natürlich wachsen

Die Welt ist doch manchmal so verrückt: Es gibt schon für die allerkleinsten unter uns so unglaublich viel Spielzeug zu kaufen. Von schönen Rasseln, Bauklötzen und Schmusetieren bis hin zu dudelnden Plastikdingen und rosa Glitzerkram extra nur für Baby-Mädchen.

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Ich habe mir immer geschworen mich diesem Wahn nicht hinzugeben und dennoch besitzen wir, in meinen Augen, relativ viel Spielzeug, auch schon für das Landbaby – geschenkt, second-hand oder gekauft, weil einfach zu schön. Das Problem dabei ist nur: unser Baby interessiert sich meist nicht die Bohne dafür. Viel lieber möchte es die Dinge entdecken, die wir Großen im Alltag nutzen. Ebenso begeistert ertastet es alles, was sich in der Natur befindet.

 

Das Motto demnach: Lieber Geld sparen und sinnvoll entdecken lassen! Im Haushalt mit sicheren Alltags-Gegenständen und draußen mit allem, das sich als babygerecht bietet. Ganz ähnlich gilt es auch für das Landkind: weniger ist meist mehr – und fördert vor allem die Fantasie.

 

Ein Beispiel: Derzeit hoch im Kurs sind bei uns Zapfen jeglicher Art.

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Schon das bloße Sammeln ist ein wunderbarer Zeitvertreib für das Landkind: Wir gehen hinaus, sammeln verschiedenste Zapfen – von Douglasie, über Kiefer und Lärche, bis hin zum Fichtenzapfen. Dabei entdecken wir meist auch noch andere spannende Dinge, wie schöne Holzstücken oder hübsche Steine, die natürlich auch im Körbchen landen dürfen..

 

Zuhause bestimmen wir mit der Großen die Zapfen, schauen zu welchen Nadelbäumen sie gehören und basteln oder drucken damit. Für das Landbaby kommen sie in ein Körbchen und dann beobachte ich mit großer Freude, wie sie sich wirklich eine lange Zeit mit diesen schönen Zapfen auseinandersetzt. Sie fühlt, sie schaut, dreht sie hin und her, gibt sie von einer Hand in die andere, lässt sie fallen und hebt sie wieder auf, riecht an ihnen und fühlt mit dem Mund, holt sie aus dem Körbchen heraus und sortiert sie wieder hinein.

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So einfach solch ein Entdecker-Körbchen hergerichtet, so groß ist die Wirkung. Selbst mir bereiten die unterschiedlichen Zapfen große Freude und hübsch auf dem Tisch oder der Anrichte sind sie allemal..

 

Für die Entwicklung des Landbabys haben sie eine enorme Wirkung: die Zapfen sind unterschiedlich groß, fühlen sich unterschiedlich an, sehen unterschiedlich aus. Für ihre Motorik und die Sinne (ihre Wahrnehmung) sehr förderlich.

 

Auch für das Landkind bleiben die Zapfen im Spiel interessant. Wie auch mit Steinen, Holz, Muscheln, Erde oder Laub wird nicht nur gebastelt, es entstehen kleine Fantasie-Welten. Spontane Kreativität ist gefragt, Dinge unserer Konsumwelt sind in dieser natürlichen Art von Spiel nicht von Nöten – umweltbewusst und schadstofffrei!

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(Auch auf www.creadienstag.de)

Das macht uns glücklich – im Mai

Das macht unser Familienleben ein kleines oder auch großes Stückchen reicher..

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  • Erdbeeren und Spargel

So schmeckt der Frühling: nach Erdbeeren und Spargel! Die Erdbeeren hat auch das Landkind für sich entdeckt und ist nun ein kleines Erdbeermonster. Die süßen roten Früchtchen werden in kürzester Zeit verputzt und machen glücklich. Leider erröten die Freiland-Erdbeeren in diesem Jahr nur sehr zurückhaltend. Genau wie die Erdbeere gehört auch der Spargel zum Wonnemonat Mai. Ob grün oder weiß, er schmeckt uns fast in jeder Variation. Am allerliebsten mögen wir trotzdem den Klassiker: Die schmackhaften Stangen mit Frühkartoffeln, Schinken und zerlassener Butter.

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  • Waldorf-Bauklötze

Sie sind bunt und wecken die Phantasie, unsere Waldorf-Bauklötze, mit denen nicht nur das Landkind sondern auch Mama und Papa ziemlich gerne phantasievolle Traumschlösser oder andere lustige Dinge bauen. Das Landkind findet großen Gefallen daran, die Werke in Nullkommanichts wieder umzuschmeißen. Darüber müssen wir jedes Mal wieder schmunzeln..

Die unregelmäßigen Formen lassen sich in unendlich vielen Kombinationen stapeln und puzzeln. Unsere großen Bausteine stammen aus der Mache von „Grimm’s“, die kleineren sind von „Käthe Kruse“ (Foto) und tragen neben leuchtenden unbedenklichen Farben auch noch hübsche Ornamente. Sie fassen sich sehr schön an.

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  • Lange Spaziergänge

Entschleunigung – eines meiner Lieblingsworte. Und ausgedehnte Spaziergänge entspannen und entschleunigen uns so richtig. Jedes Mal entdecken wir etwas Neues, tanken frische Luft und kommen auch bei tristem Wetter auf andere Gedanken – schlechte Laune adé! Für einen Spaziergang am Tag sollte immer genug Zeit sein..

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  • Neue Lieblingsschokolade

„Nur noch ein Stückchen..“, das denke ich zu oft am Tag, seit wir diese wirklich mega leckere Kaffee-Schoki – „Café Blanc“ von GEPA entdeckt haben. Ich kann einfach nicht die Finger davon lassen. Die weiße Schokolade mit leichter Vanillenote, veredelt mit Kaffee schmeckt vorzüglich – und ganz nebenbei ist sie auch noch echt fair!

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  • Bunte Wollsocken im Frühling

Die schlechte Nachricht: das Wetter will leider immer noch nicht so wirklich; die gute Nachricht: wir können unsere bunten Wollsocken noch ein bisschen länger tragen! Und das sorgt neben warmen Füßen für gute Laune, wenn sich schon die Sonne nicht blicken lassen will..