Sonnenstrahlen haltbar machen – herbstliche Leckereien

Allerspätestens jetzt wird es Zeit Vorräte für die kalte Jahreszeit anzulegen. Das bedeutet dörren, einkochen und aufbewahren. Nüsse und Obst lassen sich prima im Keller aufbewahren oder aber trocknen. Vieles, vor allem auch Gemüse, lässt sich zu Kompott, Chutney oder Mus verarbeiten – und es lohnt sich immer ein bisschen gute alte Kürbis-Suppe einzufrieren, für die besonders kalten Wintertage. Das sorgt spätestens dann, wenn die ganze Familie mit einer dicken Erkältung im Bett liegt, für große Freude!

In diesem Jahr hat es der Sommer wirklich gut mit uns gemeint. Dementsprechend groß fällt da die Apfelernte aus. Unzählige lagern kühl im Keller, aus einigen wurde Mus gekocht, andere Lagern in Form von Saft und viele von ihnen wurden zu köstlichen Apfelringen. Das Dörren der Äpfel ist eine super Methode, um sie lange haltbar zu machen – und unsere Kinder lieben diesen Süßen kleinen Snack. Wir dörren sie im Ofen, man kann sie allerdings auch an der Luft auf einer Schnur in einem trockenen Raum konservieren. Jedoch benötigt diese Methode relativ viel Zeit und Geduld. Nach dem Dörren lagern wir unsere leckeren Apfelringe in einem luftdurchlässigen Leinenbeutel. Auch ein schönes Geschenk!

Die gleiche Methode lässt sich ebenso gut mit Birnen durchführen. Und köstliche Gemüsechips aus dem Dörrofen schmecken ebenfalls wirklich lecker und erinnern uns an den Sommer. Wer keinen Dörrofen besitzt und auch keine Möglichkeit zum Leihen hat, der kann im normalen Ofen bei niedriger Temperatur dörren. Dazu immer die Ofentür einen Spalt geöffnet lassen damit die Feuchtigkeit austreten kann (Kochlöffel dazwischen).

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Die gute alte Kürbis-Suppe ist in kalten Tagen immer wieder ein Highlight für mich. Unser Rezept modele ich immer mal wieder um, so wird es nicht langweilig und jedes Familienmitglied kommt auf seine Kosten. Dazu gibt es eine dicke Scheibe frisches Brot. Es lohnt sich sicher immer etwas mehr zu kochen und für faule Tage aufzubewahren, sei es eingefroren oder eingekocht.

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Die vielen vielen sonnengereiften Chilis habe ich ebenfalls getrocknet und somit für den Winter konserviert. So holen wir uns immer etwas Sommer und Sonne in die Küche.



Ganz passend zu diesem Thema ist das Buch „Frederick“ von Leo Leonni – ein echter Klassiker. Unser Landkind liebt es momentan sehr. Und ich musste beim Schreiben des Textes oft an die kleine Maus denken. Fangt euch alle ein paar warme Sonnenstrahlen ein und hebt sie euch auf für den kalten Winter!

Den Herbst zelebrieren – mit Kürbissuppe

Es ist soweit: Der erste Herbststurm zieht durchs Land, die dicken Eichen biegen sich im Wind und das Laub rieselt leise hinab. Wir haben es uns heute auf der Couch mit Wolldecke, Tee und Büchern gemütlich gemacht. Nachdem wir uns am Nachmittag doch zu einem Spaziergang hinreißen ließen, hatten wir das Bedürfnis eine kräftige, heiße Suppe zu zu schlürfen..

Damit war der Herbst für uns eindeutig eingeläutet! Zum Glück hatten wir noch einen kleinen Hokkaido-Kürbis, eine Stange Porree, drei kleine Kartoffeln, zwei dicke Karotten und etwas Süßkartoffel im Haus. Schnell geschält und geschnippelt landete alles im Topf. Hinzu kam eine Knoblauchzehe und flott, auf das in Rapsöl angeschwitzte Gemüse, ordentlich Gemüsebrühe – etwa so viel, dass das Gemüse gut bedeckt war. Wir mögen unser Gemüse-Süppchen gern schön dick, vor allem das Landkind.

Nachdem das Ganze eine Weile köchelte wurde alles püriert, noch schnell ein großer Löffel Creme Fraiche sowie Salz und Pfeffer hinzu. Einfach schmeckt es doch meist am Allerbesten!

Garniert mit noch mehr Creme und ein wenig Liebstöckel aus dem Garten konnten wir unsere Suppe dann genießen, während wir durch das Fenster den kleinen Herbststurm verfolgten. Ein schöner Start in die gemütlichste aller Jahreszeiten..