Tolle Knolle: Süßkartoffel für das Landbaby (Beikost-Start)

Es ist soweit, das Landbaby ist seit ein paar Wochen kein komplettes Stillbaby mehr. Wir haben uns dem Brei gewidmet. Meine Güte ist die Zeit schnell vergangen! Es nimmt alles seinen Lauf, genau wie damals schon beim Landkind habe ich das Gefühl die Zeit rennt und die Entwicklung ist von Tag zu Tag groß.

Wie schon beim Landkind starteten wir auch dieses Mal mit der süßen Knolle: unserer heiß geliebten Süßkartoffel. Denn was die Mama gern in Form von Pommes Frites mag, das schmeckt natürlich auch den Kleinsten in Form von samtigem Brei.

IMG_1210Beta Carotin, Kalium, Vitamin C, Vitamin B1, Vitamin A, Vitamin E, Ballaststoffe – die Süßkartoffel ist auch für Babys ein echtes Leckerchen sowie ein toller Energie-Lieferant: gesund und super leicht zu verarbeiten. Wir dämpfen sie (wie jegliches Brei-Gemüse), geben ein wenig Flüssigkeit vom Kochen sowie einen guten Schuss hochwertiges Rapsöl hinzu und pürieren das Ganze zu einer samtigen Masse.

Das Landbaby isst diesen leicht süßlichen Brei tatsächlich am allerliebsten. Auch in Kombination mit Pastinake oder Kürbis – perfekt für diese Jahreszeit. Das ist sogar für uns Große und das Landkind mit einem Stückchen Butter und ein wenig Salz richtig schmackhaft.

IMG_1198Neben dem Mittags-Brei aus Gemüse darf das Landbaby nun auch so richtig das Essen lernen. Alles, was es in Breiform gibt darf das Baby ebenso in weich gekochter Form selbst probieren – mit den eigenen Händen. Es gibt hier und da auch mal ein wenig Banane, gedünsteten Apfel oder anderes Obst. Nebenbei wird weiter gestillt. Zusätzliche Flüssigkeit benötigt unser Landbaby vorerst nicht.

Auch beim Kochen für die Kleinsten gilt für uns so weit möglich: bio, regional und saisonal. An dieser Stelle möchte ich unbedingt ein wenig Werbung machen: Freunde von uns stecken unglaublich viel Herzblut in das Wachstum ihrer Superknollen. Sönkes Süßkartoffeln werden hier in der Region mittlerweile in vielen Märkten vertrieben. Greift zu, unterstützt die jungen Pioniere und genießt leckere Süßkartoffeln!

IMG_1203Mehr zu Sönkes Süßkartoffeln und den passenden Händler unter http://www.soenkes-suesskartoffeln.de

Lasst es euch und euren Kleinen schmecken!

Hausgeburt: Das Landbaby ist da!

Im April war es endlich soweit, das Landkind durfte ihre kleine Schwester begrüßen! Eine lange Pause haben wir eingelegt, nachdem das kleine Landbaby das Licht der Welt erblickte. Wir haben uns Zeit genommen uns kennenzulernen, zu kuscheln und einzuleben. Es war für uns alle Liebe auf den ersten Blick. Und die große Schwester schmust, drückt und küsst liebevoll und überschwänglich – eben genau so, wie kleine Kinderhände es können.

Kleines Wunder

Ganz entspannt und gemütlich kam das kleine Wunder bei einer Hausgeburt zur Welt. Das hatten wir lange geplant. Es war ein großes Glück: alles kam so, wie ich es mir erhofft und vorgestellt hatte. Für mich und meinen Mann war es der reinste Luxus dieses intime Erlebnis Zuhause erfahren zu können.

Vertrauen in die Hebamme

Schon im Vorfeld war die Betreuung durch unsere Hausgeburts-Hebamme sehr viel intensiver und inniger als üblich – jedenfalls weit mehr als wir es zuvor mit dem Landkind, das im hiesigen Klinikum zur Welt kam, erlebt hatten. Ein enger und vertrauter Kontakt entstand im Laufe der Schwangerschaft, der sich positiv auf die Geburt auswirkte. Wir hatten großes Vertrauen in „unsere Hebamme“.

Hausgeburt – ein schwieriges Thema

Viele legten die Stirn kraus, als ich im Vorfeld von unserer geplante Hausgeburt erzählte. Das liegt meines Erachtens daran, dass die meisten Menschen sich bisher nicht mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Völlig falsche Vorstellungen kamen in Gesprächen zum Vorschein.  Diese wandelten sich oft in reges Interesse. Weshalb ich hier auch unbedingt davon berichten möchte.

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Das Wichtigste: Entspannung

Auch in der Klinik konnte ich unter der ersten Geburt gute Erfahrungen machen. Ich habe damals ambulant entbunden. Dennoch war es mir zu wuselig und wenig privat. Noch mehr Entspannung konnte ich im eigenen Heim finden – die eigene Dusche, das eigene Bett, hier konnten wir unser Nest gut vorbereiten. Und ich glaube ganz fest daran, dass Entspannung und Ruhe das allerwichtigste unter der Geburt sind. Denn nur wenn wir uns entspannen, bewahren wir Ruhe mit dem Schmerz und können unseren Körper besser spüren.

Und so ging es ganz schnell: Das kleine Landbaby kam besonders flott und in unserem Wohnzimmer vor dem warmen Ofen zur Welt. Von der ersten Wehe an waren es nicht einmal anderthalb Stunden. Und schon konnten wir glücklich und erschöpft auf unserer Couch kuscheln, während das Landkind in der Nacht weiter ruhig uns selig schlafen konnte.

Kein Stress für das Landkind

Das war ein weiterer Pluspunkt. Das Landkind konnte unter der Geburt einfach in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und das Landbaby gleich am nächsten morgen begrüßen. Im Notfall und auch tagsüber hätte sich die Großmutti gut gekümmert.

Liebevoll und kompetent Umsorgt

Ich erinnere mich an meine erste Geburt: eine Hebamme die gerade Dienst hatte betreute uns unter der Geburt, sie kam hin und wieder in den Kreissaal und ging dann um nach den anderen Damen zu schauen. Nun, bei uns Zuhause, hatte ich die voller Aufmerksamkeit zweier Hebammen für mich ganz allein. Welch ein Luxus!

Ich fühlte mich wirklich sehr gut aufgehoben und umsorgt. Alles verlief sehr ruhig und unsere Hebamme sowie ihre Unterstüzung handelten unseres Erachtens sehr bedacht und kompetent. Ich wusste, dass sobald nur eine Kleinigkeit das Baby oder mich in Gefahr bringe würde, sie nicht zögern würden uns in das Klinikum zu verlegen.

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Entbunden haben wir mit einem sehr erfahrenen und  kompetenten Hausgeburts-Team aus Lüneburg. Die Kosten für eine Hausgeburt trägt in der Regel ebenfalls die Krankenkasse.

 

Kugelrunde Ostern – in 9 Bildern

Hier noch schnell, bevor der ganze Zauber wieder vorüber ist, ein paar Eindrücke von unserem Osterfest. Da war von Schnee bis Sonne alles dabei – wir haben uns an bunten Blumen, den ersten Bienen und viel zu vielen leckeren Schoko-Eiern erfreut..

Und haben uns die Zeit vertrieben, denn wir warten ungeduldig. Es sind plötzlich nur noch wenige Tage, bis das Landbaby endlich in unserem Armen liegt, geküsst und geschmust. Ungeduld macht sich auch beim Landkind bereit, denn eigentlich kann sich das Schwesterschen doch endlich mal sehen lassen..

 

 

Das Oster-Wochenende beginnt bei uns mit dem traditionellen Osterfeuer am Samstagabend – nur in diesem Jahr musste es wetterbedingt leider ausfallen, also haben wir es uns vor dem Ofen gemütlich gemacht. Kein wirklicher Ersatz, aber sehr entspannt und ein Segen für die hochschwanegere Landmutti.

Dicke Schneeflocken verhinderten dann leider ebenso, dass der Hase die köstlichen sowie kunterbunten Eier im Garten verstecken konnte, also durfte das Landkind am Sonntagmorgen im Haus auf die Suche gehen.

Neben schmackhaften Schoko-Eiern – die zur großen Freude gleich verputzt werden durften – gab es ein Büchlein, den ersten Zahnputzbecher zum Üben. Mit dem Ausspucken will es nämlich noch nicht so ganz klappen.

Der Sonntag beginnt dann erst richtig mit einem satten Oster-Frühstück, das sich über den ganzen Tag zieht und mit einem Spaziergang endet. Am Montag war das Wetter zum Glück doch noch schön und so durfte noch bei Oma im Garten gestöbert werden..