Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

So ganz allmählich wird es Sommer – auch in Oma Lenchens Bauerngarten. Wir haben so einiges entdecken können, an einem sonnigen Nachmittag..

 

Hier im Vergleich der Bauerngarten jetzt, im Mai, sowie vor knapp einem Monat im April (rechts): Der Garten strahlt nun in sattem Grün, die Sonne lacht. Die Tulpen zeigen sich noch immer in voller Pracht, nun neben den blauen Tupfern der Vergissmeinnicht. Aus den Knospen der Bäume sind mittlerweile Blätter geworden, der Rhabarber ist ein ganzes Stück gewachsen und hier und da zeigt sich etwas Neues..

 

Das Landkind ist, wie immer, gerne auf Erkundungstour: So könnte sich doch im Blumentopf etwas Interessantes verstecken – und auch auf dem Rasen lässt sich bestimmt etwas Spannendes entdecken! Und weil die Sonne schon so schön strahlt, ersetzt nun der blaue Sonnenhut das Mützchen..

 

Aus Samen, Setzlingen und Knollen sind nun Keimlinge und kleine Pflänzchen geworden. Nun lässt sich schon erahnen, was hoffentlich bald heranwächst – und dann so lecker schmeckt!

Zwischen den Walderdbeeren tummeln sich Vergissmeinnicht, sie teilen sich das Beet in friedlicher Nachbarschaft.

 

Die Schäfchen haben es sich im Schatten auf dem Stroh gemütlich gemacht – hier lässt sich das Wochenbett für die Schnuckenmutter gut zubringen. Auch Nachbars Hahn ist neugierig und schaut, was das Landkind für ein Getose macht.

 

Während wir auf der Gartenbank zur Mittagszeit dösen, hat eine kleine Meise die Reste der schmackhaften Quiche Lorraine entdeckt. Wir beobachten sie leise beim Naschen und erfreuen uns an den hübschen Blumen, welche die Kaffeetafel nun schmücken..

Oma Lenchens Bauerngarten im April:

-> Oma Lenchens Bauerngarten

 

Wir bauen ein Insektenhotel – Teil 1

Ganz spontan und wirklich fix haben wir dieses hübsche Insektenhotel gebaut. Nachdem es nun einen Platz im Garten – bei den bald wachsenden Wildblumen, unter dem Kirschbaum – gefunden hat, werden wir es die Tage mit unterschiedlichsten Materialien befüllen..

Wir hatten zum Glück noch etwas Holz und Dachpappe parat! Aus einem Rahmen wurde mit Mittelkreuz ein Fenster, zwei der Kammern haben wir nochmals unterteilt..

Dann haben wir die Rückwand ebenfalls mit Holzlatten verkleidet. Natürlich noch ein Dach.. Darauf kamen noch Dachpappe und Zierleiste. Ein Pfahl am passenden Platz – und schon stand das Insektenhotel! Fast fertig..

Nun müssen beim nächsten Spaziergang noch viele passende Materialien zum Befüllen gesammelt werden. Wir sind schon so gespannt auf die zukünftigen Bewohner und werden sie dann hoffentlich ausgiebig beobachten können – daran lassen wir euch natürlich teilhaben!

Das macht uns glücklich – im Mai

Das macht unser Familienleben ein kleines oder auch großes Stückchen reicher..

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  • Erdbeeren und Spargel

So schmeckt der Frühling: nach Erdbeeren und Spargel! Die Erdbeeren hat auch das Landkind für sich entdeckt und ist nun ein kleines Erdbeermonster. Die süßen roten Früchtchen werden in kürzester Zeit verputzt und machen glücklich. Leider erröten die Freiland-Erdbeeren in diesem Jahr nur sehr zurückhaltend. Genau wie die Erdbeere gehört auch der Spargel zum Wonnemonat Mai. Ob grün oder weiß, er schmeckt uns fast in jeder Variation. Am allerliebsten mögen wir trotzdem den Klassiker: Die schmackhaften Stangen mit Frühkartoffeln, Schinken und zerlassener Butter.

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  • Waldorf-Bauklötze

Sie sind bunt und wecken die Phantasie, unsere Waldorf-Bauklötze, mit denen nicht nur das Landkind sondern auch Mama und Papa ziemlich gerne phantasievolle Traumschlösser oder andere lustige Dinge bauen. Das Landkind findet großen Gefallen daran, die Werke in Nullkommanichts wieder umzuschmeißen. Darüber müssen wir jedes Mal wieder schmunzeln..

Die unregelmäßigen Formen lassen sich in unendlich vielen Kombinationen stapeln und puzzeln. Unsere großen Bausteine stammen aus der Mache von „Grimm’s“, die kleineren sind von „Käthe Kruse“ (Foto) und tragen neben leuchtenden unbedenklichen Farben auch noch hübsche Ornamente. Sie fassen sich sehr schön an.

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  • Lange Spaziergänge

Entschleunigung – eines meiner Lieblingsworte. Und ausgedehnte Spaziergänge entspannen und entschleunigen uns so richtig. Jedes Mal entdecken wir etwas Neues, tanken frische Luft und kommen auch bei tristem Wetter auf andere Gedanken – schlechte Laune adé! Für einen Spaziergang am Tag sollte immer genug Zeit sein..

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  • Neue Lieblingsschokolade

„Nur noch ein Stückchen..“, das denke ich zu oft am Tag, seit wir diese wirklich mega leckere Kaffee-Schoki – „Café Blanc“ von GEPA entdeckt haben. Ich kann einfach nicht die Finger davon lassen. Die weiße Schokolade mit leichter Vanillenote, veredelt mit Kaffee schmeckt vorzüglich – und ganz nebenbei ist sie auch noch echt fair!

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  • Bunte Wollsocken im Frühling

Die schlechte Nachricht: das Wetter will leider immer noch nicht so wirklich; die gute Nachricht: wir können unsere bunten Wollsocken noch ein bisschen länger tragen! Und das sorgt neben warmen Füßen für gute Laune, wenn sich schon die Sonne nicht blicken lassen will..

Der Mai ist da – in 9 Bildern




Unterwegs waren wir im schönen Gerdautal, mit dem Fahrrad durch Barnsen, Gerdau und Groß Süstedt – vorbei an der Stegenbrücke

Kleine Helferlein – Teil 2

Hier möchte ich euch nun weitere Hausmittelchen vorstellen. Darunter einige Helferlein, die in ihrem Naturzustand bei uns ihren Nutzen finden, aber auch einige Produkte mit pflanzlichen Auszügen, die sich bei uns bewährt haben..

  • Lavendel: Der Duft von Lavendel erinnert mich an den Sommer – und an Wohlbefinden. Ich träume dann von der Sonne und der Provence. Leider blüht Lavendel nicht das ganze Jahr und deshalb haben wir für den Rest des Jahres Lavendelöl im Haus. Zum einen ist es eine herrliche Zugabe für das Badewasser, zum anderen geben wir es auf einen Duftstein. Falls frischer Lavendel im Garten wächst, stelle ich gern ein Sträußchen ins Haus, ans Bett oder Streue die Blüten in ein Milchbad. Lavendel wirkt beruhigend und hilft beim Einschlafen. Besonders in der Schwangerschaft konnte ich mit ein wenig Lavendelöl auf dem Duftstein in unserem Schlafzimmer erholsamer schlafen. Aber Achtung: Babys sollten dem Duft ätherischer Öle noch nicht ausgesetzt werden!
  • Kamille: Falls nicht frisch gepflückt, sind getrocknete Kamillenblüten in der Apotheke zu bekommen. Sie lassen sich wunderbar für Kamillentee verwenden. Schon meine UrOma hat auf ihren Kamillentee geschworen. Ob Erkältung, Magen-Darm oder eine Wunde wie auch Entzündung im Mundbereich – ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kamille wirklich gut hilft. Für Mundspülungen oder zum Gurgeln eignet sich ebenfalls ein Kamillenkonzentrat.
  • Bachblüten: Gut für die Nerven: Bachblüten sind hauptsächlich in Form von Tee, Tropfen oder Pastillen zu bekommen. Schon in der Schulzeit waren die klassischen „Rescue Tropfen“ mein ständiger Begleiter – bis heute sind sie immer in meiner Handtasche zu finden. Bei emotionalen Ausnahmezuständen, Stress, Nervosität und Prüfungsangst helfen sie mir wunderbar. Zuhause auf der Couch tut es zum „Herunterfahren“ auch ein leckeres Tässchen Tee. Viele der Bachblüten-Produkte sind auch für Kinder, in der Schwangerschaft und Stillzeit geeignet. Bei den Bachblüten handelt es sich übrigens um eine ganz spezielle Mischung ihres Namensgebers Dr. Bach. Sie beinhalten: Auszüge aus Drüsentragendem Springkraut, Doldigem Milchstern, Kirschpflaume, Gelbem Sonnenröschen und Weißer Waldrebe.
  • Grapefruitkernextrakt: Grapefruitkernextrakt enthält Vitamin C und Bioflavonoide. Es unterstützt die Funktion des Immunsystems auf natürliche Weise. Wir kaufen es unter dem Namen „CitroPlus“ (siehe Titelbild). Es ist zwar etwas teuer und hält sich nicht allzu lange (wir bewahren es im Kühlschrank auf), dennoch ist es seinen Preis wert. Schon bei dem ersten Gefühl einer Erkrankung wie Erkältung oder Grippe nehme ich prophylaktisch dreimal täglich 15 Tropfen ein und bin der Überzeugung, dass es hilft. Dabei kann es ebenso bei unterschiedlichsten Erkrankungen innerlich wie auch äußerlich angewendet werden.
  • Retterspitz äußerlich: Für mich ein echter „Zaubertrank“, wobei es nicht getrunken sondern äußerlich – in Form von Wickeln – angewandt wird. Es handelt sich um eine Mischung ätherischer Öle. Eine Behandlung mit Retterspitz hilft nicht nur bei Sportverletzungen, es hilft bei vielerlei Verletzungsfolgen und Schwellungen wie auch bei Entzündungen. Eine wirklich schmerzhafte Brustentzündung (durch das Stillen bedingt) konnte ich mit Retterspitz-Wickeln wunderbar heilen.
  • Aconit Schmerzöl: Hinter der Bezeichnung Aconitum steht der Eisenhut. Ein spezielles Öl von WALA mit den Auszügen des Eisenhut hilft super bei Verspannungen, es wirkt schmerzlindernd und wärmt wohltuend. Mein Mann lässt sich bei Rückenschmerzen gerne damit einreiben. Das Schmerzöl ist sehr ergiebig und hält sich längere Zeit bei guter Lagerung. Unter der Geburt meiner Tochter war es ein wahrer Segen! Es kann helfen, sich während der Geburtsschmerzen den unteren Rücken damit einreiben zu lassen.
  • Malvenöl: Ein weiteres Produkt, das aus der Hand von WALA stammt und meiner Meinung nach sehr zu empfehlen ist, ist das Malvenöl. Es ist ein super Begleitung bei Erschöpfungszuständen. Gerade im Wochenbett hat es mich und unser Neugeborenes „beschützt“.  Es stabilisiert Mutter und Säugling mit seiner Komposition aus Malve, Linde, Johanniskraut, Schlehe und Holunder. Wir haben unsere Tochter in der erste eit immer Mal wieder zum EInschlafen damit sanft massiert. Aber auch heute ist das Malvenöl noch unser Begleiter.
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Malvenöl und Aconit Schmerzöl von WALA.

 

Falls ihr den ersten Teil verpasst habt: Kleine Helferlein – Teil 1

Kleine Helferlein – Teil 1

Stress, Schnupfen, kleine Schnittwunde – bei kleinen Zipperlein gehen wir nicht gleich zum Arzt. Es gibt viele tolle natürliche Helferlein. Sie unterstützen uns bei kleinem Übel und können manchmal sogar das größere Übel vermeiden. Insbesondere in der Schwangerschaft und Stillzeit muss man darauf achten, was man zu sich nimmt. Gerade da ist es oft unumgänglich auf natürliche Alternativen auszuweichen. Hier möchte ich euch einige Mittelchen vorstellen, die uns durch den Familienalltag helfen – und die wir fast immer im Haus haben.

  • Ingwer: Natürlich, wenn möglich, immer frisch! Wir haben aber auch immer etwas getrockneten im Haus (gerne den von Sonnentor). Er schmeckt nicht nur köstlich als Gewürz in sämtlichen Gerichten, in Tee oder Limonade, er gilt auch noch als unglaublich gesund. Während meiner Zeit in Ostafrika kochte meine Gastfamilie Ingwer in Milch auf, sobald jemand auch nur anfing zu kränkeln. Dazu kam ein großer Löffel Honig – es beruhigt den Hals, befreit durch seine Schärfe die Nase und wärmt den ganzen Körper. So mache ich es nun schon seit Jahren auch hier in der Heimat. Darüber hinaus hilft Ingwer wunderbar gegen Übelkeit. So hat er mir auch in der Schwangerschaft so einiges Übel erspart!
  • Honig: Das flüssige Gold soll antibakteriell wirken. Bei Husten und Halsschmerzen ist er für mich ein Muss. Und dabei schmeckt er herrlich in Tee oder heißer Milch. Babys sollten allerdings keinen Honig bekommen. Von WALA gibt es einen speziellen Waldhonig, verfeinert mit Wildfeigen, Erdbeeren und Wildkräutern. Ein echtes Helferlein in Belastungsphasen. Die sogenannte Nerven- und Aufbaunahrung unterstützt in Stresssituationen und regt den Stoffwechsel an. Ein Löffelchen davon erinnert mich immer an das gute alte Multi Sanostol, das meine Mutter uns Kindern früher gab. So eignet sich das natürliche Helferlein auch für kleine Schulanfänger, denen der Ernst des Lebens aufs Gemüt schlägt, im Abitur oder anderen Prüfungsphasen. Man bekommt ihn in der Apotheke, er empfiehlt sich ebenfalls zur Unterstützung in der Stillzeit.
  • Zitrone: Ein Schuss Zitrone im Mineralwasser schmeckt nicht nur erfrischend, er enthält auch eine ordentliche Portion Vitamin C und stärkt damit das Immunsystem – Zur Vorbeugung in der Erkältungszeit oder zur Unterstützung, falls es einen erwischt hat. Aber bitte keine heiße Zitrone, denn Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich! Zitronenwasser soll zudem der Verdauung helfen, entgiften und entsäuern.
  • Minze: Der gute alte Pfefferminztee ist auch bei uns ein echter Klassiker bei Erkältung oder aber zur Verdauung nach einem fettigen Essen, auch Pfefferminzöl bei verstopfter Nase oder Kopfschmerz ist altbekannt. Sie wächst ganz easy im eigenen Garten oder auf dem Balkon und schmeckt erfrischend lecker als Eistee im Sommer. Zudem wirkt sie beruhigend und entkrampfend – somit ist sie mir ein super Helferlein bei Menstruationsbeschwerden. In der Stillzeit sollte sie allerdings gemieden werden.
  • Salz: Nicht nur für den Geschmack, auch bei Erkältung: Ob zum Inhalieren, Gurgeln oder als Nasenspülung, Zum Gurgeln löse ich einen halben Teelöffel Salz in einem halben Glas Wasser, das tut dem entzündeten Hals gut. Das Salzwasser spült auch die Nasenschleimhaut und soll sie von Viren befreien. In der Apotheke ist fertige Kochsalzlösung zu bekommen. Selbstgemacht enthält das Wasser im Verhältnis immer ein Prozent Salz und kann mit der Pipette in die Nase gegeben werden. So auch die Mischung zum Inhalieren. Wir nutzen dafür ganz einfach eine Schale mit heißem Wasser, dem Salz und einem Handtuch zum Abdecken.
  • Kokosöl: Und da ist er wieder, unser Allrounder: das Kokosöl. Neben seinen vielen Nutzungsmöglichkeiten (Ich werde nochmal einen ausführlichen Beitrag schreiben), hilft es uns bei der Heilung kleinerer Schnitt- oder Schürfwunden. Und ganz wichtig: bei unzähligen Spaziergängen durch Wald und Wiesen war es uns ein guter Begleiter, denn mit seinem hohen Gehalt an Laurinsäure hält es Zecken fern und ist zudem ein Sonnenschutzmittel.

Fortsetzung folgt..

Frühling in der Heide – in 9 Bildern

Die Heide blüht erst im August, wir halten uns hier trotzdem unglaublich gern auf.



Unterwegs waren wir in der Ellerndorfer Wacholderheide, Lüneburger Heide

Café im Schafstall, Ellerndorfer Heide