Kleiner Frühlingsgruß

Von Januar bis Februar zeigt sich das zarte Schneeglöckchen, so nun auch bei uns im Garten als kleiner Frühlingsgruß. Es treibt aus sobald der Frost vorbei ist und soll den Ende des Winters ankündigen. Ob dem so ist, das werden wir sehen..

Da das Schneeglöckchen nicht mehr ganz so häufig in der Natur vorkommt, steht es unter Naturschutz. Also freut euch, wenn ihr die kleinen weißen Blüten auch bei euch im Garten entdeckt.  Oder sorgt mit kleinen Blumenzwiebeln aus dem Fachhandel dafür. Sie sitzen gern unter Laubgehölz wie Buchenhecken oder Sträuchern, dennoch etwas sonnig. Die natürliche Vermehrung des weißen Glöckchens findet etwa durch Ameisen statt, die die kleinen Samen verteilen.

Wir freuen uns nun schon auf den schönen Frühling, all die Krokusse und Knospen, Tulpen und Osterglocken – aber vor allem auf die Sonne!

Fortschritte – in Oma Lenchens Bauerngarten

Erst am Sonntag freuten wir uns darüber, die ersten kleinen Pflänzchen begutachten zu können. Nun, nur wenige Tage später hat alles einen großen Sprung gemacht: Wir entdecken die ersten kleinen Salatblättchen, Karottengrün, Zwiebellauch und Kartoffelpflänzchen. Auch die Erdbeeren beginnen nun zu wachsen und hoffentlich bald zu erröten. Die Apfel-Quitte reckt ihre Zweige gen Sonne und wird hoffentlich schmackhafte Früchte tragen. Sie ist eine alte sowie robuste Kultursorte der Quitte, die sehr aromatisches Obst trägt. Im Oktober wird daraus Quittengelee gemacht. Es wird eine große Freude, wenn das Landkind schon ganz bald das eigens geerntetes Obst und Gemüse kosten darf.

 

Wir sind begeistert: Nach so kurzer Zeit gibt es so viel Neues zu sehen. Freude bereitet es uns ebenso, die Schwalben zu beobachten. Emsig füttern sie ihre Jungen. Im Schafstall haben sie ihre kleinen kunstvollen Nester gebaut.

Schwalbennester dürfen übrigens grundsätzlich nicht entfernt werden, sie stehen unter Naturschutz. Und das ist auch gut so, finden so viele schöne Arten bald keinen Rückzugsort in unserer Welt mehr.

 

Vor dem Fingerhut wurde ich schon als kleines Kind gewarnt. Giftig ist er – und wie so oft in der Natur, ist das Giftige meist wunderschön und lockend. Da alle Pflanzenteile giftig sind, sollte die Pflanze von kleinen Landkindern fern gehalten werden. Die hübschen Blüten laden dennoch viele Hummeln und Bienen ein, sie sind ein hervorragender Nektarspender.

 

Im Schaftstall ist zur Zeit einiges los. Vermutlich ahnen die Schnucken schon, dass sie bald geschoren werden. Das dicke und verfilzte Winterfell muss endlich runter.

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So sah es noch vor kirzer Zeit in Oma Lenchens Bauerngarten aus:

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-> Oma Lenchens Bauerngarten