Eiszeit!

Da unser Eis-Konsum momentan parallel zu den Temperaturen steigt und vor allem das Landkind diese kühle Leckerei liebt, machen wir unser Eis ganz flott selbst.

Dafür benutzen wir wiederverwendbare Silikonformen, in die wir Direktsäfte oder Fruchtpürees ohne Zuckerzusatz füllen – eine schnelle wie auch gesündere Alternative zu gekauftem Eis, die ganz auf unliebsame Zusatzstoffe verzichtet.

 

Ich liebe alles, was mit Kokos und Ananas zu tun hat und stehe daher ganz besonders auf Piña Colada. Eine wirklch leckere wie auch alkoholfreie Variante – super auch für Still-Mamis – gibt es von Voelkel.

Dieses Getränk lässt sich ebenfalls super in köstliches Eis verwandeln!

Oster-Kerzen

Nur noch wenige Wochen, dann kommt schon das Osterhäschen. Wir freuen uns sehr auf das Osterfest und den Frühling – haben schon fleißig bunte Eier aufgehängt und im Haus für den Einzug des Frühlings gesorgt. Um unsere Osternester aufzuhübschen, zum Verschenken und selbst bewundern haben das Landkind und ich kleine Oster-Kerzen gegossen.

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Dafür benötigten wir wirklich nicht viel: ein paar heile und gut ausgewaschene Eierschalen, etwas Bienenwachs und Kerzendocht. Außerdem eine alte Schale zum Wachs verflüssigen und ein paar Holzspieße.

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Die sauberen Eierschalen haben wir in ihren Karton gepackt und über dem heißen Wasserbad das Wachs geschmolzen. Währenddessen banden wir sechs kleine Dochte an Holzspieße und legten sie über die Schalen, dann kam das flüssige Wachs dazu – und nun musste das Ganze nur noch trocknen.

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Fertig waren die kleinen Eier-Kerzen, die nun eine hübsche Deko sind und gerne verschenkt werden. Im Bild oben fand eine der Kerzen ihren Platz in einem Oster-Present. Wir wünschen euch viel Freude beim Nachmachen!

Süße Kindheitserinnerung: Karamellbonbons

Wie man aus wenigen Zutaten etwas ganz Besonderes machen kann, daran habe ich mich neulich erinnert, als ich Karamellbonbons genascht habe. Denn selbstgemacht schmecken die doch viel besser als gekauft. Ich musste sofort an meine Kindheit denken und daran, wie sehr ich den Duft des flüssigen Karamells in der Pfanne mochte.

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Deshalb machte ich mich gleich mal ran, das Landkind schaute interessiert zu – wie gut, dass es noch nicht weiß, wie gut dieser Süßkram schmeckt – und machte Karamellbonbons. Die lassen sich nicht nur selbst genießen, sondern auch super verschenken. Dafür habe ich ein paar hübsche Papier-Bonbontüten aus Papier gefaltet.

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Für die Bonbons benötigt ihr im Grunde nur Zucker und Butter. Ich füge gern noch einen Schuss Sahne hinzu – wenn schon auf die Hüften, dann doch richtig! Statt weißem Zucker, habe ich Urzucker verwendet, der einen intensiveren Geschmack hat. Weißer Zucker geht aber genauso gut.

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Etwa 200 Gramm Zucker mit ungefähr 70 Gramm Butter in einer heißen sowie gut beschichteten Pfanne karamellisieren lassen. Dann einen Schuss Sahne hinzufügen und die Masse unter rühren köcheln lassen, bis sich keine Blasen mehr bilden.

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Nun die Masse auf eine hitzebeständige Unterlage mit Backpapier geben und sie fest werden lassen. Nach einer Weile ziehe ich Bruch-Linien mit einem Messer, das macht es mir später einfacher. Sobald das Karamell abgekühlt ist, breche ich es in Stücke und gebe es in die vorgefertigten Bonbon-Tüten.

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Trocken und kühl können die Bonbons sehr lange aufbewahrt werden, wenn sie denn nicht schnell im Bauch verschwinden. Wer mag, kann zur Masse in der Pfanne noch zerkleinerte Haselnüsse oder Ähnliches hinzugeben.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

 

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Klassiker: Kornblumen & Holundersirup

Heute geht es um zwei Klassiker: die wunderschöne Kornblume und den immer wieder geliebten Holunder. Bevor das Landkind ins Bett muss, möchte ich noch schnell etwas Holunder-Sirup vorbereiten. Auf dem Weg mussten wir an diesem schönen Kornfeld halt machen und eine Weile genießen, bis wir uns dem Holunder widmen konnten..

Ich liebe Kornblumen! Verträumt über das weite Feld schauen, den Duft warmer Sommerluft atmen und die sonnigste aller Jahreszeiten in vollen Zügen aufsaugen – dieses Gefühl hebe ich mir auf, für triste Tage. Schon als Kind war es für mich das Allerschönste durch die Felder zu streifen, diese wertvolle Kindheitserinnerung konnte ich mir bis heute bewahren..

Die Kornblume ist übrigens nicht giftig und kann zum Beispiel als hübsche Dekoration für Torten, Kuchen oder Desserts verwendet werden.

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Nun aber zum Holunder-Sirup:

Wir haben dieses Mal nur eine kleine Menge angesetzt, denn wir haben noch etwas auf Vorrat. Aber irgendwie gehört es zum Lauf des Jahres dazu – und so möchte ich unbedingt noch welchen ansetzen, bevor der Holunder verblüht ist.

Dazu haben wir circa 20 schöne Dolden (geöffnete Blüten) gesammelt und sie von Ungetier befreit. Das Waschen der Dolden empfiehlt sich nicht, da das Aroma so verloren geht. Die ganze Küche duftete angenehm intensiv nach Holunder. Während ich die Dolden säuberte und sie in einer großen Schale sammelte, setzte ich Zuckersirup an. Dafür ungefähr 400 Milliliter Wasser mit etwa 600 Gramm Zucker in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker komplett gelöst hat.

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Nachdem der Zuckersirup abgekühlt war, habe ich ihn auf den Holunder gegeben. Dieser sollte komplett bedeckt sein (eventuell mit einem kleinen Teller beschweren) und etwas zwei Tage an einem kühlen Ort zugedeckt ziehen lassen. Wenn es soweit ist, werde ich den Holunder-Sirup durch ein feinmaschiges Küchentuch abseihen und den Sirup in kleine Fläschchen geben.

Diese eignen sich wunderbar zum Verschenken oder eben selbst genießen: Ein Schuss vom Sirup in Sprudelwasser, Sekt oder Bowle – so schmeckt der Sommer!

Wer mag, kann noch Zitrone hinzugeben: Dafür die Scheiben einer unbehandelten Zitrone wie auch etwas des Saftes, nach Geschmack hinzugeben. Wir geben die Zitrone lieber im Nachhinein frisch mit in das jeweilige Holunder-Getränk. Wir haben wirklich nur eine kleine Menge Sirup vorbereitet. Für größere Mengen Sirup einfach die doppelte oder dreifache Menge der Zutaten verwenden.

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Der Sirup hält sich bei uns, kühl gelagert, immer bis zur nächsten Holunder-Saison. Wenn er nicht schon lange vorher vernascht wurde..

 

Unser Artikel findet sich auch unter: www.naturkinder.com

Wir haben da mal einen angesetzt.. Fichtenschnaps!

Die Fichten treiben aus und somit ist nun Zeit für Fichtenschnaps. Die herrlich duftenden Nadeln dürfen im Alkohol baden, geben ihre ätherischen Öle frei und werden zu einem lecker Schnäpschen für Geist und Seele – so schmeckt der Wald!

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Wir haben eine ganze Menge junger Fichtentriebe gesammelt und sie abgewaschen. Im Anschluss fanden sie ihren Platz in einem großen Weckglas. Wichtig ist es dieses zuvor gut heiß auszuspülen und zu säubern. Außerdem sollte es gut verschließbar sein!

Die Triebe im Glas müssen vollkommen von Doppelkorn bedeckt werden. Dann sollte das Ganze einige Wochen gut durchziehen. Nachdem der Glasinhalt dann durch ein Sieb gekippt wurde, werden der Flüssigkeit je nach Geschmack brauner Zucker oder Waldhonig hinzugefügt. Das Ergebnis: Ein aromatischer Schnaps mit Waldnote.

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Hier freuen sich schon alle auf die Verköstigung! Ich muss leider stillbedingt noch etwas warten.

Der Schnaps soll übrigens auch super bei Halsschmerzen helfen..

Der Sommer nähert sich..

Endlich, der Sommer ist im Anmarsch! Und wir zelebrieren das mit köstlichem Apfel-Zitronen-Eistee:

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Die wunderbare Idee zum selbst gemachten Eistee haben wir von Lotte & Lieke, ein lesenswerter Blog! Leckeren Apfelsaft hatten wir noch von der Ernte im Herbst. Außerdem haben wir noch etwas Zitronenmelisse aus dem Garten hinzugegeben. Das werden wir sicher zum ein oder anderen sommerlichen Gartenfest wiederholen..

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Und während das Landkind sich begeistert den ersten Pusteblumen seines Lebens widmet, genießen wir stillschweigend und freuen uns auf viele schöne Sommertage!

Liebe verschenken – zum Muttertag

Nicht nur zum Muttertag macht dieses kleine Fläschchen eine Freude. Ob zum Verschenken oder um sich selbst etwas Gutes zu tun, dieses Öl verwöhnt Haut und Sinne.

Ganz einfach ein sauberes, am Besten mit heißem Wasser gespültes und getrocknetes, Glasfläschchen mit Bio-Jojobaöl (kaltgepresst und naturbelassen) befüllen und getrocknete Rosenknospen (Apotheke) nach Bedarf hinzugeben – ein paar Tage ziehen lassen und fertig ist das Schönheitselexier. Das Öl duftet ganz zart nach den Rosen und kann mit etwas Milch wunderbar in das Badewasser gegeben. Natürlich kann auch der Körper damit gecremt wie massieren werden.

Wer mag kann zusätzlich noch ein paar Tropfen ätherisches Rosenöl – für mehr Duft – hinzugeben.

Jojobaöl wird gut von der Haut aufgenommen und schützt diese mit Vitamin E. Es kann neben der Hautpflege ebenso zur Haarpflege oder als natürlicher Make-Up-Entferner verwendet werden. In Kombination mit den zarten Rosenknospen verstömt das Öl einen angenehmen Duft – der zum Sommer passt!

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