Update: Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten ist alles restlos Grün. Der kleine Garten hat jetzt Hochsaison. Alles ist ordentlich gewachsen und erstreckt sich über die Beete und gen Himmel. Auch die alten Apfelbäume zeigen schon kleine Früchte, die aber noch bis zum Herbst groß und rot und süß werden. Wir freuen uns nun schon auf die näher rückende Gemüseernte. Das erste Eigene werden wir uns gut schmecken lassen.

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Neben dem Obst und Gemüse wachsen auch die Sommerblumen. Viele Blumen sind über den Frühling bis jetzt in den Sommer hinein schon verblüht. Alles hat seine Zeit – die Pflanzen wechseln sich ab. Besonders hübsch ist noch immer der giftige Fingerhut, der von zahlreichen Bienen und Hummeln besucht wird. Es summt und duftet im Garten.

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Auch die Rosen recken sich gen Sonne. Sie fangen die Strahlen ein und die kleinen Knospen werden zu pastellfarbenen Blüten. Rosen gefallen mir einfach am Allerbesten im Garten. Das ist für mich echte Landromantik.

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Auch die Wild-Erdbeeren beginnen nun zu erröten. Unzählige hängen an den kleinen Erdbeersträuchern. Schön, dass die Zeit der Garten-Erdbeeren noch vor uns liegt und wir somit noch ein Weilchen länger etwas von den leckeren Früchten haben, die vor allem das Landkind so liebt.

Die Zucchinis zeigen gelbe Blüten, die Bohnen ranken ihre Kletter-Hilfen hinauf und die Karotten wachsen neben den Zwiebeln heimlich in die Erde hinein. Wie auch die Kartoffeln, die wahrscheinlich in wenigen Tagen zu blühen beginnen.

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Am Strauch im Topf wachsen Physalis (Kapstachelbeere), viele Tomaten und Paprika. Daneben duften viele verschiedene Kräuter und die kleinen Chilis wechseln ihre Farbe schon ganz bald von Grün zu Rot.

Der Salat wird wohl bald erntebereit sein. In seinem hellen Grün wächst er buschig aus der Erde heraus. Hoffentlich kommen die Schnecken uns nicht zuvor..

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Der Rhabarber muss unbedingt noch in diesem Monat in leckerem Kompott oder Ähnlichem enden. Denn wenn sein Gehalt an Oxalsäure steigt, wird er sogar giftig. Ihn sollte man ungefähr bis zum Johannistag, den 24. Juni, ernten. Meist endet mit diesem tag ebenso die Spargel-Ernte.

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Eine Freude für alle Sinne ist so ein Garten, wenn man ihn mit Liebe pflegt. Hier gibt es viel zu entdecken. Ein Genuss wird es allemal, wenn alles probiert werden darf. Wir sind auch gespannt, was dem Landkind wohl am Besten schmeckt..

Hier im Vergleich: rechts der Garten im Frühling, links gegenwärtig. Wir werden über das Jahr weiter aus Oma Lenchens Bauerngarten berichten..

Fortschritte – in Oma Lenchens Bauerngarten

Erst am Sonntag freuten wir uns darüber, die ersten kleinen Pflänzchen begutachten zu können. Nun, nur wenige Tage später hat alles einen großen Sprung gemacht: Wir entdecken die ersten kleinen Salatblättchen, Karottengrün, Zwiebellauch und Kartoffelpflänzchen. Auch die Erdbeeren beginnen nun zu wachsen und hoffentlich bald zu erröten. Die Apfel-Quitte reckt ihre Zweige gen Sonne und wird hoffentlich schmackhafte Früchte tragen. Sie ist eine alte sowie robuste Kultursorte der Quitte, die sehr aromatisches Obst trägt. Im Oktober wird daraus Quittengelee gemacht. Es wird eine große Freude, wenn das Landkind schon ganz bald das eigens geerntetes Obst und Gemüse kosten darf.

 

Wir sind begeistert: Nach so kurzer Zeit gibt es so viel Neues zu sehen. Freude bereitet es uns ebenso, die Schwalben zu beobachten. Emsig füttern sie ihre Jungen. Im Schafstall haben sie ihre kleinen kunstvollen Nester gebaut.

Schwalbennester dürfen übrigens grundsätzlich nicht entfernt werden, sie stehen unter Naturschutz. Und das ist auch gut so, finden so viele schöne Arten bald keinen Rückzugsort in unserer Welt mehr.

 

Vor dem Fingerhut wurde ich schon als kleines Kind gewarnt. Giftig ist er – und wie so oft in der Natur, ist das Giftige meist wunderschön und lockend. Da alle Pflanzenteile giftig sind, sollte die Pflanze von kleinen Landkindern fern gehalten werden. Die hübschen Blüten laden dennoch viele Hummeln und Bienen ein, sie sind ein hervorragender Nektarspender.

 

Im Schaftstall ist zur Zeit einiges los. Vermutlich ahnen die Schnucken schon, dass sie bald geschoren werden. Das dicke und verfilzte Winterfell muss endlich runter.

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So sah es noch vor kirzer Zeit in Oma Lenchens Bauerngarten aus:

-> Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

-> Oma Lenchens Bauerngarten

Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

So ganz allmählich wird es Sommer – auch in Oma Lenchens Bauerngarten. Wir haben so einiges entdecken können, an einem sonnigen Nachmittag..

 

Hier im Vergleich der Bauerngarten jetzt, im Mai, sowie vor knapp einem Monat im April (rechts): Der Garten strahlt nun in sattem Grün, die Sonne lacht. Die Tulpen zeigen sich noch immer in voller Pracht, nun neben den blauen Tupfern der Vergissmeinnicht. Aus den Knospen der Bäume sind mittlerweile Blätter geworden, der Rhabarber ist ein ganzes Stück gewachsen und hier und da zeigt sich etwas Neues..

 

Das Landkind ist, wie immer, gerne auf Erkundungstour: So könnte sich doch im Blumentopf etwas Interessantes verstecken – und auch auf dem Rasen lässt sich bestimmt etwas Spannendes entdecken! Und weil die Sonne schon so schön strahlt, ersetzt nun der blaue Sonnenhut das Mützchen..

 

Aus Samen, Setzlingen und Knollen sind nun Keimlinge und kleine Pflänzchen geworden. Nun lässt sich schon erahnen, was hoffentlich bald heranwächst – und dann so lecker schmeckt!

Zwischen den Walderdbeeren tummeln sich Vergissmeinnicht, sie teilen sich das Beet in friedlicher Nachbarschaft.

 

Die Schäfchen haben es sich im Schatten auf dem Stroh gemütlich gemacht – hier lässt sich das Wochenbett für die Schnuckenmutter gut zubringen. Auch Nachbars Hahn ist neugierig und schaut, was das Landkind für ein Getose macht.

 

Während wir auf der Gartenbank zur Mittagszeit dösen, hat eine kleine Meise die Reste der schmackhaften Quiche Lorraine entdeckt. Wir beobachten sie leise beim Naschen und erfreuen uns an den hübschen Blumen, welche die Kaffeetafel nun schmücken..

Oma Lenchens Bauerngarten im April:

-> Oma Lenchens Bauerngarten

 

Das macht uns glücklich – im Mai

Das macht unser Familienleben ein kleines oder auch großes Stückchen reicher..

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  • Erdbeeren und Spargel

So schmeckt der Frühling: nach Erdbeeren und Spargel! Die Erdbeeren hat auch das Landkind für sich entdeckt und ist nun ein kleines Erdbeermonster. Die süßen roten Früchtchen werden in kürzester Zeit verputzt und machen glücklich. Leider erröten die Freiland-Erdbeeren in diesem Jahr nur sehr zurückhaltend. Genau wie die Erdbeere gehört auch der Spargel zum Wonnemonat Mai. Ob grün oder weiß, er schmeckt uns fast in jeder Variation. Am allerliebsten mögen wir trotzdem den Klassiker: Die schmackhaften Stangen mit Frühkartoffeln, Schinken und zerlassener Butter.

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  • Waldorf-Bauklötze

Sie sind bunt und wecken die Phantasie, unsere Waldorf-Bauklötze, mit denen nicht nur das Landkind sondern auch Mama und Papa ziemlich gerne phantasievolle Traumschlösser oder andere lustige Dinge bauen. Das Landkind findet großen Gefallen daran, die Werke in Nullkommanichts wieder umzuschmeißen. Darüber müssen wir jedes Mal wieder schmunzeln..

Die unregelmäßigen Formen lassen sich in unendlich vielen Kombinationen stapeln und puzzeln. Unsere großen Bausteine stammen aus der Mache von „Grimm’s“, die kleineren sind von „Käthe Kruse“ (Foto) und tragen neben leuchtenden unbedenklichen Farben auch noch hübsche Ornamente. Sie fassen sich sehr schön an.

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  • Lange Spaziergänge

Entschleunigung – eines meiner Lieblingsworte. Und ausgedehnte Spaziergänge entspannen und entschleunigen uns so richtig. Jedes Mal entdecken wir etwas Neues, tanken frische Luft und kommen auch bei tristem Wetter auf andere Gedanken – schlechte Laune adé! Für einen Spaziergang am Tag sollte immer genug Zeit sein..

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  • Neue Lieblingsschokolade

„Nur noch ein Stückchen..“, das denke ich zu oft am Tag, seit wir diese wirklich mega leckere Kaffee-Schoki – „Café Blanc“ von GEPA entdeckt haben. Ich kann einfach nicht die Finger davon lassen. Die weiße Schokolade mit leichter Vanillenote, veredelt mit Kaffee schmeckt vorzüglich – und ganz nebenbei ist sie auch noch echt fair!

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  • Bunte Wollsocken im Frühling

Die schlechte Nachricht: das Wetter will leider immer noch nicht so wirklich; die gute Nachricht: wir können unsere bunten Wollsocken noch ein bisschen länger tragen! Und das sorgt neben warmen Füßen für gute Laune, wenn sich schon die Sonne nicht blicken lassen will..

Der Mai ist da – in 9 Bildern




Unterwegs waren wir im schönen Gerdautal, mit dem Fahrrad durch Barnsen, Gerdau und Groß Süstedt – vorbei an der Stegenbrücke