Die Liebsten aller Blumen

Neben Kornblumen sind Dahlien und Zinnien meine absoluten Lieblingsblumen. Dieser schöne Strauß erfreut mich also besonders. Die hübsche Sterndolde ergänzt die satten Farben. Das bringt trotz schnödem Sommerwetter richtig gute Laune..

 

Dahlien: Sie sind ihre Mühe wert. So erfreuen die den Gärtner im Sommer mit prachtvollen Blüten. Überwintern muss die Dahlie außerhalb des Beetes, denn Frost mag sie gar nicht. Im Sommer empfiehlt sich ein regelmäßiges Gießen.

Zinnien: Sie lieben die Sonne und leuchten von Juli bis September oder gar Oktober in kräftigen Farben. Gern haben die Zinnien es gut geschützt, auf feuchtem Boden. Ausgesät werden sie im Mai, aus den getrockneten Blüten können neue Samen für das nächste Jahr gewonnen werden. Die Sommerblumen benötigen zudem wenig Pflege.

Sterndolde: Weiß oder rosa – manche Sorten sogar kräftig rot – blüht die Sterndolde und ist eine zarte wie auch hübsche Ergänzung zu größeren Blüten. Die außergewöhnlichen Blüten erfreuen von Juni bis August. Sonnig oder halbschattig mag die Staude es am Liebsten.

Sommer in Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten duftet es nach Blumen und Äpfeln. Dem Gärtchen taten der Regen und die milden, aber dennoch warmen Temperaturen gut. Vieles wartet nun darauf geerntet zu werden. Ob Salat, gegrillte Zucchini oder Apfelmus, frisch aus dem Garten schmeckts am Besten!

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Neben den Zuckerschoten wachsen die Zinnien (links). Einige zeigen so langsam ihre hübschen Blüten (unten). Zinnien sind meine absoluten Lieblingsblumen. Sie haben für mich etwas sehr romantisches. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, vor allem in knalligen oder auch pastelligen Rosa-Tönen.

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Die Apfelbäume tragen reichlich Früchte, das Landkind darf sich im Herbst somit über leckeres Mus freuen. Das Mus der Augustäpfel konnten wir uns bereits schmecken lassen – wunderbar mit Vanilleeis und Sahne.

Bis die Kartoffeln bereit für die Ernte sind, dauert es noch ein wenig. Unterdessen schmecken die Erbsen am Besten frisch aus der Schote gepult. Herrlich! Dieser Geschmack erinnert mich sehr an meine Kindheit.

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Den Rhabarber sollte man nach dem Pflanzen nicht ernten, sondern erst im Folgejahr. Das lässt ihn kräftig werden. Zwischen verschiedenen Blumen, Erbsen, Kartoffeln, Erdbeeren und auch Karotten versteckt sich der Salat, der sich immer mal wieder ernten lässt. Dafür werden nur die äußeren Blätter abgezupft und das Innere stehen gelassen. So hat man den ganzen Sommer etwas davon – jedenfalls dann, wenn einem die Schnecken nicht zuvorkommen.

Der Waldmeister lässt es sich im Schatten gut gehen. Er liebt den Waldboden.  Er ist winterhart und mehrjährig – einer Maibowle im nächsten Jahr steht also nichts im Wege..

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Die weiße Sterndolde ist eine feine und filigrane Staude, die sich sehr hübsch mit pastelligen Rosen in einem Strauß macht. Sie blüht bis in den August und bereichert sicher jeden Garten. Zudem ist sie sehr bescheiden.

Strohblumen (oben) eignen sich hervorragend für trockene Kränze. Ihre perlmutt-schimmernden Farben bleiben auch im getrockneten Zustand lange erhalten und erfreuen nicht nur jede Bauern-Diele.

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In einem typisch-romantischen Bauerngärtchen dürfen Rosen selbstverständlich nicht fehlen. Der Buchsbaum ergänzt die schönen Blumen- und Gemüsebeete.

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Hier zeigt sich Oma Lenchens Bauerngarten im Wandel – von April bis Juli.

Kresse, Kresse und noch mehr Kresse

Habt ihr euch eigentlich auch schon einmal gefragt, was passiert, wenn man die Kresse einfach weiter wachsen lässt anstatt sie auf das Butterbrot zu streuen?

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Bei uns ist sie immer so fix aufgegessen, dass diese Frage lange unbeantwortet blieb. Im Garten haben wir nun beobachtet, was sich aus den kleinen braunen Samen entwickelt..

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Kresse wächst nahezu überall und jederzeit in der Wohnung, meist bei uns auf der Fensterbank der Küche. Dafür genügt ein klein wenig Erde oder auch Watte und genügend Feuchtigkeit.

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Schon nach wenigen Tagen zeigt sich ein grünes Ergebnis, das – leicht scharf – auf dem Butterbrot fabelhaft schmeckt. Aber auch in Quark oder Dip, auf Salat oder Suppen sorgt sie für ein herrliches Aroma. Günstig ist dabei auch der Vitamin C-Gehalt.

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Schon nach kurzer Zeit kann das köstliche Kraut geerntet werden, dieses Mal haben wir jedoch unsere Finger davon gelassen und gespannt beobachtet, wie sich die kleinen Pflänzchen weiter entwickeln.

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Aus den kleinen Sprösslingen entstehen hübsche feine Blätter, die der Blattpetersilie ähneln. Ihr Geschmack ist etwas schärfer, nahe dem der Kapuzinerkresse.

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Jetzt, nach einigen Wochen, zeigen sich hübsche weiße Blüten. Die Kresse gehört zu den Kreuzblütlern und ist einjährig. Den Sommer über wird sie uns noch Freude bereiten, sei es mit ihrem Geschmack oder mit ihrem filigranen Aussehen.

 

(Auch auf www.naturkinder.com)

Update: Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten ist alles restlos Grün. Der kleine Garten hat jetzt Hochsaison. Alles ist ordentlich gewachsen und erstreckt sich über die Beete und gen Himmel. Auch die alten Apfelbäume zeigen schon kleine Früchte, die aber noch bis zum Herbst groß und rot und süß werden. Wir freuen uns nun schon auf die näher rückende Gemüseernte. Das erste Eigene werden wir uns gut schmecken lassen.

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Neben dem Obst und Gemüse wachsen auch die Sommerblumen. Viele Blumen sind über den Frühling bis jetzt in den Sommer hinein schon verblüht. Alles hat seine Zeit – die Pflanzen wechseln sich ab. Besonders hübsch ist noch immer der giftige Fingerhut, der von zahlreichen Bienen und Hummeln besucht wird. Es summt und duftet im Garten.

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Auch die Rosen recken sich gen Sonne. Sie fangen die Strahlen ein und die kleinen Knospen werden zu pastellfarbenen Blüten. Rosen gefallen mir einfach am Allerbesten im Garten. Das ist für mich echte Landromantik.

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Auch die Wild-Erdbeeren beginnen nun zu erröten. Unzählige hängen an den kleinen Erdbeersträuchern. Schön, dass die Zeit der Garten-Erdbeeren noch vor uns liegt und wir somit noch ein Weilchen länger etwas von den leckeren Früchten haben, die vor allem das Landkind so liebt.

Die Zucchinis zeigen gelbe Blüten, die Bohnen ranken ihre Kletter-Hilfen hinauf und die Karotten wachsen neben den Zwiebeln heimlich in die Erde hinein. Wie auch die Kartoffeln, die wahrscheinlich in wenigen Tagen zu blühen beginnen.

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Am Strauch im Topf wachsen Physalis (Kapstachelbeere), viele Tomaten und Paprika. Daneben duften viele verschiedene Kräuter und die kleinen Chilis wechseln ihre Farbe schon ganz bald von Grün zu Rot.

Der Salat wird wohl bald erntebereit sein. In seinem hellen Grün wächst er buschig aus der Erde heraus. Hoffentlich kommen die Schnecken uns nicht zuvor..

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Der Rhabarber muss unbedingt noch in diesem Monat in leckerem Kompott oder Ähnlichem enden. Denn wenn sein Gehalt an Oxalsäure steigt, wird er sogar giftig. Ihn sollte man ungefähr bis zum Johannistag, den 24. Juni, ernten. Meist endet mit diesem tag ebenso die Spargel-Ernte.

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Eine Freude für alle Sinne ist so ein Garten, wenn man ihn mit Liebe pflegt. Hier gibt es viel zu entdecken. Ein Genuss wird es allemal, wenn alles probiert werden darf. Wir sind auch gespannt, was dem Landkind wohl am Besten schmeckt..

Hier im Vergleich: rechts der Garten im Frühling, links gegenwärtig. Wir werden über das Jahr weiter aus Oma Lenchens Bauerngarten berichten..

Was raschelt denn da?

Das Landkind hat am Abend einen kleinen Igel im Garten entdeckt. Dieser befand sich vermutlich auf Futtersuche, um sich bis zum Winter wieder eine ordentliche Fettschicht anzufuttern. Zum Glück finden sich im Garten genügend Insekten. Dieser kleine Freund war noch recht mager. Wir haben ihn ein Weilchen beobachtet..

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Als ihm das Landkind zu nah kam, hat der kleine Igel sich sofort eingerollt.  Nach einem kurzen Augenblick konnten wir ein quietschfideles Kerlchen beobachten – vielleicht auch ein kleines Igel-Mädchen.

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Unser kleiner Gartenbewohner wurde mit der Zeit sogar etwas neugierig. Um ihn noch etwas hervorzulocken und dem Landkind eine kleine Freude zu machen, haben wir ihm etwas zu Essen hingestellt. Nachdem er alles vernascht hatte, verschwand er wieder im dichten Gebüsch. Wir sind gespannt, ob er uns noch ein weiteres Mal besuchen kommt..

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Im Frühling und Herbst kann es schon einmal vorkommen, dass unsere kleinen Freunde nicht genügend Futter finden. Mit passenden Nahrungsmitteln können wir ihnen helfen: Gut verträglich ist ein Gemisch aus Katzenfutter, speziellem Igelfutter und Haferflocken. So können sich auch spätgeborene Jungigel noch ordentlich Speck für den Winterschlaf anfuttern!

Tiere, die verletzt sind müssen zum Tierarzt.

Herzlich willkommen! – Insektenhotel Teil 2

Wir heißen Wildbienen, Ohrwürmer, Ameisen, Marienkäfer und viele andere Insekten herzlich willkommen! Endlich haben wir es vollbracht: das Insektenhotel ist fertig! Und wir sind ganz begeistert – aber vor allem doch gespannt. So hoffen wir doch sehr, dass es angenommen wird. Hübsch sieht es jedenfalls allemal aus. Eine Vogel-Futterstelle ist noch im Dach entstanden, eine kleine Stange dient als Landeplatz..

Einen Teil des Hotels haben wir mit runden Birkenscheiben gefüllt. In diese haben wir zuvor sieben Millimeter große Löcher gebohrt. Ideal für Wildbienen soll eine Größe zwischen zwei und zehn Millimetern sein. Zum Füllen haben wir Kiefernzapfen genommen.

Für einen weiteren Teil haben wir vier alte Blechdosen mit den vertrockneten Stängeln des Japanischen Knöterichs gefüllt. Dieser wuchert zum Glück hinten im Garten. Auch hier halfen Zapfen zum Ausfüllen des Kästchens.

Neben den Zapfen haben wir noch getrocknetes Wiesenheu – den Schafen stibitzt – und alte Backsteine zum Füllen genutzt. Das Heu haben wir unter anderem in kleine Tontöpfe gestopft. Hier sollen sich kleine Ohrwürmer wohlfühlen..

Das Landkind hat interessiert zugeschaut. Langsam aber sicher nahm alles Form an und ergab ein schönes harmonisches Bild. Zum Schluss haben wir das Ganze mit verzinktem Kaninchendraht „versiegelt“.

Oben im Dach hat noch eine Vogel-Futtterstelle Platz gefunden. Nun müssen rundherum noch die Blumen wachsen und viele Gäste einziehen. Wir werden euch auf dem Laufenden halten!

Neben den von uns verwendeten Materialien könnt ihr auch Folgendes verwenden: jegliche Art von „Totholz“, Lehm, getrocknetes Laub, Rindenmulch, Sägespäne (natur) oder Holzwolle, Stroh anstelle von Heu, unbewohnte Schneckenhäuser und röhrenartige Materialien (siehe hier der Knöterich).

Und hier geht es zum 1. Teil – Wir bauen ein Insektenhotel

Unser Beitrag ist auch auf www.naturkinder.com zu finden.

Ein Tag im Garten – in 9 Bildern