Winter-Lagerfeuer

Nachdem wir heute den ganzen Tag im Garten gebuddelt und gegraben hatten sowie eine alte Birke Platz machen musste, kam uns eine wunderbare Idee: Ein schönes Lagerfeuer mit Tee und Bratwürsten. Das war gerade jetzt im Winter so richtig gemütlich..

Manchmal ist einfach eben am Allerbesten. Ein wenig Bratwurst, frisches Brot und Butter. Dazu heißer Tee. Noch lange Zeit haben wir es so draußen am Feuer ausgehalten und die wunderbar klare kühle Luft genossen.

Das werden wir sicher bald noch einmal mit guten Freunden wiederholen. Dann bereiten wir Stockbrot und Punsch vor. Genau das Richtige um, gemütlich beisammen, zu plaudern und zu naschen. Auch für Kinder ist das immer ein Erlebnis.

Das Landkind ist nun hundemüde und wird sicher bald tief und fest schlafen – und sicherlich von unserem schönen Nachmittag träumen.

 

Fröhliche Weihnacht!

Lange lange gab es keinen Blog-Eintrag – unser Haus musste renoviert und eingerichtet werden. Aber nun, zur Weihnachtszeit, ist alles fertig und um uns ist es besinnlich geworden. Zufrieden dürfen wir nun auf unser gemütliches neues Heim schauen. Wir haben schöne und ruhige Tage verbracht. Und zum Glück ist der ganze Zauber noch nicht vorbei, denn der Weihnachts-Urlaub zieht sich noch zwei Wochen.. viel Zeit für die Familie!

Wir wünschen Euch „Frohe Weihnachten“ und möchten einen kleinen Einblick in unser kleines Weihnachtsfest geben. Natürlich freuen wir uns darüber auch von euren Festtagen zu lesen..

Die Weihnachtszeit war geprägt von einem Umzug und dem anschließenden Kartons auspacken, trotzdem nahmen wir uns Zeit zum Kekse backen, Schmücken, Kerzen anzünden, unendlich oft Weihnachtsbücher schauen und Lieder singen. Das Landkind bastelte kleine Präsente und erfreute sich am ersten Schnee! Für die Familie haben wir Honigwachs-Kerzen gedreht und Weihnachtsbäumchen gestaltet. Nüsse, Mandarinen und andere Leckereien sowie ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt durften selbstverständlich nicht fehlen..

Am Heiligen Abend war die ganze Familie im neuen Haus – eine Premiere! Beide Omas uns Opas sowie die Tanten kamen und das Landkind war überaus vergnügt. Festlich geschmückt wurde am Abend zuvor – als das Landkind schon schlief – der Baum, mit viel Liebe und Hingabe. Wir haben uns, wegen der Kleinen, gegen Kugeln und für viel anderes Nettes entschieden. Die geerbten Holzfiguren und Sterne meiner Mutter schmücken somit das Bäumchen. Bis der Weihnachtsmann im Hause war, durfte die Stube nun nicht mehr betreten werden. Erst wenn das traditionelle Glöcklein leutet..

Die Kirche haben wir in diesem Jahr ausgelassen. Obwohl das Landkind wohl gern das Krippenspiel gesehen hätte. Darauf freuen wir uns im nächsten Jahr.

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Zum Abendessen gab es, so ist es hier und da im Norden und auch in meiner Familie lange Tradition, bodenständig Grünkohl mit Bregenwurst und Kassler. Dazu karamellisierte Kartöffelchen und selbstverständlich Senf.

Nach dem Essen ist es dann endlich soweit: Die Spannung war da auch bei mir als Mutter wieder groß, trieben mir die leuchtenden Kinderäuglein dann auch heimlich Tränen in die Augen. Alles hatte sich gelohnt. Im Wohnzimmer flammte  das Feuer im Ofen, die Kerzen glitzerten und der Baum strahlte mit all seinen liebevoll ausgesucht und eingepackten Geschenken darunter. Das kleine Landkind wusste nach dem Glockenleuten gar nicht, wo es zuerst hinschauen sollte.

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Mit den Geschenken versuchen wir es alle immer kurz zu halten – das fällt oft gar nicht leicht. Wir nahmen uns viel Zeit zum Auspacken. Das Landkind hat von allen zusammen eine Kinderküche von „Holzkäfer“ bekommen, ein wirklich schönes Stück. Es wurde genascht, getanzt, geknutscht und geherzt. Alles in allem, dank Kind, endlich wieder eine aufregende und zauberhafte Angelegenheit.

Dank meiner kleinen Tochter hatte ich zu dieser Weihnachtszeit oft das Vergnügen mich an meine eigene Kindheit und deren Advents- und Weihnachtstage zu erinnern. Erinnerungen an Düfte, Basteleien, Lieder und vieles mehr, die wir uns dringend bewahren sollten. Wenn das Landkind noch etwas größer ist, werde ich sicher noch einige kleine Traditionen von damals mehr einführen. Und auch das Wichtelchen wird bei uns einziehen..

Zauberhaft ist auch der morgen danach: Alle drei sitzen wir – in Pyjama und Jogginghose – vor dem Ofen, betrachten erneut und überglücklich unsere Geschenke und spielen erst einmal ausgiebig mit der neuen Küche des Landkindes. Da wird gekocht und gebrutzelt was das Zeug hält. Im Anschluss gab es ein ausgiebiges Frühstück und einen Spaziergang. Heute geht es noch einmal zur Familie.

Für uns Große gab es unter anderem neue Küchenmesser, etwas Pflege von Dr. Hauschka, Bücher, die obligatorischen Socken und andere schöne Dinge. Das Landkind durfte sich neben der Küche über einen wunderschönen großen Regenbogen von Grimms freuen. Über diesen werde ich euch gerne noch berichten.

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Mein Soul Food: Rohkost-Salat

Genau das Richtige bei diesem Schmuddel-Wetter: eine große Schale Rohkost-Salat. Das ist für mich Soul Food – und zwar nach einem langen Tag stilecht auf der Couch genossen. Was recht verstaubt und altmodisch klingt, schmeckt wirklich herrlich und macht echt Gute Laune. Mal fern ab von den ganzen Vitaminen..

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Schnell die Karotten, ein wenig Apfel und den Knollensellerie geputzt und geraspelt, flott den Rotkohl schön fein geschnitten, daraufhin das Sellerie-Grün und etwas Frühlingszwiebel sowie Walnüsse gehackt. Alles ganz nach belieben. Zum Schluss werden etwas Zitronensaft, Rapsöl und ein großer Löffel Creme Fraiche hinzugegeben und alles gut vermengt. Abgeschmeckt mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer – fertig!

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Das Ganze am Besten etwas ziehen lassen und zum Genuss eine dicke frische Scheibe Vollkornbrot dazu. Das ist verdammt lecker! Zudem enthält das Gemüse roh die meisten Nährstoffe. Die Walnüsse – ohne Frage – sind gut fürs Köpfchen.

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Je nach dem, was wir gerade im Haus haben gibt es den Salat unter anderem auch mal mit Haselnüssen, Schnittlauch, Fenchel, Kohlrabi oder Radieschen. Er eignet sich neben dem Genuss Zuhause ebenfalls gut für die Schule oder die Arbeit und schmeckt auch noch am nächsten Tag wunderbar. Guten Appetit!

Auszeit – an der Grander Mühle

Passend zum langen Wochenende haben wir uns eine kleine Auszeit genommen. Nicht unweit der Heimat fanden wir ein wirklich schönes Zimmer in der Grander Mühle*, am Sachsenwald gelegen. Wir freuten uns auf lange Spaziergänge im Grünen, doch das Wetter wollte nicht immer so, wie wir..

Dennoch ließ sich auch der blaue Himmel zwischendurch blicken und wir genossen die warmen Herbst-Sonnenstrahlen, zu Fuß oder mit dem Rad. Ein gemütlich eingerichtetes Zimmer mit Blick auf die Bille und ein herrliches Feinschmecker-Frühstück rundeten unser langes Wochenende ab. Das Landkind packte seine sieben Sachen – der Rucksack wurde stolz selbst getragen – und dann ging es auf Entdeckungstour..

Im Sachsenwald verlieren so langsam auch die Buchen ihr Blätterkleid. Am Waldboden zeigte sich ein wahres Blättermeer. Entlang der Bille lässt es sich wunderbar wandern. Wer Glück hat entdeckt hier unter anderem Eisvögel und über 300 verschiedene Farn-Arten.

Bei schlechtem Wetter ging es in die Eulenspiegel-Stadt Mölln*. Wir bummelten durch die schöne Altstadt, den schön angelegten Kurpark und genossen den Blick auf den Stadtsee.





*Die Kuddewörder „Grander Mühle“ ist eine alte Wassermühle, die neben dem Flüsschen Bille (Nebenfluss der Elbe) am Sachsenwald liegt. Sie gilt als älteste Korn-Wassermühle Norddeutschlands. In ihrem Inneren befindet sich ein wirklich ausgezeichnetes italienisches Restaurant „Il Caminetto“, während das Nebengebäude ein kleines aber sehr gemütliches sowie stilvoll eingerichtetes Hotel beherbergt. Für Besucher mit weiter Anreise lassen sich von hier aus wunderbar Tagesausflüge nach Hamburg, an die See oder die Städte Lauenburg, Mölln und Schwerin unternehmen.

*Die von Grün und Wasser gerahmte Kleinstadt Mölln liegt im Herzogtum Lauenburg, in Schleswig-Holstein. Hier lassen sich neben einer sehr schönen kleinen Altstadt und der St. Nicolai-Kirche die Geschichte Till Eulenspiegels und eine wunderschöne Umgebung entdecken. Zum Mittagessen empfiehlt es sich im „Café am Markt“ (Marktsraße 3) vorbei zu schauen. Hier ist es nicht nur besonders gemütlich, sondern auch besonders lecker – gespeist wird regional. Am Nachmittag sollte man sich auf jeden Fall ein Stück Torte im kleinen „Café Altstadt“ gönnen!

(Auch auf www.geborgen-wachsen.de – Wochenende in Bildern)

Blåvand – in 9 Bildern




Wir waren in Blåvand, in Dänemark. Dort haben dort eine wunderbare Zeit verbracht. Das Wetter lud zwar nicht unbedingt zum Schwimmen im Meer ein, dafür haben wir viele andere schöne Entdeckungen gemacht – natürlich auch am Meer!

Kleine Sommer-Freuden – in 9 Bildern





Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal

..und im Wendland.

Das macht uns glücklich – im Juni

Alles strahlt in sattem Grün, der Himmel zeigt sein schönstes Blau und die Sonne leuchtet in ihren wärmsten Farben – der Juni ist da! Und das macht unser Leben im schönen Sommermonat ein bisschen reicher:

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  • Das Landkind auf dem Rücken: Draußen lässt sich schlecht etwas tun, wenn das Töchterchen vor dem Bauch gebunden schlummert. Neuerdings wird es dann, hier und da, auch mal auf dem Rücken getragen. Und das findet es gut, denn von dort kann man alles super überblicken und Mama hat die Hände frei. Trotzdem kann sie ganz nah bei Mama oder Papa sein.

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  • Schnittlauchbrot „wie früher“: Bei Oma und der lieben Nachbarin gab es früher immer ein ordentliches Butterbrot mit Salz und Schnittlauch – so war es bei mir und auch meinem Partner. In dieser Kindheitserinnerung schwelgen wir auch heute noch manchmal. Geerntet wird der Schnittlauch nun im eigenen Gärtchen.. lecker!

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  • Anis-Bonbons: Diese französischen Bio-Bonbons der Marke „Les Anis de Flavigny“ (seit 1591) machen uns süchtig! Neben Anis tragen sie einen sommerlichen Cassis-Geschmack (schwarze Johannisbeere). Herrlich! Der Clou ist ein im Bonbon enthaltener Anissamen. Die Anis-Bonbons gibt es in vielen weiteren leckeren Geschmacksrichtungen.
  • Tanzen: Das Landkind hat die Musik und das Tanzen für sich entdeckt. Wir lachen und lachen während die Musik läuft und wir zu dritt auf dem Sofa hüpfen und lustige Tanzbewegungen machen, bis wir nicht mehr können und uns alle glücklich und zufrieden fallen lassen..

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  • Sommertee „Barfuss durch die Wiese“: Besonders gut schmeckt uns zur Zeit diese Teesorte von Sonnentor. Richtig super und vor allem praktisch ist, dass die extra großen Teebeutel für ganze Kannen gedacht sind. Die Kannenbeutel sind zudem kompostierbar und das Aroma echt lecker: Apfelminze, Zitronenmelisse, Blaue Malve, Bibernelle, Zitronenverbene, Grüner Hafer, Spitzwegerich, Kamille, Ringelblume, Griechischer Bergtee und Rosenblüten – so schmeckt der Sommer! Gut zu wissen: warme Getränke helfen bei Sommerhitze, denn diese bringen den Kreislauf im Vergleich zu kühlen Getränken nicht auf Hochtouren und der Körper schwitzt weniger. Trotzdem schmeckt der Tee ebenfalls super mit Eiswürfeln und Zitrone, für etwas Süßes empfiehlt sich Honig! „Barfuss durch die Wiese“ zu gehen, das genießen wir ebenfalls sehr..