Willkommen Herbst – in 9 Bildern

Endlich ist es soweit, wir heißen den Herbst willkommen: Es hat doch einen besonderen Zauber, wenn das Feuer wieder im Ofen lodert, der Duft von Apfelkuchen das Haus erfüllt,wir es uns mit Büchern, Tee und Wolldecke auf dem Sofa gemütlich machen. Uns hat es hinaus in den Wald getrieben, um den Herbst zu begrüßen. Außerdem erfreuen wir uns derzeit an den vielen Nüssen, Beeren, Pflaumen, Äpfeln und Birnen..

 

Ein Stück Natur – in 9 Bildern

Oft sind es doch die kleinen Dinge, die den Alltag besonders schön machen – und so erfreuen wir uns mit dem Landkind oft an Blumen, Früchten oder anderen spannenden Sachen, die wir in Garten, Wald und Wiese entdecken.

Manchmal ist es nicht das ganz tolle Spielzeug, manchmal ist es doch so einfach: etwas ganz Besonderes durch Wald, Garten und Wiesen zu stapfen – zu riechen, zu entdecken, zu fühlen! Gerade wenn die Tage mal etwas anstrengender sind, dann hilft es uns runterzufahren und uns auf die wichtigen Dinge zu besinnen..

Zwischen Wald & Wiese – in 9 Bildern

Die Blumen sind verblüht, die Temperaturen hoch, die Natur zeigt sich in unterschiedlichsten Grüntönen – es ist Hochsommer! Unzählige wilde Brom- und Himbeeren säumen die Feld- und Wiesenwege, im Hintergrund strahlt der Himmel in schönstem Blau und wir erleben die Natur am Liebsten barfuß..

 



Wir waren unterwegs im Mönchsbruch bei Groß Süstedt.

*Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit dem Fuchsbandwurm sehr gering ist und schon länger nicht mehr den Beeren als Überträger zugesprochen wird, gehen wir gerade beim Landkind kein Risiko ein und pflücken nur höher gewachsene Beeren.

Herbst-Wald – in 9 Bildern

Es gibt nicht viele Orte an denen für uns „die Zeit stehen bleibt“. Bei Spaziergängen durch den Wald kommt es uns doch manchmal so vor – und das genießen wir sehr!



Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal.

Naturschätze – in 9 Bildern

Leichte Nebelschwaden liegen über den Feldern, leise raschelt der Wind durch das Laub und die letzten Sonnenstrahlen kitzeln sanft auf der Nase. Mit dem Herbst liegt ein ganz besonderer Duft in der Luft und ein spezielles Gefühl macht sich breit: die Lust auf warme Farben, kuschelige Pullover, Tee, Lichter und viel Gemütlichkeit. Für mich eine ganz besondere Zeit, die Lust weckt auf Spaziergänge. Denn es gibt viele spannende Dinge zu entdecken..

Vor allem mit Kindern gibt es nun viele kleine Schätze zu finden, die sich nach Herzenslust zum Basteln, Kochen oder gar Backen eignen. Wie wäre es mit einer bunten Herbstschale, einem schmackhaften Kürbissüppchen, warmem Apfelkuchen oder einem Kastanienmännchen?




Wir waren unterwegs im schönen Gerdautal.

(Auch auf www.naturkinder.com)

Sommerwald – in 9 Bildern

Im Wald ist zur Zeit einiges los: da sind Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren und auch Kronsbeeren neben Pilzen und schönsten Blüten zu finden..

Sogar ein Wiesel hat unseren Weg gekreuzt. Leider war es zu scheu für unsere Kamera.

Wir haben übrigens ein echt tolles Buch zu empfehlen, falls ihr euch oftmals nicht so sicher seid, was euch da genaues in der Natur begegnet:

Wild- und Heilkräuter, Beeren und Pilze finden: Der Blitzkurs für Einsteiger, Verlag Eugen Ulmer




Wir waren unterwegs in Wald und Wiese bei Groß Süstedt.

 

(Auch auf www.geborgen-wachsen.de)

Glückspilz!

Juhuu! Wir haben die ersten Steinpilze und Pfifferlinge gefunden, rein zufällig. Wo, das verraten wir natürlich nicht, denn jeder Sammler hat so seine geheimen Ecken. Am Wochenende werden wir uns so richtig auf die Pirsch begeben..

Am liebsten mögen wir genau diese zwei Artgenossen: den Steinpilz und den güldenen Pfifferling. Aber auch Maronen oder die ein oder andere Fette Henne landen bei uns gern im Körbchen.

Der König unter den Pilzen: der Pfifferling

Er wächst am liebsten in der Nähe von Birken, Kiefern, Fichten, Buchen und Eichen. Zu milden Zeiten, bei Regen und Wärme sprießt er auch schonmal im Juni, ansonsten im Spätsommer bis Herbst. Leider ist er immer seltener zu finden. Er liebt die Gesellschaft von jungen Gräsern, Stauden und Moosen – oft auch an lichten Stellen.

Feiner Geschmack: der Steinpilz

Der dicke Röhrling ist ebenfalls ein Liebling. Er hält sich gern im Schatten von Bäumen auf, denn mit diesen geht er eine Symbiose ein – bevorzugt mit Fichten.

Bitte seid lieb zu den Pilzen!

Bitte erntet die Pilze erst bei ausreichender Größe (Pfifferling ab circa einem Zentimeter Durchmesser), denn so geht ihr sicher, dass er sich trotz Ernte zuvor noch ausreichend vermehren konnte beziehungsweise „aussporen“ konnte. Falls ihr welche entdeckt habt, erntet sie bitte schonend: Nehmt ein scharfes Küchenmesser und schneidet den Pilz vorsichtig oberhalb des Waldbodens ab. Nicht herausdrehen!

Angefressene Pilze bitte stehen lassen, denn ihr könnt sie nicht gebrauchen, für das Ökosystem Wald sind sie jedoch sehr wichtig. Außerdem beherzigt Folgendes: Nur für den Eigenbedarf ernten – und auch nur so viel ihr wirklich esst! Für den Transport eignet sich ein luftiges und dennoch feinmaschiges Körbchen.

Falls ihr euch nicht wirklich gut auskennt sollte die Pilze vor dem Verzehr unbedingt von einem Kundigen prüfen lassen. Es empfiehlt sich bei der Pilzsuche immer ein gutes Bestimmungsbuch zur Hand zu haben!

Wir können euch folgende empfehlen:

  • „Welcher Pilz ist das?“, Kosmosnaturführer
  • „Pilze bestimmen leicht gemacht“, GU Kompass
  • „Der große BLV Pilzführer für unterwegs“, BLV

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Diese hier landen am Abend mit Speck und Zwiebeln in der Pfanne, denn so schmecken sie uns am Besten! Wenn die Pilzzeit erst so richtig begonnen hat, dann trocknen wir mehrere Bleche voll im Ofen – so haben wir das ganze Jahr über aromatische Pilze für herrliche Saucen. Davon berichten wir natürlich..