ein paar weitere werden wir verschenken und ein, zwei weitere im Frühjahr im Garten verteilen. Sobald wir die passenden Plätze gefunden haben.

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Auch das Landkind findet Freude am neuen Garten-Schmuck gefallen, es wird gleich einmal aus der Nähe betrachtet..

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Leider war das Licht heute nachmittag im Garten nicht mehr ganz so schön. Es wird Zeit, dass der Frühling sich auf den Weg macht..

Neues Haus – neuer Tisch

Schon lange habe ich mir einen großen Esstisch aus Holz gewünscht. Einen an dem alle Platz haben. Egal ob die ganze Familie zu Besuch ist oder die engsten Freunde, ein großer Tisch in einer gemütlichen Wohnküche – das war mein Traum. Nun ist der Wunsch in Erfüllung gegangen: aus einem Teil eines alten Bauerndielen-Bodens wurde unsere Rustikale Tischplatte, hinzu kamen Füße aus Edelstahl und fertig ist ein fabelhafter Tisch für die ganze Familie. Dank meinem Mann.

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Abschleifen. Natürlich mit Gehörschutz und Maske!

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Auch die Unterseite. Einige Nägelchen und Haken mussten entfernt werden..

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Und schon ist aus dem alten Boden eines Bauernhauses eine wunderschöne Tischplatte aus Eichenholz geworden.

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Nun noch etwas Leinölfirnis.

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Der Opa hat noch ein schickes Tischgestell aus Edelstahl geschweißt, gebohrt und gebogen.

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Fertig! Das Holz macht die neue Essecke warm und gemütlich. Hier werden wir sicher viele schöne Stunden verbringen.

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Zu Weihnachten konnte so die ganze Familie Platz finden.

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Kurz vor dem Fest kam noch eine Bank – ebenfalls aus dem alten Dieleboden – dazu, jetzt ist es einfach unglaublich gemütlich..

Kresse, Kresse und noch mehr Kresse

Habt ihr euch eigentlich auch schon einmal gefragt, was passiert, wenn man die Kresse einfach weiter wachsen lässt anstatt sie auf das Butterbrot zu streuen?

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Bei uns ist sie immer so fix aufgegessen, dass diese Frage lange unbeantwortet blieb. Im Garten haben wir nun beobachtet, was sich aus den kleinen braunen Samen entwickelt..

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Kresse wächst nahezu überall und jederzeit in der Wohnung, meist bei uns auf der Fensterbank der Küche. Dafür genügt ein klein wenig Erde oder auch Watte und genügend Feuchtigkeit.

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Schon nach wenigen Tagen zeigt sich ein grünes Ergebnis, das – leicht scharf – auf dem Butterbrot fabelhaft schmeckt. Aber auch in Quark oder Dip, auf Salat oder Suppen sorgt sie für ein herrliches Aroma. Günstig ist dabei auch der Vitamin C-Gehalt.

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Schon nach kurzer Zeit kann das köstliche Kraut geerntet werden, dieses Mal haben wir jedoch unsere Finger davon gelassen und gespannt beobachtet, wie sich die kleinen Pflänzchen weiter entwickeln.

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Aus den kleinen Sprösslingen entstehen hübsche feine Blätter, die der Blattpetersilie ähneln. Ihr Geschmack ist etwas schärfer, nahe dem der Kapuzinerkresse.

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Jetzt, nach einigen Wochen, zeigen sich hübsche weiße Blüten. Die Kresse gehört zu den Kreuzblütlern und ist einjährig. Den Sommer über wird sie uns noch Freude bereiten, sei es mit ihrem Geschmack oder mit ihrem filigranen Aussehen.

 

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Pfifferling-Segen

Welch ein Glück, ein wahrer Pfifferling-Segen kam über uns. Das köstliche Gold wandert nun zu uns in den Ofen und beglückt uns dann das ganze Jahr über.

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Die meiste Arbeit macht das Putzen der Pfifferlinge. Es regnet draußen, drinnen ist es dafür umso gemütlicher. Dafür setzen wir uns gemütlich an den großen Esstisch mit genügend Licht und netter Musik. Das Landkind mampft eine Banane, während Mama und Papa sich an das große Säubern machen. Am einfachsten geht das mit einer Pilzbürste. Niemals mit Wasser waschen! Denn dann verlieren unsere kleinen Freunde ihr leckeres Aroma.

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Nach dem Putzen schneiden wir die goldenen Pilze in dünne Scheiben, so trocknet sie schneller. Schlechte oder matschige Stellen abschneiden. Anschließend werden sie auf zwei großen Backblechen verteilt – am Besten so, dass nicht allzu viele übereinander liegen!

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Bei etwa 50 Grad und Umluft geht es ab in den Ofen, für einige Stunden. Zwischen die Ofentür muss unbedingt ein Kochlöffel geklemmt werden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Zwischendurch schauen wir immer mal wieder nach, wie weit die Pilze sind.. Zwischendurch empfiehlt es sich, die Pfifferlinge zu wenden.

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Nach einiger Zeit sind sie um ein vielfaches geschrumpft, di Pilze fühlen sich nun recht gummrig an. In der ganzen Küche duftet es nach Pfifferlingen. Es ist Zeit sie herauszunehmen. In einem feinen Sieb (damit sie auch von unten etwas Luft bekommen) trocknen sie nun noch ein paar Tage an der Luft. Danach wandern sie in eine hübsche Blechdose.

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Den Winter über wandern dann immer mal wieder ein paar Pfifferlinge zu Braten und Co. in den Topf – und geben ein wunderbares Aroma! Köstlich!

Weitere Infos zum Thema Pfifferlinge – wo ihr sie findet und wie ihr sie am besten erntet – findet ihr hier: Glückspilz!

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