Oster-Kerzen

Nur noch wenige Wochen, dann kommt schon das Osterhäschen. Wir freuen uns sehr auf das Osterfest und den Frühling – haben schon fleißig bunte Eier aufgehängt und im Haus für den Einzug des Frühlings gesorgt. Um unsere Osternester aufzuhübschen, zum Verschenken und selbst bewundern haben das Landkind und ich kleine Oster-Kerzen gegossen.

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Dafür benötigten wir wirklich nicht viel: ein paar heile und gut ausgewaschene Eierschalen, etwas Bienenwachs und Kerzendocht. Außerdem eine alte Schale zum Wachs verflüssigen und ein paar Holzspieße.

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Die sauberen Eierschalen haben wir in ihren Karton gepackt und über dem heißen Wasserbad das Wachs geschmolzen. Währenddessen banden wir sechs kleine Dochte an Holzspieße und legten sie über die Schalen, dann kam das flüssige Wachs dazu – und nun musste das Ganze nur noch trocknen.

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Fertig waren die kleinen Eier-Kerzen, die nun eine hübsche Deko sind und gerne verschenkt werden. Im Bild oben fand eine der Kerzen ihren Platz in einem Oster-Present. Wir wünschen euch viel Freude beim Nachmachen!

Durch das Jahr mit Eva-Maria Ott-Heidmann

Unser Landkind liebt Kinderbücher jeglicher Art. Doch wenn sie die Wahl hat, greift sie immer wieder beherzt zu den Jahreszeitenbüchern von Eva-Maria Ott-Heidmann. Und auch uns werden sie nicht so schnell langweilig – auch, wenn wir sie fast täglich anschauen.

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Derzeit ist der Frühling besonders beliebt, sehnen wir ihn ja auch so herbei! Aber ganz egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – jedes der vier Bilderbücher ist sehr liebe- sowie phantasievoll illustriert. Einige Elemente, wie der kleine Zwerg, wiederholen sich und geben das Gefühl ein Teil der kleinen Welt von Frau Ott-Heidmann zu sein.

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Sie zeigt eine zauberhafte und sorgenfreie Kinderwelt in ländlichem Idyll. Zu jeder Jahreszeit finden sich typische Aktivitäten, passende Feste sowie Flora und Fauna. Gearbeitet sind die einzelnen Ausgaben wie kleine Wimmelbücher, in denen es auch schon für die Kleinsten immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Dabei prägen besonders schöne und strahlende Farben die liebevollen Aquarelle.

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Die Bücher eignen sich ebenfalls sehr schön zum Verschenken, sind robust sowie gut zu fassen für Kinderhände und außerdem recht erschwinglich.



„Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ von Eva-Maria Ott-Heidmann, erschienen bei Urachhaus.

Auf der Website der Illustratorin gibt es weitere hübsche Werke zu entdecken.

Klassiker: Kornblumen & Holundersirup

Heute geht es um zwei Klassiker: die wunderschöne Kornblume und den immer wieder geliebten Holunder. Bevor das Landkind ins Bett muss, möchte ich noch schnell etwas Holunder-Sirup vorbereiten. Auf dem Weg mussten wir an diesem schönen Kornfeld halt machen und eine Weile genießen, bis wir uns dem Holunder widmen konnten..

Ich liebe Kornblumen! Verträumt über das weite Feld schauen, den Duft warmer Sommerluft atmen und die sonnigste aller Jahreszeiten in vollen Zügen aufsaugen – dieses Gefühl hebe ich mir auf, für triste Tage. Schon als Kind war es für mich das Allerschönste durch die Felder zu streifen, diese wertvolle Kindheitserinnerung konnte ich mir bis heute bewahren..

Die Kornblume ist übrigens nicht giftig und kann zum Beispiel als hübsche Dekoration für Torten, Kuchen oder Desserts verwendet werden.

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Nun aber zum Holunder-Sirup:

Wir haben dieses Mal nur eine kleine Menge angesetzt, denn wir haben noch etwas auf Vorrat. Aber irgendwie gehört es zum Lauf des Jahres dazu – und so möchte ich unbedingt noch welchen ansetzen, bevor der Holunder verblüht ist.

Dazu haben wir circa 20 schöne Dolden (geöffnete Blüten) gesammelt und sie von Ungetier befreit. Das Waschen der Dolden empfiehlt sich nicht, da das Aroma so verloren geht. Die ganze Küche duftete angenehm intensiv nach Holunder. Während ich die Dolden säuberte und sie in einer großen Schale sammelte, setzte ich Zuckersirup an. Dafür ungefähr 400 Milliliter Wasser mit etwa 600 Gramm Zucker in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat.

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Nachdem der Zuckersirup abgekühlt war, habe ich ihn auf den Holunder gegeben. Dieser sollte komplett bedeckt sein (eventuell mit einem kleinen Teller beschweren) und etwas zwei Tage an einem kühlen Ort zugedeckt ziehen lassen. Wenn es soweit ist, werde ich den Holunder-Sirup durch ein feinmaschiges Küchentuch abseihen und den Sirup in kleine Fläschchen geben.

Diese eignen sich wunderbar zum Verschenken oder eben selbst genießen: Ein Schuss vom Sirup in Sprudelwasser, Sekt oder Bowle – so schmeckt der Sommer!

Wer mag, kann noch Zitrone hinzugeben: Dafür die Scheiben einer unbehandelten Zitrone wie auch etwas des Saftes, nach Geschmack hinzugeben. Wir geben die Zitrone lieber im Nachhinein frisch mit in das jeweilige Holunder-Getränk. Wir haben wirklich nur eine kleine Menge Sirup vorbereitet. Für größere Mengen Sirup einfach die doppelte oder dreifache Menge der Zutaten verwenden.

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Der Sirup hält sich bei uns, kühl gelagert, immer bis zur nächsten Holunder-Saison. Wenn er nicht schon lange vorher vernascht wurde..

 

Unser Artikel findet sich auch unter: www.naturkinder.com

Liebe verschenken – zum Muttertag

Nicht nur zum Muttertag macht dieses kleine Fläschchen eine Freude. Ob zum Verschenken oder um sich selbst etwas Gutes zu tun, dieses Öl verwöhnt Haut und Sinne.

Ganz einfach ein sauberes, am Besten mit heißem Wasser gespültes und getrocknetes, Glasfläschchen mit Bio-Jojobaöl (kaltgepresst und naturbelassen) befüllen und getrocknete Rosenknospen (Apotheke) nach Bedarf hinzugeben – ein paar Tage ziehen lassen und fertig ist das Schönheitselexier. Das Öl duftet ganz zart nach den Rosen und kann mit etwas Milch wunderbar in das Badewasser gegeben. Natürlich kann auch der Körper damit gecremt wie massieren werden.

Wer mag kann zusätzlich noch ein paar Tropfen ätherisches Rosenöl – für mehr Duft – hinzugeben.

Jojobaöl wird gut von der Haut aufgenommen und schützt diese mit Vitamin E. Es kann neben der Hautpflege ebenso zur Haarpflege oder als natürlicher Make-Up-Entferner verwendet werden. In Kombination mit den zarten Rosenknospen verstömt das Öl einen angenehmen Duft – der zum Sommer passt!

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