Süße Kindheitserinnerung: Karamellbonbons

Wie man aus wenigen Zutaten etwas ganz Besonderes machen kann, daran habe ich mich neulich erinnert, als ich Karamellbonbons genascht habe. Denn selbstgemacht schmecken die doch viel besser als gekauft. Ich musste sofort an meine Kindheit denken und daran, wie sehr ich den Duft des flüssigen Karamells in der Pfanne mochte.

20170622_101347

Deshalb machte ich mich gleich mal ran, das Landkind schaute interessiert zu – wie gut, dass es noch nicht weiß, wie gut dieser Süßkram schmeckt – und machte Karamellbonbons. Die lassen sich nicht nur selbst genießen, sondern auch super verschenken. Dafür habe ich ein paar hübsche Papier-Bonbontüten aus Papier gefaltet.

20170622_101538

Für die Bonbons benötigt ihr im Grunde nur Zucker und Butter. Ich füge gern noch einen Schuss Sahne hinzu – wenn schon auf die Hüften, dann doch richtig! Statt weißem Zucker, habe ich Urzucker verwendet, der einen intensiveren Geschmack hat. Weißer Zucker geht aber genauso gut.

20170622_093234

Etwa 200 Gramm Zucker mit ungefähr 70 Gramm Butter in einer heißen sowie gut beschichteten Pfanne karamellisieren lassen. Dann einen Schuss Sahne hinzufügen und die Masse unter rühren köcheln lassen, bis sich keine Blasen mehr bilden.

20170622_093757

Nun die Masse auf eine hitzebeständige Unterlage mit Backpapier geben und sie fest werden lassen. Nach einer Weile ziehe ich Bruch-Linien mit einem Messer, das macht es mir später einfacher. Sobald das Karamell abgekühlt ist, breche ich es in Stücke und gebe es in die vorgefertigten Bonbon-Tüten.

20170622_101531

Trocken und kühl können die Bonbons sehr lange aufbewahrt werden, wenn sie denn nicht schnell im Bauch verschwinden. Wer mag, kann zur Masse in der Pfanne noch zerkleinerte Haselnüsse oder Ähnliches hinzugeben.

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

 

Auch auf http://www.naturkinder.de.