Spätsommerlicher Gruß: Fliederbeer-Suppe

Diese köstliche Süßspeise ist ein echter Klassiker. Dennoch landet sie nur noch selten auf dem Tisch. Schade, obwohl sie mit ihrem himmlischen Geschmack  sowie ihrer kräftigen Farbe an Kindheit und Sommer erinnert. Holunder- oder auch Fliederbeeren lassen sich jedenfalls derzeit in Hülle und Fülle finden – vielleicht habt ihr jetzt ja auch Lust!

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Wir haben die Leckerei mit eingekochten Apfelschnitzen und Vanillepudding genossen. Den Klassiker gibt es normalerweise allerdings mit Grießklöschen.



Übrigens: Der Name „Fliederbeere“ ist recht irreführend. Handelt es sich hier doch um die Beeren des Holunders und nicht um jene des Flieders, der sowieso keine Beeren trägt. Doch im Plattdeutschen heißt der Holunder eben Flieder – so ist es hier im Norden!

„Adieu“, sagt der Sommer – mit einem letzten Mahl aus dem Garten

Üppig wuchs in diesem Jahr unser Gemüse, die Sonne gab ihm einem herrlichen Duft und vor allem ein köstliches Aroma. Viele viele Tage konnten wir einiges einfach ernten und es sofort verspeisen oder damit etwas leckeres am Herd zaubern..

Nun ist der Sommer fast vorbei, er sagt „Adieu“ mit einem köstlichen Abendessen:

Tomaten, die nach Sonne Duften und duftendes Basilikum, das schmeckt wie Urlaub! Außerdem: Erste Kartoffeln mit Rosmarin und Knoblauch, dazu grüne Bohnen (die schmecken einfach nur aus dem Garten sooo unheimlich gut!) mit Zwiebeln – verfeinert mit ein wenig Speck.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Gartenjahr! Und ich habe schon große Pläne: im nächsten Jahr möchte ich die Anbaufläche unbedingt noch einmal vergrößern. Aber nun begrüßen wir erst einmal den Herbst: Birnen, Äpfel, Kastanien, Pflaumen und Nüsse warten darauf vernascht zu werden..

Garten-Glück: Zucchini-Suppe

Wir haben derzeit so viel Zucchini im Garten, dass ich mir öfter Mal etwas Neues einfallen lassen muss. Diese Suppe ist allerdings altbewährt. Sie schmeckt gut, ist schön leicht und besonders schnell zubereitet – also perfekt für warme Sommer-Tage!

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Und wenn das Gemüse aus dem eigenen Garten kommt, dann schmeckt es uns umso besser. Mit Liebe groß gezogen und verarbeitet..

Und so klappt es ganz schnell und einfach für die kleine Familie: Zwei große Zucchinis, zwei Kartoffeln, drei Charlotten und eine Knoblauchzehe kleinschneiden und in Öl andünsten. Anschließend das komplette Gemüse mit Brühe bedecken und nur kurz köcheln lassen. Denn die Zucchini sollte noch etwas knackig sein. Ansonsten sind einerseits die guten Vitamine verkocht und andererseits geht die schöne grüne Farbe verloren – und das Auge isst ja schließlich mit!

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Das Ganze dann flott pürieren und mit einem großen Schuss Sahne aufgießen. Wer mag, kann statt Sahne auch gut einen großen Esslöffel Mandelmus (vegan) verwenden. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken sowie mit frisch gehackter Petersilie verfeinern. Fertig!

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Die Suppe schmeckt auch kalt – gerade jetzt im Sommer – wirklich köstlich. Manchmal gebe ich dann geröstete Cashewnüsse hinzu..

 

Eiszeit!

Da unser Eis-Konsum momentan parallel zu den Temperaturen steigt und vor allem das Landkind diese kühle Leckerei liebt, machen wir unser Eis ganz flott selbst.

Dafür benutzen wir wiederverwendbare Silikonformen, in die wir Direktsäfte oder Fruchtpürees ohne Zuckerzusatz füllen – eine schnelle wie auch gesündere Alternative zu gekauftem Eis, die ganz auf unliebsame Zusatzstoffe verzichtet.

 

Ich liebe alles, was mit Kokos und Ananas zu tun hat und stehe daher ganz besonders auf Piña Colada. Eine wirklch leckere wie auch alkoholfreie Variante – super auch für Still-Mamis – gibt es von Voelkel.

Dieses Getränk lässt sich ebenfalls super in köstliches Eis verwandeln!

So schmeckt Kindheit im Winter: Grießbrei mit Holunderbeer-Sirup

Manchmal muss etwas himmlisch Süßes und zugleich Wärmendes sein. Wie gut, dass wir Tante Anna’s Holunderbeer-Sirup vom vergangenen Sommer im Haus haben. Der schmeckt hervorragend auf frisch gekochtem Grießbrei – genau das Richtige bei der Kälte. Nicht nur das Landkind genießt diese süße Köstlichkeit, auch ich fühle mich beim Duft des warmen Breis wie ein kleines Mädchen, das gerade völlig durchnässt vom Schlittenfahren heimgekommen ist. Ein Genuss, einfach und lecker.



So einfach geht’s:

Für den Grießbrei ganz einfach Milch aufkochen, vom Herd nehmen und Grieß unterrühren – auf einen Liter Milch kommen bei uns ungefähr zehn Esslöffel Grieß. Je nachdem, ob wir den Brei dicker oder flüssiger möchten, kommt noch ein Löffelchen Grieß hinzu oder weg. Für gewöhnlich kommt noch ein Esslöffel Zucker in den Topf, den benötigen wir dieses Mal jedoch wegen dem süßen Sirup nicht.

Einen großen Vorrat an Holunderbeer-Sirup solltet ihr euch dringend im nächsten Spätsommer anlegen. Aber der Grießbrei schmeckt jetzt im Winter ebenso herrlich mit Zimt und Zucker, Pflaumenkompott, oder auch mit heißen Kirschen wie Himbeeren.

Mein Soul Food: Rohkost-Salat

Genau das Richtige bei diesem Schmuddel-Wetter: eine große Schale Rohkost-Salat. Das ist für mich Soul Food – und zwar nach einem langen Tag stilecht auf der Couch genossen. Was recht verstaubt und altmodisch klingt, schmeckt wirklich herrlich und macht echt Gute Laune. Mal fern ab von den ganzen Vitaminen..

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Schnell die Karotten, ein wenig Apfel und den Knollensellerie geputzt und geraspelt, flott den Rotkohl schön fein geschnitten, daraufhin das Sellerie-Grün und etwas Frühlingszwiebel sowie Walnüsse gehackt. Alles ganz nach belieben. Zum Schluss werden etwas Zitronensaft, Rapsöl und ein großer Löffel Creme Fraiche hinzugegeben und alles gut vermengt. Abgeschmeckt mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer – fertig!

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Das Ganze am Besten etwas ziehen lassen und zum Genuss eine dicke frische Scheibe Vollkornbrot dazu. Das ist verdammt lecker! Zudem enthält das Gemüse roh die meisten Nährstoffe. Die Walnüsse – ohne Frage – sind gut fürs Köpfchen.

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Je nach dem, was wir gerade im Haus haben gibt es den Salat unter anderem auch mal mit Haselnüssen, Schnittlauch, Fenchel, Kohlrabi oder Radieschen. Er eignet sich neben dem Genuss Zuhause ebenfalls gut für die Schule oder die Arbeit und schmeckt auch noch am nächsten Tag wunderbar. Guten Appetit!

Naturschätze – in 9 Bildern

Leichte Nebelschwaden liegen über den Feldern, leise raschelt der Wind durch das Laub und die letzten Sonnenstrahlen kitzeln sanft auf der Nase. Mit dem Herbst liegt ein ganz besonderer Duft in der Luft und ein spezielles Gefühl macht sich breit: die Lust auf warme Farben, kuschelige Pullover, Tee, Lichter und viel Gemütlichkeit. Für mich eine ganz besondere Zeit, die Lust weckt auf Spaziergänge. Denn es gibt viele spannende Dinge zu entdecken..

Vor allem mit Kindern gibt es nun viele kleine Schätze zu finden, die sich nach Herzenslust zum Basteln, Kochen oder gar Backen eignen. Wie wäre es mit einer bunten Herbstschale, einem schmackhaften Kürbissüppchen, warmem Apfelkuchen oder einem Kastanienmännchen?




Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal.

(Auch auf www.naturkinder.com)