Garten-Glück: Zucchini-Suppe

Wir haben derzeit so viel Zucchini im Garten, dass ich mir öfter Mal etwas Neues einfallen lassen muss. Diese Suppe ist allerdings altbewährt. Sie schmeckt gut, ist schön leicht und besonders schnell zubereitet – also perfekt für warme Sommer-Tage!

20180709_171640

Und wenn das Gemüse aus dem eigenen Garten kommt, dann schmeckt es uns umso besser. Mit Liebe groß gezogen und verarbeitet..

Und so klappt es ganz schnell und einfach für die kleine Familie: Zwei große Zucchinis, zwei Kartoffeln, drei Charlotten und eine Knoblauchzehe kleinschneiden und in Öl andünsten. Anschließend das komplette Gemüse mit Brühe bedecken und nur kurz köcheln lassen. Denn die Zucchini sollte noch etwas knackig sein. Ansonsten sind einerseits die guten Vitamine verkocht und andererseits geht die schöne grüne Farbe verloren – und das Auge isst ja schließlich mit!

20180709_170150(0)

Das Ganze dann flott pürieren und mit einem großen Schuss Sahne aufgießen. Wer mag, kann statt Sahne auch gut einen großen Esslöffel Mandelmus (vegan) verwenden. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken sowie mit frisch gehackter Petersilie verfeinern. Fertig!

20180709_172204

Die Suppe schmeckt auch kalt – gerade jetzt im Sommer – wirklich köstlich. Manchmal gebe ich dann geröstete Cashewnüsse hinzu..

 

Eiszeit!

Da unser Eis-Konsum momentan parallel zu den Temperaturen steigt und vor allem das Landkind diese kühle Leckerei liebt, machen wir unser Eis ganz flott selbst.

Dafür benutzen wir wiederverwendbare Silikonformen, in die wir Direktsäfte oder Fruchtpürees ohne Zuckerzusatz füllen – eine schnelle wie auch gesündere Alternative zu gekauftem Eis, die ganz auf unliebsame Zusatzstoffe verzichtet.

 

Ich liebe alles, was mit Kokos und Ananas zu tun hat und stehe daher ganz besonders auf Piña Colada. Eine wirklch leckere wie auch alkoholfreie Variante – super auch für Still-Mamis – gibt es von Voelkel.

Dieses Getränk lässt sich ebenfalls super in köstliches Eis verwandeln!

So schmeckt Kindheit im Winter: Grießbrei mit Holunderbeer-Sirup

Manchmal muss etwas himmlisch Süßes und zugleich Wärmendes sein. Wie gut, dass wir Tante Anna’s Holunderbeer-Sirup vom vergangenen Sommer im Haus haben. Der schmeckt hervorragend auf frisch gekochtem Grießbrei – genau das Richtige bei der Kälte. Nicht nur das Landkind genießt diese süße Köstlichkeit, auch ich fühle mich beim Duft des warmen Breis wie ein kleines Mädchen, das gerade völlig durchnässt vom Schlittenfahren heimgekommen ist. Ein Genuss, einfach und lecker.



So einfach geht’s:

Für den Grießbrei ganz einfach Milch aufkochen, vom Herd nehmen und Grieß unterrühren – auf einen Liter Milch kommen bei uns ungefähr zehn Esslöffel Grieß. Je nachdem, ob wir den Brei dicker oder flüssiger möchten, kommt noch ein Löffelchen Grieß hinzu oder weg. Für gewöhnlich kommt noch ein Esslöffel Zucker in den Topf, den benötigen wir dieses Mal jedoch wegen dem süßen Sirup nicht.

Einen großen Vorrat an Holunderbeer-Sirup solltet ihr euch dringend im nächsten Spätsommer anlegen. Aber der Grießbrei schmeckt jetzt im Winter ebenso herrlich mit Zimt und Zucker, Pflaumenkompott, oder auch mit heißen Kirschen wie Himbeeren.

Mein Soul Food: Rohkost-Salat

Genau das Richtige bei diesem Schmuddel-Wetter: eine große Schale Rohkost-Salat. Das ist für mich Soul Food – und zwar nach einem langen Tag stilecht auf der Couch genossen. Was recht verstaubt und altmodisch klingt, schmeckt wirklich herrlich und macht echt Gute Laune. Mal fern ab von den ganzen Vitaminen..

20171005_182523

Schnell die Karotten, ein wenig Apfel und den Knollensellerie geputzt und geraspelt, flott den Rotkohl schön fein geschnitten, daraufhin das Sellerie-Grün und etwas Frühlingszwiebel sowie Walnüsse gehackt. Alles ganz nach belieben. Zum Schluss werden etwas Zitronensaft, Rapsöl und ein großer Löffel Creme Fraiche hinzugegeben und alles gut vermengt. Abgeschmeckt mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer – fertig!

20171005_181051

Das Ganze am Besten etwas ziehen lassen und zum Genuss eine dicke frische Scheibe Vollkornbrot dazu. Das ist verdammt lecker! Zudem enthält das Gemüse roh die meisten Nährstoffe. Die Walnüsse – ohne Frage – sind gut fürs Köpfchen.

20171005_181312

Je nach dem, was wir gerade im Haus haben gibt es den Salat unter anderem auch mal mit Haselnüssen, Schnittlauch, Fenchel, Kohlrabi oder Radieschen. Er eignet sich neben dem Genuss Zuhause ebenfalls gut für die Schule oder die Arbeit und schmeckt auch noch am nächsten Tag wunderbar. Guten Appetit!

Naturschätze – in 9 Bildern

Leichte Nebelschwaden liegen über den Feldern, leise raschelt der Wind durch das Laub und die letzten Sonnenstrahlen kitzeln sanft auf der Nase. Mit dem Herbst liegt ein ganz besonderer Duft in der Luft und ein spezielles Gefühl macht sich breit: die Lust auf warme Farben, kuschelige Pullover, Tee, Lichter und viel Gemütlichkeit. Für mich eine ganz besondere Zeit, die Lust weckt auf Spaziergänge. Denn es gibt viele spannende Dinge zu entdecken..

Vor allem mit Kindern gibt es nun viele kleine Schätze zu finden, die sich nach Herzenslust zum Basteln, Kochen oder gar Backen eignen. Wie wäre es mit einer bunten Herbstschale, einem schmackhaften Kürbissüppchen, warmem Apfelkuchen oder einem Kastanienmännchen?




Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal.

(Auch auf www.naturkinder.com)

Den Herbst zelebrieren – mit Kürbissuppe

Es ist soweit: Der erste Herbststurm zieht durchs Land, die dicken Eichen biegen sich im Wind und das Laub rieselt leise hinab. Wir haben es uns heute auf der Couch mit Wolldecke, Tee und Büchern gemütlich gemacht. Nachdem wir uns am Nachmittag doch zu einem Spaziergang hinreißen ließen, hatten wir das Bedürfnis eine kräftige, heiße Suppe zu zu schlürfen..

Damit war der Herbst für uns eindeutig eingeläutet! Zum Glück hatten wir noch einen kleinen Hokkaido-Kürbis, eine Stange Porree, drei kleine Kartoffeln, zwei dicke Karotten und etwas Süßkartoffel im Haus. Schnell geschält und geschnippelt landete alles im Topf. Hinzu kam eine Knoblauchzehe und flott, auf das in Rapsöl angeschwitzte Gemüse, ordentlich Gemüsebrühe – etwa so viel, dass das Gemüse gut bedeckt war. Wir mögen unser Gemüse-Süppchen gern schön dick, vor allem das Landkind.

Nachdem das Ganze eine Weile köchelte wurde alles püriert, noch schnell ein großer Löffel Creme Fraiche sowie Salz und Pfeffer hinzu. Einfach schmeckt es doch meist am Allerbesten!

Garniert mit noch mehr Creme und ein wenig Liebstöckel aus dem Garten konnten wir unsere Suppe dann genießen, während wir durch das Fenster den kleinen Herbststurm verfolgten. Ein schöner Start in die gemütlichste aller Jahreszeiten..

Kresse, Kresse und noch mehr Kresse

Habt ihr euch eigentlich auch schon einmal gefragt, was passiert, wenn man die Kresse einfach weiter wachsen lässt anstatt sie auf das Butterbrot zu streuen?

20170524_153225

Bei uns ist sie immer so fix aufgegessen, dass diese Frage lange unbeantwortet blieb. Im Garten haben wir nun beobachtet, was sich aus den kleinen braunen Samen entwickelt..

20170526_181624.jpg

Kresse wächst nahezu überall und jederzeit in der Wohnung, meist bei uns auf der Fensterbank der Küche. Dafür genügt ein klein wenig Erde oder auch Watte und genügend Feuchtigkeit.

IMG_0340

Schon nach wenigen Tagen zeigt sich ein grünes Ergebnis, das – leicht scharf – auf dem Butterbrot fabelhaft schmeckt. Aber auch in Quark oder Dip, auf Salat oder Suppen sorgt sie für ein herrliches Aroma. Günstig ist dabei auch der Vitamin C-Gehalt.

20170530_115349.jpg

Schon nach kurzer Zeit kann das köstliche Kraut geerntet werden, dieses Mal haben wir jedoch unsere Finger davon gelassen und gespannt beobachtet, wie sich die kleinen Pflänzchen weiter entwickeln.

20170618_103311

Aus den kleinen Sprösslingen entstehen hübsche feine Blätter, die der Blattpetersilie ähneln. Ihr Geschmack ist etwas schärfer, nahe dem der Kapuzinerkresse.

20170721_141248

Jetzt, nach einigen Wochen, zeigen sich hübsche weiße Blüten. Die Kresse gehört zu den Kreuzblütlern und ist einjährig. Den Sommer über wird sie uns noch Freude bereiten, sei es mit ihrem Geschmack oder mit ihrem filigranen Aussehen.

 

(Auch auf www.naturkinder.com)