Kleine Helferlein – Teil 2

Hier möchte ich euch nun weitere Hausmittelchen vorstellen. Darunter einige Helferlein, die in ihrem Naturzustand bei uns ihren Nutzen finden, aber auch einige Produkte mit pflanzlichen Auszügen, die sich bei uns bewährt haben..

  • Lavendel: Der Duft von Lavendel erinnert mich an den Sommer – und an Wohlbefinden. Ich träume dann von der Sonne und der Provence. Leider blüht Lavendel nicht das ganze Jahr und deshalb haben wir für den Rest des Jahres Lavendelöl im Haus. Zum einen ist es eine herrliche Zugabe für das Badewasser, zum anderen geben wir es auf einen Duftstein. Falls frischer Lavendel im Garten wächst, stelle ich gern ein Sträußchen ins Haus, ans Bett oder Streue die Blüten in ein Milchbad. Lavendel wirkt beruhigend und hilft beim Einschlafen. Besonders in der Schwangerschaft konnte ich mit ein wenig Lavendelöl auf dem Duftstein in unserem Schlafzimmer erholsamer schlafen. Aber Achtung: Babys sollten dem Duft ätherischer Öle noch nicht ausgesetzt werden!
  • Kamille: Falls nicht frisch gepflückt, sind getrocknete Kamillenblüten in der Apotheke zu bekommen. Sie lassen sich wunderbar für Kamillentee verwenden. Schon meine UrOma hat auf ihren Kamillentee geschworen. Ob Erkältung, Magen-Darm oder eine Wunde wie auch Entzündung im Mundbereich – ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kamille wirklich gut hilft. Für Mundspülungen oder zum Gurgeln eignet sich ebenfalls ein Kamillenkonzentrat.
  • Bachblüten: Gut für die Nerven: Bachblüten sind hauptsächlich in Form von Tee, Tropfen oder Pastillen zu bekommen. Schon in der Schulzeit waren die klassischen „Rescue Tropfen“ mein ständiger Begleiter – bis heute sind sie immer in meiner Handtasche zu finden. Bei emotionalen Ausnahmezuständen, Stress, Nervosität und Prüfungsangst helfen sie mir wunderbar. Zuhause auf der Couch tut es zum „Herunterfahren“ auch ein leckeres Tässchen Tee. Viele der Bachblüten-Produkte sind auch für Kinder, in der Schwangerschaft und Stillzeit geeignet. Bei den Bachblüten handelt es sich übrigens um eine ganz spezielle Mischung ihres Namensgebers Dr. Bach. Sie beinhalten: Auszüge aus Drüsentragendem Springkraut, Doldigem Milchstern, Kirschpflaume, Gelbem Sonnenröschen und Weißer Waldrebe.
  • Grapefruitkernextrakt: Grapefruitkernextrakt enthält Vitamin C und Bioflavonoide. Es unterstützt die Funktion des Immunsystems auf natürliche Weise. Wir kaufen es unter dem Namen „CitroPlus“ (siehe Titelbild). Es ist zwar etwas teuer und hält sich nicht allzu lange (wir bewahren es im Kühlschrank auf), dennoch ist es seinen Preis wert. Schon bei dem ersten Gefühl einer Erkrankung wie Erkältung oder Grippe nehme ich prophylaktisch dreimal täglich 15 Tropfen ein und bin der Überzeugung, dass es hilft. Dabei kann es ebenso bei unterschiedlichsten Erkrankungen innerlich wie auch äußerlich angewendet werden.
  • Retterspitz äußerlich: Für mich ein echter „Zaubertrank“, wobei es nicht getrunken sondern äußerlich – in Form von Wickeln – angewandt wird. Es handelt sich um eine Mischung ätherischer Öle. Eine Behandlung mit Retterspitz hilft nicht nur bei Sportverletzungen, es hilft bei vielerlei Verletzungsfolgen und Schwellungen wie auch bei Entzündungen. Eine wirklich schmerzhafte Brustentzündung (durch das Stillen bedingt) konnte ich mit Retterspitz-Wickeln wunderbar heilen.
  • Aconit Schmerzöl: Hinter der Bezeichnung Aconitum steht der Eisenhut. Ein spezielles Öl von WALA mit den Auszügen des Eisenhut hilft super bei Verspannungen, es wirkt schmerzlindernd und wärmt wohltuend. Mein Mann lässt sich bei Rückenschmerzen gerne damit einreiben. Das Schmerzöl ist sehr ergiebig und hält sich längere Zeit bei guter Lagerung. Unter der Geburt meiner Tochter war es ein wahrer Segen! Es kann helfen, sich während der Geburtsschmerzen den unteren Rücken damit einreiben zu lassen.
  • Malvenöl: Ein weiteres Produkt, das aus der Hand von WALA stammt und meiner Meinung nach sehr zu empfehlen ist, ist das Malvenöl. Es ist ein super Begleitung bei Erschöpfungszuständen. Gerade im Wochenbett hat es mich und unser Neugeborenes „beschützt“.  Es stabilisiert Mutter und Säugling mit seiner Komposition aus Malve, Linde, Johanniskraut, Schlehe und Holunder. Wir haben unsere Tochter in der erste eit immer Mal wieder zum EInschlafen damit sanft massiert. Aber auch heute ist das Malvenöl noch unser Begleiter.
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Malvenöl und Aconit Schmerzöl von WALA.

 

Falls ihr den ersten Teil verpasst habt: Kleine Helferlein – Teil 1

Kleine Helferlein – Teil 1

Stress, Schnupfen, kleine Schnittwunde – bei kleinen Zipperlein gehen wir nicht gleich zum Arzt. Es gibt viele tolle natürliche Helferlein. Sie unterstützen uns bei kleinem Übel und können manchmal sogar das größere Übel vermeiden. Insbesondere in der Schwangerschaft und Stillzeit muss man darauf achten, was man zu sich nimmt. Gerade da ist es oft unumgänglich auf natürliche Alternativen auszuweichen. Hier möchte ich euch einige Mittelchen vorstellen, die uns durch den Familienalltag helfen – und die wir fast immer im Haus haben.

  • Ingwer: Natürlich, wenn möglich, immer frisch! Wir haben aber auch immer etwas getrockneten im Haus (gerne den von Sonnentor). Er schmeckt nicht nur köstlich als Gewürz in sämtlichen Gerichten, in Tee oder Limonade, er gilt auch noch als unglaublich gesund. Während meiner Zeit in Ostafrika kochte meine Gastfamilie Ingwer in Milch auf, sobald jemand auch nur anfing zu kränkeln. Dazu kam ein großer Löffel Honig – es beruhigt den Hals, befreit durch seine Schärfe die Nase und wärmt den ganzen Körper. So mache ich es nun schon seit Jahren auch hier in der Heimat. Darüber hinaus hilft Ingwer wunderbar gegen Übelkeit. So hat er mir auch in der Schwangerschaft so einiges Übel erspart!
  • Honig: Das flüssige Gold soll antibakteriell wirken. Bei Husten und Halsschmerzen ist er für mich ein Muss. Und dabei schmeckt er herrlich in Tee oder heißer Milch. Babys sollten allerdings keinen Honig bekommen. Von WALA gibt es einen speziellen Waldhonig, verfeinert mit Wildfeigen, Erdbeeren und Wildkräutern. Ein echtes Helferlein in Belastungsphasen. Die sogenannte Nerven- und Aufbaunahrung unterstützt in Stresssituationen und regt den Stoffwechsel an. Ein Löffelchen davon erinnert mich immer an das gute alte Multi Sanostol, das meine Mutter uns Kindern früher gab. So eignet sich das natürliche Helferlein auch für kleine Schulanfänger, denen der Ernst des Lebens aufs Gemüt schlägt, im Abitur oder anderen Prüfungsphasen. Man bekommt ihn in der Apotheke, er empfiehlt sich ebenfalls zur Unterstützung in der Stillzeit.
  • Zitrone: Ein Schuss Zitrone im Mineralwasser schmeckt nicht nur erfrischend, er enthält auch eine ordentliche Portion Vitamin C und stärkt damit das Immunsystem – Zur Vorbeugung in der Erkältungszeit oder zur Unterstützung, falls es einen erwischt hat. Aber bitte keine heiße Zitrone, denn Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich! Zitronenwasser soll zudem der Verdauung helfen, entgiften und entsäuern.
  • Minze: Der gute alte Pfefferminztee ist auch bei uns ein echter Klassiker bei Erkältung oder aber zur Verdauung nach einem fettigen Essen, auch Pfefferminzöl bei verstopfter Nase oder Kopfschmerz ist altbekannt. Sie wächst ganz easy im eigenen Garten oder auf dem Balkon und schmeckt erfrischend lecker als Eistee im Sommer. Zudem wirkt sie beruhigend und entkrampfend – somit ist sie mir ein super Helferlein bei Menstruationsbeschwerden. In der Stillzeit sollte sie allerdings gemieden werden.
  • Salz: Nicht nur für den Geschmack, auch bei Erkältung: Ob zum Inhalieren, Gurgeln oder als Nasenspülung, Zum Gurgeln löse ich einen halben Teelöffel Salz in einem halben Glas Wasser, das tut dem entzündeten Hals gut. Das Salzwasser spült auch die Nasenschleimhaut und soll sie von Viren befreien. In der Apotheke ist fertige Kochsalzlösung zu bekommen. Selbstgemacht enthält das Wasser im Verhältnis immer ein Prozent Salz und kann mit der Pipette in die Nase gegeben werden. So auch die Mischung zum Inhalieren. Wir nutzen dafür ganz einfach eine Schale mit heißem Wasser, dem Salz und einem Handtuch zum Abdecken.
  • Kokosöl: Und da ist er wieder, unser Allrounder: das Kokosöl. Neben seinen vielen Nutzungsmöglichkeiten (Ich werde nochmal einen ausführlichen Beitrag schreiben), hilft es uns bei der Heilung kleinerer Schnitt- oder Schürfwunden. Und ganz wichtig: bei unzähligen Spaziergängen durch Wald und Wiesen war es uns ein guter Begleiter, denn mit seinem hohen Gehalt an Laurinsäure hält es Zecken fern und ist zudem ein Sonnenschutzmittel.

Fortsetzung folgt..

Hilfe, die Zähne kommen!

Nun ist es soweit. Die ersten zwei Zähnchen lugen keck beim Lächeln hervor. So richtig bemerkt haben wir es erst gar nicht, obwohl die Nächte nun schon etwas unruhiger sind. Im Schlaf weinte und jammerte sie teilweise herzzerreißend. Die Zähnchen recken sich inzwischen immer ein Stück weiter aus dem Zahnfleisch. Angekündigt haben sich die zwei kleinen Beißerchen jedoch Lautstark – und zwar mit einem Aufschrei, meinerseits. Meine Tochter musste doch gleich einmal ausprobieren, wie es sich damit beißen lässt – in Mamas Brust..

Nun, man sagt ja, jedes Kind zahnt anders. Wir warten schon lange auf den ersten Zahn, hat sie doch so stark gespeichelt (wir haben so einige Halstücher am Tag auswringen können) und überall drauf herumgekaut, auch auf ihren Fingerchen gelutscht.

Wir haben ihr bisher lediglich natürliche Zahnungshilfen gegeben, die ich euch hier vorstellen möchte.

Am Liebsten war ihr die Veilchenwurzel (siehe Bild). Sie ist eine wunderbare und vor allem natürliche Unterstützung beim Zahnen. Wir haben nun schon die zweite von Grünspecht – in der Drogerie zu erstehen – gekauft. An einer Schnullerkette geht sie nicht verloren und ist immer dabei. Zwischendurch spüle ich sie mit klarem Wasser und trockne sie auf der lauwarmen Heizung. Es ist nur wichtig, aufzupassen, dass sie nicht mehr benutzt wird, sobald sie brüchig wird. Es könnten Teile verschluckt werden.

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Ebenfalls beliebt ist derzeit „Sophie la Girafe“. Dabei handelt es sich um einen Beißring in Form einer kleinen Giraffe aus Naturkautschuk, der sehr gut von kleinen Händen gehalten werden kann. Es gibt eine feinere Seite mit kleinen Noppen und eine gröbere Seite mit Rillen. Wir befestigen sie ebenfalls gern an einer Schnullerkette, damit sie unterwegs nicht verloren geht.  Die Naturkautschuk-Giraffe ist lediglich mit Lebensmittelfarbe bemalt und sieht sehr hübsch aus. Zum Reinigen genügt es, mit einem feuchten Tuch darüber zu wischen oder sie unter dem Wasserhahn abzuspülen – jedoch nicht heiß!

Im Notfall hilft unserer Tochter aber auch immer ein nasskalter Waschlappen, auf dem sie dann herumbeißt und ihr geschwollenes Zahnfleisch kühlt. Ebenso beliebt und kühlend ist ein kalter Metallöffel. Natürlich lassen wir sie damit niemals unbeaufsichtigt. Auch ein harter Brotkanten lenkt nicht nur ab und schmeckt, sondern hilft zur Massage des Zahnfleischs.

Ausprobiert haben wir ebenso ein natürliches Zahnungsgel von Nuby, eine Bernsteinkette sowie Osanit-Globuli. Das Gel von Nuby soll mit Nelkenextrakt gegen den Schmerz wirken. Es wird auf die Kauleiste aufgetragen. Die Bernsteinkette mit Babysicherung trägt unsere Tochter nicht nur zum Zahnen. Doch gerade dabei soll das Harz bei Körperwärme mit seinen ätherischen Ölen helfen. Viele schwören darauf. Wir können nicht wirklich sagen ob die Kette explizit einen Nutzen für das zahnende Kind hat. Ebenso wie das Gel von Nuby.  Die Osanit-Streukügelchen bzw. Globuli sind mit fünf homöopathische Inhaltsstoffe benetzt, die Kügelchen an sich bestehen aus Zahnfreundlichem Xylit. Nebenwirkungen gibt es keine. Dennoch können wir auch hier weder eine Wirkung bestätigen, noch komplett abwägen.

Letztendlich ist eines beim Zahnen wohl besonders wichtig: ganz viel Liebe und Zuwendung. Aber auch Geduld, denn auch diese Phase geht wieder vorbei.

Seitdem die ersten zwei Zähnchen herausblitzen nutzen wir außerdem einen kleinen Fingerwaschlappen (siehe Bild), ebenfalls von Grünspecht, der zur Massage wie auch zur Zahnreinigung geeignet ist. Der kleine Fingerling wird nach jeder Benutzung gereinigt.