Unser Herbst – in 9 Bildern

Wir bekommen so ganz langsam ein Gefühl von nahender Weihnacht: Die ersten Schneeflöckchen sind bereits gefallen, Väterchen Frost in eingekehrt, das Landkind läuft somit stolz im Schneeanzug und die Omi macht Weihnachtskränze aus Tannengrün. Deshalb gab es heute auch schon Kuchen mit Zimt und warmen Kakao nachdem draußen die frostige Welt entdeckt wurde.

Aber nun, bevor sich der Dezember in schnellen Schritten nähert, gibt es noch einen Rückblick auf diesen wunderbaren warmen, goldenen Herbst mit seinen vielen Sonnenstrahlen und bunten Blättern..

 




Hier das Rezept zu unserer Kürbissuppe,

ein paar Ideen zum Konservieren und Lagern von Obst und Gemüse für den Winter

sowie Tipps zur Igel-Überwinterung.

Sonnenstrahlen haltbar machen – herbstliche Leckereien

Allerspätestens jetzt wird es Zeit Vorräte für die kalte Jahreszeit anzulegen. Das bedeutet dörren, einkochen und aufbewahren. Nüsse und Obst lassen sich prima im Keller aufbewahren oder aber trocknen. Vieles, vor allem auch Gemüse, lässt sich zu Kompott, Chutney oder Mus verarbeiten – und es lohnt sich immer ein bisschen gute alte Kürbis-Suppe einzufrieren, für die besonders kalten Wintertage. Das sorgt spätestens dann, wenn die ganze Familie mit einer dicken Erkältung im Bett liegt, für große Freude!

In diesem Jahr hat es der Sommer wirklich gut mit uns gemeint. Dementsprechend groß fällt da die Apfelernte aus. Unzählige lagern kühl im Keller, aus einigen wurde Mus gekocht, andere Lagern in Form von Saft und viele von ihnen wurden zu köstlichen Apfelringen. Das Dörren der Äpfel ist eine super Methode, um sie lange haltbar zu machen – und unsere Kinder lieben diesen Süßen kleinen Snack. Wir dörren sie im Ofen, man kann sie allerdings auch an der Luft auf einer Schnur in einem trockenen Raum konservieren. Jedoch benötigt diese Methode relativ viel Zeit und Geduld. Nach dem Dörren lagern wir unsere leckeren Apfelringe in einem luftdurchlässigen Leinenbeutel. Auch ein schönes Geschenk!

Die gleiche Methode lässt sich ebenso gut mit Birnen durchführen. Und köstliche Gemüsechips aus dem Dörrofen schmecken ebenfalls wirklich lecker und erinnern uns an den Sommer. Wer keinen Dörrofen besitzt und auch keine Möglichkeit zum Leihen hat, der kann im normalen Ofen bei niedriger Temperatur dörren. Dazu immer die Ofentür einen Spalt geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit austreten kann (Kochlöffel dazwischen).

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Die gute alte Kürbis-Suppe ist in kalten Tagen immer wieder ein Highlight für mich. Unser Rezept modele ich immer mal wieder um, so wird es nicht langweilig und jedes Familienmitglied kommt auf seine Kosten. Dazu gibt es eine dicke Scheibe frisches Brot. Es lohnt sich sicher immer etwas mehr zu kochen und für faule Tage aufzubewahren, sei es eingefroren oder eingekocht.

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Die vielen vielen sonnengereiften Chilis habe ich ebenfalls getrocknet und somit für den Winter konserviert. So holen wir uns immer etwas Sommer und Sonne in die Küche.



Ganz passend zu diesem Thema ist das Buch „Frederick“ von Leo Leonni – ein echter Klassiker. Unser Landkind liebt es momentan sehr. Und ich musste beim Schreiben des Textes oft an die kleine Maus denken. Fangt euch alle ein paar warme Sonnenstrahlen ein und hebt sie euch auf für den kalten Winter!

Am Sonntag ist Martinstag!

Für diejenigen, die das Laterne-Laufen noch vor sich haben: Hier ist unser mit viel Liebe gebasteltes Laternchen. Das Landkind hat mit viel Mühe die zuvor gepressten Blätter aufgeklebt und hat sein Igel-Licht voller Stolz durch das Dorf getragen.

Seitdem die Igel bei uns im Garten eingezogen sind, sind die kleinen Tierchen ein großes Thema bei uns – und somit gibt es selbstverständlich auch eine Igel-Laterne, die wir in diesem Jahr frei nach Schnauze gezaubert haben. Vielleicht konnten wir euch ja ein wenig inspirieren..

 

Willkommen Herbst – in 9 Bildern

Endlich ist es soweit, wir heißen den Herbst willkommen: Es hat doch einen besonderen Zauber, wenn das Feuer wieder im Ofen lodert, der Duft von Apfelkuchen das Haus erfüllt,wir es uns mit Büchern, Tee und Wolldecke auf dem Sofa gemütlich machen. Uns hat es hinaus in den Wald getrieben, um den Herbst zu begrüßen. Außerdem erfreuen wir uns derzeit an den vielen Nüssen, Beeren, Pflaumen, Äpfeln und Birnen..

 

Durch das Jahr mit Eva-Maria Ott-Heidmann

Unser Landkind liebt Kinderbücher jeglicher Art. Doch wenn sie die Wahl hat, greift sie immer wieder beherzt zu den Jahreszeitenbüchern von Eva-Maria Ott-Heidmann. Und auch uns werden sie nicht so schnell langweilig – auch, wenn wir sie fast täglich anschauen.

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Derzeit ist der Frühling besonders beliebt, sehnen wir ihn ja auch so herbei! Aber ganz egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – jedes der vier Bilderbücher ist sehr liebe- sowie phantasievoll illustriert. Einige Elemente, wie der kleine Zwerg, wiederholen sich und geben das Gefühl ein Teil der kleinen Welt von Frau Ott-Heidmann zu sein.

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Sie zeigt eine zauberhafte und sorgenfreie Kinderwelt in ländlichem Idyll. Zu jeder Jahreszeit finden sich typische Aktivitäten, passende Feste sowie Flora und Fauna. Gearbeitet sind die einzelnen Ausgaben wie kleine Wimmelbücher, in denen es auch schon für die Kleinsten immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Dabei prägen besonders schöne und strahlende Farben die liebevollen Aquarelle.

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Die Bücher eignen sich ebenfalls sehr schön zum Verschenken, sind robust sowie gut zu fassen für Kinderhände und außerdem recht erschwinglich.



„Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ von Eva-Maria Ott-Heidmann, erschienen bei Urachhaus.

Auf der Website der Illustratorin gibt es weitere hübsche Werke zu entdecken.

Auszeit – an der Grander Mühle

Passend zum langen Wochenende haben wir uns eine kleine Auszeit genommen. Nicht unweit der Heimat fanden wir ein wirklich schönes Zimmer in der Grander Mühle*, am Sachsenwald gelegen. Wir freuten uns auf lange Spaziergänge im Grünen, doch das Wetter wollte nicht immer so, wie wir..

Dennoch ließ sich auch der blaue Himmel zwischendurch blicken und wir genossen die warmen Herbst-Sonnenstrahlen, zu Fuß oder mit dem Rad. Ein gemütlich eingerichtetes Zimmer mit Blick auf die Bille und ein herrliches Feinschmecker-Frühstück rundeten unser langes Wochenende ab. Das Landkind packte seine sieben Sachen – der Rucksack wurde stolz selbst getragen – und dann ging es auf Entdeckungstour..

Im Sachsenwald verlieren so langsam auch die Buchen ihr Blätterkleid. Am Waldboden zeigte sich ein wahres Blättermeer. Entlang der Bille lässt es sich wunderbar wandern. Wer Glück hat entdeckt hier unter anderem Eisvögel und über 300 verschiedene Farn-Arten.

Bei schlechtem Wetter ging es in die Eulenspiegel-Stadt Mölln*. Wir bummelten durch die schöne Altstadt, den schön angelegten Kurpark und genossen den Blick auf den Stadtsee.





*Die Kuddewörder „Grander Mühle“ ist eine alte Wassermühle, die neben dem Flüsschen Bille (Nebenfluss der Elbe) am Sachsenwald liegt. Sie gilt als älteste Korn-Wassermühle Norddeutschlands. In ihrem Inneren befindet sich ein wirklich ausgezeichnetes italienisches Restaurant „Il Caminetto“, während das Nebengebäude ein kleines aber sehr gemütliches sowie stilvoll eingerichtetes Hotel beherbergt. Für Besucher mit weiter Anreise lassen sich von hier aus wunderbar Tagesausflüge nach Hamburg, an die See oder die Städte Lauenburg, Mölln und Schwerin unternehmen.

*Die von Grün und Wasser gerahmte Kleinstadt Mölln liegt im Herzogtum Lauenburg, in Schleswig-Holstein. Hier lassen sich neben einer sehr schönen kleinen Altstadt und der St. Nicolai-Kirche die Geschichte Till Eulenspiegels und eine wunderschöne Umgebung entdecken. Zum Mittagessen empfiehlt es sich im „Café am Markt“ (Marktsraße 3) vorbei zu schauen. Hier ist es nicht nur besonders gemütlich, sondern auch besonders lecker – gespeist wird regional. Am Nachmittag sollte man sich auf jeden Fall ein Stück Torte im kleinen „Café Altstadt“ gönnen!

(Auch auf www.geborgen-wachsen.de – Wochenende in Bildern)