Da ist er ja, der Winter – in 9 Bildern

Das wurde ja auch Zeit! Endlich ist es so richtig kalt. Jetzt fehlt nur noch der Schnee. Zum Glück fallen die Temperaturen weiter. Wir waren trotz Eiseskälte mit dem Fahrrad in Wald und Wiese unterwegs. Hoffentlich können wir das Winter-Feeling noch ein bisschen genießen..

 




Wir waren unterwegs im Mönchsbruch bei sowie rund um Gr. Süstedt. 

So schmeckt Kindheit im Winter: Grießbrei mit Holunderbeer-Sirup

Manchmal muss etwas himmlisch Süßes und zugleich Wärmendes sein. Wie gut, dass wir Tante Anna’s Holunderbeer-Sirup vom vergangenen Sommer im Haus haben. Der schmeckt hervorragend auf frisch gekochtem Grießbrei – genau das Richtige bei der Kälte. Nicht nur das Landkind genießt diese süße Köstlichkeit, auch ich fühle mich beim Duft des warmen Breis wie ein kleines Mädchen, das gerade völlig durchnässt vom Schlittenfahren heimgekommen ist. Ein Genuss, einfach und lecker.



So einfach geht’s:

Für den Grießbrei ganz einfach Milch aufkochen, vom Herd nehmen und Grieß unterrühren – auf einen Liter Milch kommen bei uns ungefähr zehn Esslöffel Grieß. Je nachdem, ob wir den Brei dicker oder flüssiger möchten, kommt noch ein Löffelchen Grieß hinzu oder weg. Für gewöhnlich kommt noch ein Esslöffel Zucker in den Topf, den benötigen wir dieses Mal jedoch wegen dem süßen Sirup nicht.

Einen großen Vorrat an Holunderbeer-Sirup solltet ihr euch dringend im nächsten Spätsommer anlegen. Aber der Grießbrei schmeckt jetzt im Winter ebenso herrlich mit Zimt und Zucker, Pflaumenkompott, oder auch mit heißen Kirschen wie Himbeeren.

Winter-Lagerfeuer

Nachdem wir heute den ganzen Tag im Garten gebuddelt und gegraben hatten sowie eine alte Birke Platz machen musste, kam uns eine wunderbare Idee: Ein schönes Lagerfeuer mit Tee und Bratwürsten. Das war gerade jetzt im Winter so richtig gemütlich..

Manchmal ist einfach eben am Allerbesten. Ein wenig Bratwurst, frisches Brot und Butter. Dazu heißer Tee. Noch lange Zeit haben wir es so draußen am Feuer ausgehalten und die wunderbar klare kühle Luft genossen.

Das werden wir sicher bald noch einmal mit guten Freunden wiederholen. Dann bereiten wir Stockbrot und Punsch vor. Genau das Richtige um, gemütlich beisammen, zu plaudern und zu naschen. Auch für Kinder ist das immer ein Erlebnis.

Das Landkind ist nun hundemüde und wird sicher bald tief und fest schlafen – und sicherlich von unserem schönen Nachmittag träumen.

 

Das macht uns glücklich – im Januar

Draußen ist es kalt und nass, da gilt für uns vor allem eines: Wir machen es uns drinnen gemütlich, wärmen uns am Ofen, genießen eine gute Tasse Tee und schauen viele Bücher mit dem Landkind an – eine gemütliche Zeit, eine Zeit für Familie und fürs Kuscheln..

Das macht uns im manchmal so tristen und grauen Winter-Alltag besonders glücklich:

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Heiße Milch mit Ingwer und Honig

Ob als Aufguss oder in warmer Milch, Ingwer ist einfach der Hammer! Er schmeckt, ob mit oder ohne einem großen Löffel Honig, nicht nur köstlich scharf, sondern tut dem Körper zu dieser nass-kalten Zeit einfach gut. Zwar muss ich mich jetzt in der Schwangerschaft etwas zügeln, aber eine gute Tasse Ingwer-Aufguss oder eine leckere Ingwer-Milch mit Honig muss hier und da unbedingt sein – am Liebsten ganz entspannt mit der Wolldecke auf dem Sofa, nach einem langen Spaziergang. Gerade zur Schniefnasen-Zeit und bei fiesem Nieselwetter ein echtes Wundermittelchen..

Abende am Ofen

Wir sind Ofen-süchtig! Sobald es draußen dämmert machen wir in der Stube den Ofen an und wärmen uns. Das wohlig-warme gemütliche Flimmern des Feuers sorgt immer für eine besonders heimelige Stimmung. Das Landkind genießt es dann auch im Winter nackedei durch die Stube zu hüpfen oder sich auf dem Fell vor dem Ofen eingekuschelt zu wärmen. Denn nicht nur uns Erwachsene beruhigt es ungemein in die Flammen zu schauen und einfach mal vom Alltag abzuschalten..

 

Farbenfrohe Kunstwerklein

Malen steht bei uns derzeit hoch im Kurs, insbesondere beim Landkind. Deshalb haben wir ihr eine kleine Kreativ-Ecke eingerichtet. Hier gibt es immer genügend Papier und Platz zum farbenfrohen Austoben. Derzeit klappt das am Besten mit den Triple Groove-Buntstiften von Lyra. Rutschfeste Griffmulden sorgen für einen guten Halt. Sie sind zudem wasserlöslich und lassen sich nahezu überall abwischen. Selbst wir Großen malen gern damit. Angefangen haben wir mit den Wachsmalblöcken von Stockmar. Damit lassen sich wunderbar erste Versuche für kleine Kinderhände machen.

Einen Post zum Thema „Drucken und Malen“ gab es im Sommer hier.

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Ein wärmendes Bad 

Zur Zeit liebe ich meine kleine Auszeit in der Badewanne. Vor allem mit dem Rosen Bad von „Dr. Hauschka“. Jetzt, in der Schwangerschaft, fallen viele meiner Lieblings-Badezusätze weg, da sie wehenfördernde Kräuter und Essenzen enthalten. Zum Glück habe ich das hautpflegende Wohlfühl-„Rosen Bad“ für mich entdeckt. Es hinterlässt ein tolles samtiges Gefühl auf der Haut und verhilft mir zu einem echten Wohlfühlmoment in der Badewanne. Ich schwöre schon seit langer Zeit auf die Produkte von Dr. Hauschka und entdecke, zu meiner Freude, dennoch immer mal wieder etwas Neues neben dem Altbewährten.

Unsere Lese- und Kuschelecke

Das Landkind liebt Bücher. Wir schauen sie zum Teil so oft, dass wir viele schon in und auswendig kennen. Trotz Nachschub und Bücherbus. Deshalb verbringen wir viel Zeit in unserer Kuscheln- und Leseecke. Dort sitzen wir dann, eng aneinander gekuschelt unter der Wolldecke mit einem Stapel Bücher – wir schauen, lesen und entdecken. Mal darf Bruno der Bär auch mitschauen, mal gibt es eine Tasse warmen Kakao dazu.. so vergehen auch die tristen und langen Wintertage.

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Fröhliche Weihnacht!

Lange lange gab es keinen Blog-Eintrag – unser Haus musste renoviert und eingerichtet werden. Aber nun, zur Weihnachtszeit, ist alles fertig und um uns ist es besinnlich geworden. Zufrieden dürfen wir nun auf unser gemütliches neues Heim schauen. Wir haben schöne und ruhige Tage verbracht. Und zum Glück ist der ganze Zauber noch nicht vorbei, denn der Weihnachts-Urlaub zieht sich noch zwei Wochen.. viel Zeit für die Familie!

Wir wünschen Euch „Frohe Weihnachten“ und möchten einen kleinen Einblick in unser kleines Weihnachtsfest geben. Natürlich freuen wir uns darüber auch von euren Festtagen zu lesen..

Die Weihnachtszeit war geprägt von einem Umzug und dem anschließenden Kartons auspacken, trotzdem nahmen wir uns Zeit zum Kekse backen, Schmücken, Kerzen anzünden, unendlich oft Weihnachtsbücher schauen und Lieder singen. Das Landkind bastelte kleine Präsente und erfreute sich am ersten Schnee! Für die Familie haben wir Honigwachs-Kerzen gedreht und Weihnachtsbäumchen gestaltet. Nüsse, Mandarinen und andere Leckereien sowie ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt durften selbstverständlich nicht fehlen..

Am Heiligen Abend war die ganze Familie im neuen Haus – eine Premiere! Beide Omas uns Opas sowie die Tanten kamen und das Landkind war überaus vergnügt. Festlich geschmückt wurde am Abend zuvor – als das Landkind schon schlief – der Baum, mit viel Liebe und Hingabe. Wir haben uns, wegen der Kleinen, gegen Kugeln und für viel anderes Nettes entschieden. Die geerbten Holzfiguren und Sterne meiner Mutter schmücken somit das Bäumchen. Bis der Weihnachtsmann im Hause war, durfte die Stube nun nicht mehr betreten werden. Erst wenn das traditionelle Glöcklein leutet..

Die Kirche haben wir in diesem Jahr ausgelassen. Obwohl das Landkind wohl gern das Krippenspiel gesehen hätte. Darauf freuen wir uns im nächsten Jahr.

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Zum Abendessen gab es, so ist es hier und da im Norden und auch in meiner Familie lange Tradition, bodenständig Grünkohl mit Bregenwurst und Kassler. Dazu karamellisierte Kartöffelchen und selbstverständlich Senf.

Nach dem Essen ist es dann endlich soweit: Die Spannung war da auch bei mir als Mutter wieder groß, trieben mir die leuchtenden Kinderäuglein dann auch heimlich Tränen in die Augen. Alles hatte sich gelohnt. Im Wohnzimmer flammte  das Feuer im Ofen, die Kerzen glitzerten und der Baum strahlte mit all seinen liebevoll ausgesucht und eingepackten Geschenken darunter. Das kleine Landkind wusste nach dem Glockenleuten gar nicht, wo es zuerst hinschauen sollte.

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Mit den Geschenken versuchen wir es alle immer kurz zu halten – das fällt oft gar nicht leicht. Wir nahmen uns viel Zeit zum Auspacken. Das Landkind hat von allen zusammen eine Kinderküche von „Holzkäfer“ bekommen, ein wirklich schönes Stück. Es wurde genascht, getanzt, geknutscht und geherzt. Alles in allem, dank Kind, endlich wieder eine aufregende und zauberhafte Angelegenheit.

Dank meiner kleinen Tochter hatte ich zu dieser Weihnachtszeit oft das Vergnügen mich an meine eigene Kindheit und deren Advents- und Weihnachtstage zu erinnern. Erinnerungen an Düfte, Basteleien, Lieder und vieles mehr, die wir uns dringend bewahren sollten. Wenn das Landkind noch etwas größer ist, werde ich sicher noch einige kleine Traditionen von damals mehr einführen. Und auch das Wichtelchen wird bei uns einziehen..

Zauberhaft ist auch der morgen danach: Alle drei sitzen wir – in Pyjama und Jogginghose – vor dem Ofen, betrachten erneut und überglücklich unsere Geschenke und spielen erst einmal ausgiebig mit der neuen Küche des Landkindes. Da wird gekocht und gebrutzelt was das Zeug hält. Im Anschluss gab es ein ausgiebiges Frühstück und einen Spaziergang. Heute geht es noch einmal zur Familie.

Für uns Große gab es unter anderem neue Küchenmesser, etwas Pflege von Dr. Hauschka, Bücher, die obligatorischen Socken und andere schöne Dinge. Das Landkind durfte sich neben der Küche über einen wunderschönen großen Regenbogen von Grimms freuen. Über diesen werde ich euch gerne noch berichten.

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