Klassiker: Kornblumen & Holundersirup

Heute geht es um zwei Klassiker: die wunderschöne Kornblume und den immer wieder geliebten Holunder. Bevor das Landkind ins Bett muss, möchte ich noch schnell etwas Holunder-Sirup vorbereiten. Auf dem Weg mussten wir an diesem schönen Kornfeld halt machen und eine Weile genießen, bis wir uns dem Holunder widmen konnten..

Ich liebe Kornblumen! Verträumt über das weite Feld schauen, den Duft warmer Sommerluft atmen und die sonnigste aller Jahreszeiten in vollen Zügen aufsaugen – dieses Gefühl hebe ich mir auf, für triste Tage. Schon als Kind war es für mich das Allerschönste durch die Felder zu streifen, diese wertvolle Kindheitserinnerung konnte ich mir bis heute bewahren..

Die Kornblume ist übrigens nicht giftig und kann zum Beispiel als hübsche Dekoration für Torten, Kuchen oder Desserts verwendet werden.

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Nun aber zum Holunder-Sirup:

Wir haben dieses Mal nur eine kleine Menge angesetzt, denn wir haben noch etwas auf Vorrat. Aber irgendwie gehört es zum Lauf des Jahres dazu – und so möchte ich unbedingt noch welchen ansetzen, bevor der Holunder verblüht ist.

Dazu haben wir circa 20 schöne Dolden (geöffnete Blüten) gesammelt und sie von Ungetier befreit. Das Waschen der Dolden empfiehlt sich nicht, da das Aroma so verloren geht. Die ganze Küche duftete angenehm intensiv nach Holunder. Während ich die Dolden säuberte und sie in einer großen Schale sammelte, setzte ich Zuckersirup an. Dafür ungefähr 400 Milliliter Wasser mit etwa 600 Gramm Zucker in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat.

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Nachdem der Zuckersirup abgekühlt war, habe ich ihn auf den Holunder gegeben. Dieser sollte komplett bedeckt sein (eventuell mit einem kleinen Teller beschweren) und etwas zwei Tage an einem kühlen Ort zugedeckt ziehen lassen. Wenn es soweit ist, werde ich den Holunder-Sirup durch ein feinmaschiges Küchentuch abseihen und den Sirup in kleine Fläschchen geben.

Diese eignen sich wunderbar zum Verschenken oder eben selbst genießen: Ein Schuss vom Sirup in Sprudelwasser, Sekt oder Bowle – so schmeckt der Sommer!

Wer mag, kann noch Zitrone hinzugeben: Dafür die Scheiben einer unbehandelten Zitrone wie auch etwas des Saftes, nach Geschmack hinzugeben. Wir geben die Zitrone lieber im Nachhinein frisch mit in das jeweilige Holunder-Getränk. Wir haben wirklich nur eine kleine Menge Sirup vorbereitet. Für größere Mengen Sirup einfach die doppelte oder dreifache Menge der Zutaten verwenden.

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Der Sirup hält sich bei uns, kühl gelagert, immer bis zur nächsten Holunder-Saison. Wenn er nicht schon lange vorher vernascht wurde..

 

Unser Artikel findet sich auch unter: www.naturkinder.com

Was wächst in Wald und Wiese – in 9 Bildern

Alles ist plötzlich grün, überall wächst und wuchert es. Da fehlt oft der Block fürs Detail und wir sehen im wahrsten Sinne des Wortes: den Wald vor lauter Bäumen nicht. Doch da versteckt sich so einiges in Wald und Wiese..




Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal.

Herzlich willkommen! – Insektenhotel Teil 2

Wir heißen Wildbienen, Ohrwürmer, Ameisen, Marienkäfer und viele andere Insekten herzlich willkommen! Endlich haben wir es vollbracht: das Insektenhotel ist fertig! Und wir sind ganz begeistert – aber vor allem doch gespannt. So hoffen wir doch sehr, dass es angenommen wird. Hübsch sieht es jedenfalls allemal aus. Eine Vogel-Futterstelle ist noch im Dach entstanden, eine kleine Stange dient als Landeplatz..

Einen Teil des Hotels haben wir mit runden Birkenscheiben gefüllt. In diese haben wir zuvor sieben Millimeter große Löcher gebohrt. Ideal für Wildbienen soll eine Größe zwischen zwei und zehn Millimetern sein. Zum Füllen haben wir Kiefernzapfen genommen.

Für einen weiteren Teil haben wir vier alte Blechdosen mit den vertrockneten Stängeln des Japanischen Knöterichs gefüllt. Dieser wuchert zum Glück hinten im Garten. Auch hier halfen Zapfen zum Ausfüllen des Kästchens.

Neben den Zapfen haben wir noch getrocknetes Wiesenheu – den Schafen stibitzt – und alte Backsteine zum Füllen genutzt. Das Heu haben wir unter anderem in kleine Tontöpfe gestopft. Hier sollen sich kleine Ohrwürmer wohlfühlen..

Das Landkind hat interessiert zugeschaut. Langsam aber sicher nahm alles Form an und ergab ein schönes harmonisches Bild. Zum Schluss haben wir das Ganze mit verzinktem Kaninchendraht „versiegelt“.

Oben im Dach hat noch eine Vogel-Futtterstelle Platz gefunden. Nun müssen rundherum noch die Blumen wachsen und viele Gäste einziehen. Wir werden euch auf dem Laufenden halten!

Neben den von uns verwendeten Materialien könnt ihr auch Folgendes verwenden: jegliche Art von „Totholz“, Lehm, getrocknetes Laub, Rindenmulch, Sägespäne (natur) oder Holzwolle, Stroh anstelle von Heu, unbewohnte Schneckenhäuser und röhrenartige Materialien (siehe hier der Knöterich).

Und hier geht es zum 1. Teil – Wir bauen ein Insektenhotel

Unser Beitrag ist auch auf www.naturkinder.com zu finden.

Ein Tag im Garten – in 9 Bildern

Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

So ganz allmählich wird es Sommer – auch in Oma Lenchens Bauerngarten. Wir haben so einiges entdecken können, an einem sonnigen Nachmittag..

 

Hier im Vergleich der Bauerngarten jetzt, im Mai, sowie vor knapp einem Monat im April (rechts): Der Garten strahlt nun in sattem Grün, die Sonne lacht. Die Tulpen zeigen sich noch immer in voller Pracht, nun neben den blauen Tupfern der Vergissmeinnicht. Aus den Knospen der Bäume sind mittlerweile Blätter geworden, der Rhabarber ist ein ganzes Stück gewachsen und hier und da zeigt sich etwas Neues..

 

Das Landkind ist, wie immer, gerne auf Erkundungstour: So könnte sich doch im Blumentopf etwas Interessantes verstecken – und auch auf dem Rasen lässt sich bestimmt etwas Spannendes entdecken! Und weil die Sonne schon so schön strahlt, ersetzt nun der blaue Sonnenhut das Mützchen..

 

Aus Samen, Setzlingen und Knollen sind nun Keimlinge und kleine Pflänzchen geworden. Nun lässt sich schon erahnen, was hoffentlich bald heranwächst – und dann so lecker schmeckt!

Zwischen den Walderdbeeren tummeln sich Vergissmeinnicht, sie teilen sich das Beet in friedlicher Nachbarschaft.

 

Die Schäfchen haben es sich im Schatten auf dem Stroh gemütlich gemacht – hier lässt sich das Wochenbett für die Schnuckenmutter gut zubringen. Auch Nachbars Hahn ist neugierig und schaut, was das Landkind für ein Getose macht.

 

Während wir auf der Gartenbank zur Mittagszeit dösen, hat eine kleine Meise die Reste der schmackhaften Quiche Lorraine entdeckt. Wir beobachten sie leise beim Naschen und erfreuen uns an den hübschen Blumen, welche die Kaffeetafel nun schmücken..

Oma Lenchens Bauerngarten im April:

-> Oma Lenchens Bauerngarten

 

Lämmchen-Update: Zwillinge!

Welch eine Überraschung: Am Sonnabend kamen zwei kleine Lämmchen zur Welt – Zwillinge! Dafür haben sie sich schönstes Wetter ausgesucht. Beide sind wohlauf und erkunden nun die saftige grüne Wiese. Für die Schnucken-Mutter gab es wohl kein schöneres Geschenk zum Muttertag.. ❤

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Um das Thema „Lämmchen“ geht es auch hier:

 

Liebe verschenken – zum Muttertag

Nicht nur zum Muttertag macht dieses kleine Fläschchen eine Freude. Ob zum Verschenken oder um sich selbst etwas Gutes zu tun, dieses Öl verwöhnt Haut und Sinne.

Ganz einfach ein sauberes, am Besten mit heißem Wasser gespültes und getrocknetes, Glasfläschchen mit Bio-Jojobaöl (kaltgepresst und naturbelassen) befüllen und getrocknete Rosenknospen (Apotheke) nach Bedarf hinzugeben – ein paar Tage ziehen lassen und fertig ist das Schönheitselexier. Das Öl duftet ganz zart nach den Rosen und kann mit etwas Milch wunderbar in das Badewasser gegeben. Natürlich kann auch der Körper damit gecremt wie massieren werden.

Wer mag kann zusätzlich noch ein paar Tropfen ätherisches Rosenöl – für mehr Duft – hinzugeben.

Jojobaöl wird gut von der Haut aufgenommen und schützt diese mit Vitamin E. Es kann neben der Hautpflege ebenso zur Haarpflege oder als natürlicher Make-Up-Entferner verwendet werden. In Kombination mit den zarten Rosenknospen verstömt das Öl einen angenehmen Duft – der zum Sommer passt!

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