Mein Soul Food: Rohkost-Salat

Genau das Richtige bei diesem Schmuddel-Wetter: eine große Schale Rohkost-Salat. Das ist für mich Soul Food – und zwar nach einem langen Tag stilecht auf der Couch genossen. Was recht verstaubt und altmodisch klingt, schmeckt wirklich herrlich und macht echt Gute Laune. Mal fern ab von den ganzen Vitaminen..

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Schnell die Karotten, ein wenig Apfel und den Knollensellerie geputzt und geraspelt, flott den Rotkohl schön fein geschnitten, daraufhin das Sellerie-Grün und etwas Frühlingszwiebel sowie Walnüsse gehackt. Alles ganz nach belieben. Zum Schluss werden etwas Zitronensaft, Rapsöl und ein großer Löffel Creme Fraiche hinzugegeben und alles gut vermengt. Abgeschmeckt mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer – fertig!

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Das Ganze am Besten etwas ziehen lassen und zum Genuss eine dicke frische Scheibe Vollkornbrot dazu. Das ist verdammt lecker! Zudem enthält das Gemüse roh die meisten Nährstoffe. Die Walnüsse – ohne Frage – sind gut fürs Köpfchen.

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Je nach dem, was wir gerade im Haus haben gibt es den Salat unter anderem auch mal mit Haselnüssen, Schnittlauch, Fenchel, Kohlrabi oder Radieschen. Er eignet sich neben dem Genuss Zuhause ebenfalls gut für die Schule oder die Arbeit und schmeckt auch noch am nächsten Tag wunderbar. Guten Appetit!

Sommer in Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten duftet es nach Blumen und Äpfeln. Dem Gärtchen taten der Regen und die milden, aber dennoch warmen Temperaturen gut. Vieles wartet nun darauf geerntet zu werden. Ob Salat, gegrillte Zucchini oder Apfelmus, frisch aus dem Garten schmeckts am Besten!

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Neben den Zuckerschoten wachsen die Zinnien (links). Einige zeigen so langsam ihre hübschen Blüten (unten). Zinnien sind meine absoluten Lieblingsblumen. Sie haben für mich etwas sehr romantisches. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, vor allem in knalligen oder auch pastelligen Rosa-Tönen.

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Die Apfelbäume tragen reichlich Früchte, das Landkind darf sich im Herbst somit über leckeres Mus freuen. Das Mus der Augustäpfel konnten wir uns bereits schmecken lassen – wunderbar mit Vanilleeis und Sahne.

Bis die Kartoffeln bereit für die Ernte sind, dauert es noch ein wenig. Unterdessen schmecken die Erbsen am Besten frisch aus der Schote gepult. Herrlich! Dieser Geschmack erinnert mich sehr an meine Kindheit.

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Den Rhabarber sollte man nach dem Pflanzen nicht ernten, sondern erst im Folgejahr. Das lässt ihn kräftig werden. Zwischen verschiedenen Blumen, Erbsen, Kartoffeln, Erdbeeren und auch Karotten versteckt sich der Salat, der sich immer mal wieder ernten lässt. Dafür werden nur die äußeren Blätter abgezupft und das Innere stehen gelassen. So hat man den ganzen Sommer etwas davon – jedenfalls dann, wenn einem die Schnecken nicht zuvorkommen.

Der Waldmeister lässt es sich im Schatten gut gehen. Er liebt den Waldboden.  Er ist winterhart und mehrjährig – einer Maibowle im nächsten Jahr steht also nichts im Wege..

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Die weiße Sterndolde ist eine feine und filigrane Staude, die sich sehr hübsch mit pastelligen Rosen in einem Strauß macht. Sie blüht bis in den August und bereichert sicher jeden Garten. Zudem ist sie sehr bescheiden.

Strohblumen (oben) eignen sich hervorragend für trockene Kränze. Ihre perlmutt-schimmernden Farben bleiben auch im getrockneten Zustand lange erhalten und erfreuen nicht nur jede Bauern-Diele.

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In einem typisch-romantischen Bauerngärtchen dürfen Rosen selbstverständlich nicht fehlen. Der Buchsbaum ergänzt die schönen Blumen- und Gemüsebeete.

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Hier zeigt sich Oma Lenchens Bauerngarten im Wandel – von April bis Juli.

Update: Oma Lenchens Bauerngarten

In Oma Lenchens Bauerngarten ist alles restlos Grün. Der kleine Garten hat jetzt Hochsaison. Alles ist ordentlich gewachsen und erstreckt sich über die Beete und gen Himmel. Auch die alten Apfelbäume zeigen schon kleine Früchte, die aber noch bis zum Herbst groß und rot und süß werden. Wir freuen uns nun schon auf die näher rückende Gemüseernte. Das erste Eigene werden wir uns gut schmecken lassen.

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Neben dem Obst und Gemüse wachsen auch die Sommerblumen. Viele Blumen sind über den Frühling bis jetzt in den Sommer hinein schon verblüht. Alles hat seine Zeit – die Pflanzen wechseln sich ab. Besonders hübsch ist noch immer der giftige Fingerhut, der von zahlreichen Bienen und Hummeln besucht wird. Es summt und duftet im Garten.

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Auch die Rosen recken sich gen Sonne. Sie fangen die Strahlen ein und die kleinen Knospen werden zu pastellfarbenen Blüten. Rosen gefallen mir einfach am Allerbesten im Garten. Das ist für mich echte Landromantik.

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Auch die Wild-Erdbeeren beginnen nun zu erröten. Unzählige hängen an den kleinen Erdbeersträuchern. Schön, dass die Zeit der Garten-Erdbeeren noch vor uns liegt und wir somit noch ein Weilchen länger etwas von den leckeren Früchten haben, die vor allem das Landkind so liebt.

Die Zucchinis zeigen gelbe Blüten, die Bohnen ranken ihre Kletter-Hilfen hinauf und die Karotten wachsen neben den Zwiebeln heimlich in die Erde hinein. Wie auch die Kartoffeln, die wahrscheinlich in wenigen Tagen zu blühen beginnen.

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Am Strauch im Topf wachsen Physalis (Kapstachelbeere), viele Tomaten und Paprika. Daneben duften viele verschiedene Kräuter und die kleinen Chilis wechseln ihre Farbe schon ganz bald von Grün zu Rot.

Der Salat wird wohl bald erntebereit sein. In seinem hellen Grün wächst er buschig aus der Erde heraus. Hoffentlich kommen die Schnecken uns nicht zuvor..

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Der Rhabarber muss unbedingt noch in diesem Monat in leckerem Kompott oder Ähnlichem enden. Denn wenn sein Gehalt an Oxalsäure steigt, wird er sogar giftig. Ihn sollte man ungefähr bis zum Johannistag, den 24. Juni, ernten. Meist endet mit diesem tag ebenso die Spargel-Ernte.

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Eine Freude für alle Sinne ist so ein Garten, wenn man ihn mit Liebe pflegt. Hier gibt es viel zu entdecken. Ein Genuss wird es allemal, wenn alles probiert werden darf. Wir sind auch gespannt, was dem Landkind wohl am Besten schmeckt..

Hier im Vergleich: rechts der Garten im Frühling, links gegenwärtig. Wir werden über das Jahr weiter aus Oma Lenchens Bauerngarten berichten..

Fortschritte – in Oma Lenchens Bauerngarten

Erst am Sonntag freuten wir uns darüber, die ersten kleinen Pflänzchen begutachten zu können. Nun, nur wenige Tage später hat alles einen großen Sprung gemacht: Wir entdecken die ersten kleinen Salatblättchen, Karottengrün, Zwiebellauch und Kartoffelpflänzchen. Auch die Erdbeeren beginnen nun zu wachsen und hoffentlich bald zu erröten. Die Apfel-Quitte reckt ihre Zweige gen Sonne und wird hoffentlich schmackhafte Früchte tragen. Sie ist eine alte sowie robuste Kultursorte der Quitte, die sehr aromatisches Obst trägt. Im Oktober wird daraus Quittengelee gemacht. Es wird eine große Freude, wenn das Landkind schon ganz bald das eigens geerntetes Obst und Gemüse kosten darf.

 

Wir sind begeistert: Nach so kurzer Zeit gibt es so viel Neues zu sehen. Freude bereitet es uns ebenso, die Schwalben zu beobachten. Emsig füttern sie ihre Jungen. Im Schafstall haben sie ihre kleinen kunstvollen Nester gebaut.

Schwalbennester dürfen übrigens grundsätzlich nicht entfernt werden, sie stehen unter Naturschutz. Und das ist auch gut so, finden so viele schöne Arten bald keinen Rückzugsort in unserer Welt mehr.

 

Vor dem Fingerhut wurde ich schon als kleines Kind gewarnt. Giftig ist er – und wie so oft in der Natur, ist das Giftige meist wunderschön und lockend. Da alle Pflanzenteile giftig sind, sollte die Pflanze von kleinen Landkindern fern gehalten werden. Die hübschen Blüten laden dennoch viele Hummeln und Bienen ein, sie sind ein hervorragender Nektarspender.

 

Im Schaftstall ist zur Zeit einiges los. Vermutlich ahnen die Schnucken schon, dass sie bald geschoren werden. Das dicke und verfilzte Winterfell muss endlich runter.

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So sah es noch vor kirzer Zeit in Oma Lenchens Bauerngarten aus:

-> Schau, da wächst etwas – in Oma Lenchens Bauerngarten

-> Oma Lenchens Bauerngarten